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	<title>Fitswork Archive - PCPointer.de</title>
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	<description>Das Online-Magazin rund um Videospiele, Hardware, DIY, 3D-Druck, Laser und Astronomie</description>
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	<title>Fitswork Archive - PCPointer.de</title>
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		<title>Astrofotografie &#8211; Ratgeber für Einsteiger und Fortgeschrittene</title>
		<link>https://www.pcpointer.de/astronomie/teleskop-astrofotografie-mit-dem-newton/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[TigerClaw]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 07:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, einen Blick ins Weltall zu werfen und faszinierende Bilder von Planeten, Galaxien und Nebeln zu genießen? Die meisten ... <a title="Astrofotografie &#8211; Ratgeber für Einsteiger und Fortgeschrittene" class="read-more" href="https://www.pcpointer.de/astronomie/teleskop-astrofotografie-mit-dem-newton/" aria-label="Mehr Informationen über Astrofotografie &#8211; Ratgeber für Einsteiger und Fortgeschrittene">mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/teleskop-astrofotografie-mit-dem-newton/">Astrofotografie &#8211; Ratgeber für Einsteiger und Fortgeschrittene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span class="aCOpRe"><strong>Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, einen Blick ins Weltall zu werfen und faszinierende Bilder von Planeten, Galaxien und Nebeln zu genießen? Die meisten Objekte am Sternenhimmel sind mit dem menschlichen Auge jedoch kaum oder gar nicht zu sehen. Mit einem leistungsstarken Teleskop lassen sich zwar Planeten, Nebel, Galaxien, Doppelsterne und vieles mehr beobachten, aber auch hier sind durch das menschliche Auge Grenzen gesetzt. Wer in die tiefen des Weltalls eintauchen möchte und die farbenvielfalt auch einfangen möchte, kommt um die Astrofotografie nicht herum. In diesem Artikel möchten wir an der Oberfläche der Astrofotografie kratzen und uns mit den wichtigsten Themen für einen reibungslosen Einstieg auseinandersetzen. Der Artikel wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert und erweitert.&nbsp;</strong> </span></p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem Teleskop können Beobachter in die tiefen des Weltalls eintauchen. Das menschliche Auge kann zwar trainiert werden, aber insbesondere im Deep Sky Bereich sind uns mit Ausnahme von einigen farbigen Sternen Grenzen gesetzt. Die farbenprächtigen Fotos von Galaxien, Nebel und Sternenhaufen haben absolut nichts mit der visuellen Beobachtung zutun. Die Farben von fotografierten Objekten werden nämlich erst durch lange Belichtungszeiten sichtbar. Visuell sehen diese Deep-Sky-Objekte eher nebelig, kontrastarm und diffus aus. Je nach Objekt, Teleskopöffnung und Filter lassen sich aber einige Details deutlich hervorheben. Mehr Öffnung bedeutet nämlich auch mehr Lichtsammelvermögen, wodurch z.B. schwache Gasnebel nicht nur als diffuser Fleck erscheinen. Gleichzeitig sind höhere Vergrößerungen nur in den seltensten Fällen wirklich sinnvoll. Das Objekt erscheint dann zwar größer, bietet aber je nach Seeing unter Umständen weniger Details.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Was ist Deep Sky?</h3>
<p style="text-align: justify;">Als Deep Sky werden astronomische Objekte bezeichnet, die sich außerhalb unseres Sonnensystems befinden. Hierzu zählen Nebel, Galaxien, Sternenhaufen, Supernova-Überreste und vieles mehr. Asteroiden können zwar mit der gleichen Technik fotografiert werden, zählen jedoch nicht zu den Deep Sky Objekten.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Was möchte ich fotografieren?</h3>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich lässt sich Astrofotografie mit jeder handelsüblichen Kamera, einem Objektiv und einer stabilen Montierung betreiben. Mit einem Teleskop eröffnen sich dem Astronomen jedoch ganz neue Möglichkeiten. Es gibt jedoch nicht die Eierlegende Wollmilchsau, die alle Bereiche von astronomischen Beobachtungen und Fotografien abdeckt. Daher sollten vor einer größeren Anschaffung die eigenen Ziele definiert und ein Preisrahmen festgelegt werden. Denn nach oben <span class="ILfuVd"><span class="hgKElc">oben gibt es preislich eigentlich keine Grenze. </span></span>Dann gilt, sich mit den unterschiedlichen Teleskoptypen und deren Spezifikationen auseinanderzusetzen. Jedes Teleskop hat nämlich seine Stärken und Schwächen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ausrüstung</h3>
