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Testbericht: ÜberSoldier

    Testbericht | 05.04.2006 - 10:37 | Hinomura | User Bewertung: Wertung

    Seite 2: Technik und Fazit
    Inhaltsverzeichnis:
    Seite1: Gameplay
    Seite2: Technik und Fazit
    Technik
    In ÜberSoldier kommt eine eigens dafür entwickelte Grafik-Engine zum Einsatz, die mit Pixelshader 2.0 und Ragdoll Animationen auf der Höhe der Zeit liegt. Nichtsdestotrotz ist die Engine eine zwiespältige Angelegenheit, denn die optische Qualität schwankt in den 12 Levels sehr stark. Die Texturen sind teilweise sehr schwammig und in manchen Abschnitten dann wiederum sehr detailreich und mit Lichteffekten verziert. Ein Grund für die wechselhafte Qualität der Engine könnte sein, dass für Übersoldier zwei verschiedene Grafik-Engine’s verwendet werden. Aus finanziellen Gründen war es den Entwicklern nicht möglich, alle Levelbereiche mit der neuen Engine zu bestücken und so muss sich der Spieler in einigen Teilen des Spiels mit einer veralteten Grafik-Engine anfreunden. Die Waffen und Modele geben keinen Anlass zur Kritik, da die hier verwendeten Texturen sehr detailreich sind. Dank der Ragdoll Effekte fallen die zahlreichen Gegner nach Ableben realistisch zu Boden. Spezialeffekte wie die Granatenexplosionen oder die übernatürlichen Kräfte unseres Protagonisten kommen aufgrund der Shadereffekte sehr wuchtig rüber.

    In Bezug auf den Sound gibt es wenig zu bemängeln, die Waffen besitzen alle ihren eigenen unverkennbaren Sound und die Explosionen bzw. Effektgeräusche passen sehr gut zum jeweiligen Spielgeschehen. Der InGame-Soundtrack dagegen dudelt eher vor sich hin und vermittelt den Eindruck der Belanglosigkeit. Die deutsche Synchronisation ist in manchen Bereichen des Spiels akzeptabel und wirkt authentisch. Trotzdem ist ein Großteil der Stimmen einfach fehl am Platz, wie z.B. die Synchronstimme des Offiziers Karl Stolz.

    ÜberSoldier wird in Ego-Shooter-Manier mit Tastatur und Maus gespielt. Vor Spielbeginn stehen drei Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad kann man ohne Probleme die Gegnermassen eliminieren, egal ob mit oder ohne den übernatürlichen Kräften des "Übersoldier". Aber in den höheren Schwierigkeitsgraden kommt man ohne dezente Ausnutzung der Kräfte des Offiziers nicht mehr weiter.
    Die uns vorliegende deutsche Version von "Übersoldier" ist geschnitten. Da Blut und Splattereffekte komplett aus dem Spiel entfernt wurden, sollten eingefleischte Shooterfans einen Blick auf die UK/US Version werfen.


    Fazit: Lasst euch nicht vom trashigen Titelnamen "ÜberSoldier" abschrecken, denn für knapp 30 EUR erwartet den potentiellen Käufer rund 10-15 Stunden Spielspass. Wer auf "state of the art" Grafik verzichten kann, der sollte zugreifen. Die Mini-Innovation wie das Energieschild sind eine willkommene Abwechslung im Ego-Shooter Bereich und es macht einen Heidenspaß, sein "Aiming" zu perfektionieren, um das letzte Schild/Lifeupgrade zu ergattern.

    ÜberSoldier
     Entwickler Burut  Anbieter CDV
     Genre Ego-Shooter  Sprache Deutsch
     Termin 28.03.2006  Preis Ca. € 30,-
     USK 18. Jahre  Plattform PC DVD-ROM
     Minimum  Empfohlen
     Windows 2000/XP
     Laufwerk: DVD-ROM
     CPU: Pentium4 2 GHz
     512 MB RAM
     3D-Karte 64MB: DirectX 9.0c
     HD: 2.5 GByte
     Windows 2000/XP
     Laufwerk: DVD-ROM
     CPU: Pentium4 2.6 GHz
     1024 MB RAM
     3D-Karte mit 128MB; DirectX 9.0c
     HD: 2.5 GByte
     Multiplayer
     Netzwerk: - Spieler
     1 Spieler pro Packung
     Internet: - Spieler
     1 PC pro Spieler
    Wertung
     Grafik 80%
     Sound 70%
     Steuerung 85%
     Atmosphäre 75%
     Multiplayer -
     Motivation 72%

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