<h4 style="text-align: justify;">Überblick</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Astrofotografie ist ein Oberbegriff für diverse Unterkategorien. Den einfachsten Einstieg bietet die <strong>Weitwinkel-Astrofotografie</strong>, da sich das technische Equipment lediglich auf eine DSLR-Kamera, einem Stativ und einem guten Objektiv beschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Planetenfotografie</strong> ist aber ebenso eine Art von Astrofotografie, bei der Sonne, Mond, Planeten unseres Sonnensystems sowie Asteroiden und Kometen fotografiert werden können. Wenn viele Details gefordert sind, sollte es mindestens ein 8&#8243; Teleskop sein. Für großflächige Objekte darf es aber gerne ein paar Nummern kleiner sein. Übrigens werden Planeten üblicherweise nicht fotografiert, sondern im SER-Format aufgenommen und mit Tools wie <a href="https://sites.google.com/site/astropipp/downloads" target="_blank" rel="noopener">PIPP</a> in ein gängiges Format wie AVI konvertiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/_4bILq7WpNw" allowfullscreen="allowfullscreen" width="700" height="400" frameborder="0"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Die einzelnen Bilder eines Videos werden anschließend mit einem geeigneten Tool wie <a href="https://www.autostakkert.com/" target="_blank" rel="noopener">AutoStakkert!3</a> analysiert und die qualitativ besten Aufnahmen übereinander gelegt. Bei einem Video mit einer Länge von 30-60s können das auch mal 200 Frames und mehr sein. Davon können je nach Qualität 10-40% der besten Frames übereinander gelegt werden. Diesen Vorgang nennt man auch <strong>Stacken</strong>. Das fertige Bild wird dann mit einem Wavelet-Filter überarbeitet. Gearbeitet wird üblicherweise im TIF-Format. Dazu eignet sich z.B. <a href="http://www.astronomie.be/registax/" target="_blank" rel="noopener">Registax</a> sehr gut. Als technisches Equipment bieten sich Planetenkameras an, die speziell für diesen Einsatz konzipiert und entwickelt worden sind.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1013px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/Mars_Autostakkert_Registax.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/Mars_Autostakkert_Registax.jpg" alt="Mars_Autostakkert_Registax" width="1023" height="375"></a><figcaption class="wp-caption-text">Mars vom 11.02.2021 mit einem Skywatcher Flextube 12&#8243;, ZWO ASI 178MC und ES Barlow 2fach</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Deep Sky Astrofotografie</strong> schließt den Kreis der Astrofotografie, dürfte aber schnell den Preisrahmen von Einsteigern sprengen. Wer einen günstigen Einstieg sucht und gleichzeitig viel Öffnung für sein Geld möchte, greift zu einem Newton Teleskop. Diese Teleskop-Bauart ist relativ günstig und bietet viel Freiraum für Optimierungen. Kameras mit APS-C Sensoren haben sich bei Newton Teleskopen am ehesten bewehrt. Die Newtons haben aber einige Nachteile, was ein Grund sein dürfte, weshalb viele Astronomen zu APOs greifen. Diese APOs sind mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Grunsätzlich kann man aber mit jeder vernünftigen Ausrüstungskombination ausgezeichnete Bildergebnisse erzielen.&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: justify;">Montierung</h3>
<p style="text-align: justify;">Bei der Montierung unterscheidet man zwischen <strong>Azimutal</strong> und <strong>Parallaktisch</strong>, wobei für die Astrofotografie mit langen Belichtungszeiten nur die parallaktische Montierung in Frage kommt. Bei dieser Montierungsart ist eine Achse parallel zur Erdachse ausgerichtet. Um die Himmelsrotation auszugleichen, muss das Teleskop nur noch um diese sogenannte Stundenachse drehen. Dadurch sind lange Belichtungszeiten ohne störende Bildfelddrehungen möglich. Diese Montierungsart wird mit und ohne GoTo-Steuerung angeboten. Bei der GoTo-Steuerung können Himmelsobjekte über eine integrierte Datenbank ausgewählt und angefahren werden. Der Anwender kann das Teleskop aber auch manuell schwenken. Die Schrittmotoren halten das anvisierte Objekt in der Bildfeldmitte. Voraussetzung dafür ist eine gute Poljustage und Ausrichtung.</p>
<figure style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/SW200PDS_1.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/SW200PDS_1.jpg" alt="SW200PDS_1" width="1024" height="738"></a><figcaption class="wp-caption-text">AZ-EQ 6 Pro Montierung mit Skywatcher 200 PDS, ZWO ASI 178MC Kamera und Raspberry PI 4</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Beim Kauf einer Montierung sollte insbesondere die Traglast beachtet werden. Eine Montierung sollte niemals mit mehr als 2/3 ihrer maximalen Traglast beladen werden. Als Beispiel betrachten wir eine Montierung mit einer Traglast von 15kg. Diese kann ein 8&#8243; Newton mit 8kg problemslos aufnehmen. Jedoch kommen dann noch Geräte wie eine DSLR-Kamera, ein Sucher mit Guiding-Kamera und ein Streulichtschutz. Dann sind 15kg schnell erreicht und die Montierung unterdimensioniert. Grundsätzlich ist aber auch die Tragfähigkeitsangabe nicht aussagekräftig genug. Denn die rotatorische Massenträgheit wird dabei absolut nicht berücksichtigt. Bei einer Masse von 10kg und einem Abstand zur R.A.-Achse von 0,3m ergibt sich ein Massenträgheitsmoment<span style="font-family: courier new, courier, monospace;"> I(RA)=10kg * 0.3m *0.3m = 0,9 kg m^2</span>. Wenn dann der Schwerpunkt des OTA z.B. 25cm entfernt von der R.A.-Achse liegt, ergibt sich die zulässige Masse <span style="font-family: courier new, courier, monospace;">I(RA) / (0,25m*0,25m) = 14,4 kg</span>. Auch der Abstand der Gegengewichte zur R.A.-Achse müssen entsprechend berücksichtig werden. Der Schwerpunkt von OTA und Gegengewichte muss gleich sein, wodurch sich dann dasselbe Massenträgheitsmoment ergibt. Für den Gewichtsausgleich müssen OTA und Gewichte demnach die selbe Masse besitzen. Gleicher Abstand und gleiche Masse ergibt gleiches Massenträgheitsmoment. Der&nbsp; OTA hat dann 1/2 und das Gegengewichte ebenfalls 1/2 des Massenträgheitsmoments.</p>
<figure style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astronomie/Astronomie_22.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astronomie/Astronomie_22.jpg" alt="Astronomie_22" width="768" height="1024"></a><figcaption class="wp-caption-text">Modifizierter Skywatcher Flextube 12&#8243; auf einer AZ-EQ 6; Traglast überschritten, daher nur für Planetenaufnahmen oder für visuelle Zwecke nutzbar.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Natürlich kann das Gegengewicht auch nur halb so schwer wie das OTA gewählt werden. Es muss dann aber in einem größeren Abstand zur R.A.-Achse fixiert werden. Dadurch ergibt sich aber auch ein doppelt so großes Massenträgheitsmoment I(RA), wodurch der OAT 1/3 und das Gegengewicht 2/3 des Massenträgheitsmomentes haben. Eine Montierung mit einer Traglast von 15kg könnte demnach maximal ein OAT mit 5kg aufnehmen, was einem 6&#8243; Newton samt Zubehör entspricht.</p>
<h3 style="text-align: justify;">GoTo-Ansteuerung</h3>
<p style="text-align: justify;">Die AZ-EQ6 lässt sich mit der mitgelieferten Handsteuerbox über eine RJ45-Schnittstelle ansteuern. Für eine kabellose Ansteuerung gibt es optional ein WIFI-Modul von Skywatcher, das mit knapp 70 EUR zu Buche schlägt. Alternativ bieten sich Adapter mit der Bezeichnung EQDIR USB, EQDIR RS232 und EQDIR Bluetooth. Viele dieser Adapter basieren auf den <strong>FTDI 232R Chip</strong>, der unter Windows sehr unproblematisch ist und auch unter Linux von diversen Astrotools unterstützt wird. Dank eindeutiger Chip-ID bleibt die COM-Port-Nummer des Geräts für jeden USB-Anschluss gleich. Die Adapter können natürlich auch selbst gebaut werden, wobei die Montierung bei falscher Verdrahtung schnell Schaden nehmen kann. Unter <a href="http://eq-mod.sourceforge.net/eqdirect2.htm">folgendem Link</a> gibt es eine sehr gute Beschreibung für den Selbstbau. Ein EQDIR USB Adapter kann mit einem Raspberry PI mit Astroberry oder mit einem Windows PC verbunden werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die AZ-EQ 6 Pro/GT/R besitzt 5V-tolerante 3.3V-Signal-Schnittstellen, weshalb sich sowohl <em>TTL232R3V3</em> als auch <em>TTL232R</em> eignen. Wir nutzen dafür ein <a href="https://www.digikey.de/product-detail/de/ftdi-future-technology-devices-international-ltd/TTL-232R-3V3/768-1015-ND/1836393" target="_blank" rel="noopener">TTL-232R-3V3 von digikey.de</a>. Um Versandkosten zu sparen, kann man z.B. noch einen Raspberry PI 4 Model B 8GB dazubestellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>EQDIRECT für HEQ5 / AZ-EQ 6 GT/Pro/R</strong></span> (<strong>Achtung</strong>: EQ6 und AZ-GTi haben eine andere Pi-Belegung)</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>RJ45 Kabel auftrennen</li>
<li><a href="https://www.digikey.de/product-detail/de/ftdi-future-technology-devices-international-ltd/TTL-232R-3V3/768-1015-ND/1836393" target="_blank" rel="noopener">TTL-232R-3V3</a> vorbereiten</li>
<li>Pin 4 des RJ45 mit schwarzem TTL232R Kabel (GND) löten</li>
<li>Pin 5 des RJ45 mit gelbem TTL232R Kabel (RXD) löten</li>
<li>Pin 6 des RJ45 mit orangenem TTL232R Kabel (TXD) löten</li>
<li><a href="https://ftdichip.com/drivers/vcp-drivers/">Treiber</a> für TTL232R installieren</li>
</ul>
<figure style="width: 612px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/eqdirect.jpg" alt="eqdirect" width="622" height="273"><figcaption class="wp-caption-text">EQDIRECT &#8211; TTL232R3V3 mit RJ45 für AZ-EQ 6 Pro</figcaption></figure>
<blockquote>
<p>Hinweis: Wir empfehlen, zunächst die drei Kabel am RJ45 Stecker von den restlichen Kabeln, die ungenutzt bleiben, zu isolieren und dann die Kontakte mit einem Multimeter zu prüfen. Erst dann sollte das Kabel mit einem Netzteil verbunden werden und mit einem Multimeter die Spannung zwischen Pin 1 und 8 (12V und GND) geprüft werden. Ein negativer Spannungswert bedeutet, dass das Minus-Kabel des Multimeters mit 12V des Netzteils verbunden ist und das Plus-Kabel mit GND.</p>
</blockquote>
<h3 style="text-align: justify;">Teleskop</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Teleskopangebot für die Astrofotografie ist relativ groß. Die Auswahlkriterien für die Planetenfotografie sind aber ganz andere als die für die Deep Sky Astrofotografie. Bei Planetenaufnahmen spielt die Brennweite keine große Rolle, da diese ohnehin verlängert werden muss, um die Grenze des Auflösungsvermögens zu erreichen. Bei der Deep Sky Astrofotografie sieht das Ganze aber etwas anders aus. Denn das perfekte Teleskop für alle Deep Sky Objekte gibt es nicht. Während man mit einer Brennweite von 400mm größere diffuse Nebel und Galaxien erfassen kann, werden kleinere planetarische Nebel und Galaxien sehr klein abgebildet. Zwar kann die Brennweite des Teleskops mit einer Barlowlinse vergrößert werden, sinnvoll ist das aber nicht. Planeten sind relativ hell, weshalb die Belichtungszeit eine untergeordnete Rolle spielt. Deep Sky Objekte sind aber relativ schwach und erfordern lange Belichtungszeiten. Wird das Öfnungsverhältnis um den Faktor 2 erhöht (2-fach Barlow), verlängert sich die Belichtungszeit um den Faktor 4. Zumindest dann, wenn das Signal-Rausch-Verhältnis jeder einzelnen Fotodiode erhalten bleiben soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Markt tummeln sich viele Teleskophersteller mit unterschiedlichen Teleskopbauarten. Aus Preis-Leistungssicht sind die Newtons jedoch konkurrenzlos. Mit einem Newton holt man sich zwar eine Baustelle ins Haus, dafür bekommt man viel Leistung für wenig Geld. Deshalb möchten wir in diesem Artikel den Fokus auf die Newton Teleskope legen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich für ein Newton Teleskop entscheidet, hat die Qual der Wahl. Einige Hersteller bieten für fotografische Zwecke Teleskope mit einem größeren Fangspiegel und weiteren nützlichen Modifikationen an. Die haben dann aber auch ihren Preis. Ein <a href="https://teleskop-austria.at/FN25010c-new#m" target="_blank" rel="noopener">Lacerta 10&#8243; Newton Teleskop</a> (<strong>Teleskop ohne Namen</strong>) kostet mit diversen Modifikationen rund 2700 EUR. Der optimierte Newton ist für Anfänger jedoch nur bedingt geeignet und aufgrund des Öffnungsverhältnisses von f/4 etwas anfälliger für Bildfehler, die durch eine unzureichende Justage (Kollimation) verstärkt werden.&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Ein <strong>Skywatcher 200 PDS f/5</strong> bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und eignet sich hervorragend für den Einstieg in die Astrofotografie. Für ausgezeichnete Aufnahmen braucht man nämlich nicht unbedingt einen ultra-teuren Newton. Die Grenzen in der Bildqualität setzen in erster Linie der Himmel, das Autoguiding, die Kamera, die Filter, die Belichtungszeit und die Nachbearbeitung! Man mag garnicht glauben, was mit wenigen Handgriffen aus einem Bild alles herauszuholen ist. Dennoch haben auch die sogenannten Photonewtons ihre daseinsberechtigung und holen mit zahlreichen Optimierungen das letzte aus dieser Bauart heraus.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/teleskop-astrofotografie-mit-dem-newton/">Astrofotografie &#8211; Ratgeber für Einsteiger und Fortgeschrittene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Astrofotografie: Astro Pixel Processor, Affinity und Fitswork</title>
		<link>https://www.pcpointer.de/astronomie/astrofotografie-affinity-und-fitswork-tutorial/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[TigerClaw]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 09:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Astrofotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben dem Stacken gehören in der Astrofotografie vor allem das Stretchen und Nachbearbeiten des Summenbildern zu den grundlegenden Dingen, um Details von Deep Sky Objekten ... <a title="Astrofotografie: Astro Pixel Processor, Affinity und Fitswork" class="read-more" href="https://www.pcpointer.de/astronomie/astrofotografie-affinity-und-fitswork-tutorial/" aria-label="Mehr Informationen über Astrofotografie: Astro Pixel Processor, Affinity und Fitswork">mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/astrofotografie-affinity-und-fitswork-tutorial/">Astrofotografie: Astro Pixel Processor, Affinity und Fitswork</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Neben dem Stacken gehören in der Astrofotografie vor allem das Stretchen und Nachbearbeiten des Summenbildern zu den grundlegenden Dingen, um Details von Deep Sky Objekten herauszuarbeiten. In diesem Tutorial zeigen wir, wie in wenigen Schritten aus einer Rohaufnahme eine sehenswerte Deep Sky Aufnahme entsteht. Für das Stacken können DeepSkyStacker oder Astro Pixel Processor </strong><strong>verwendet werden. Für das Stretchen der Bilder nutzen wir das kostenlose Tool Fitswork. Für die Bildbearbeitung kommt das Bildbearbeitungsprogramm Affinity zum Einsatz. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Astrofotografie erfreuen sich vor allem die beiden kostenpflichtigen Bildbearbeitungstools Photoshop und PixInsight großer Beliebtheit. Mit <span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto">Affinity Photo kommt nun eine weitere Bildbearbeitungssoftware ins Spiel, die darüber hinaus auch noch ein richtiges Schnäppchen ist. Die Software bietet unter anderem einen Astrofilter und eine Deep-Sky-Stacking-Funktion an. Hinzu kommen einige sehr nützliche Astronomie-Makros, die häufige Arbeitsschritte erleichtern. Die Bildbearbeitungssoftware ist sehr einfach zu bedienen und bietet nach einer kurzen Einarbeitung ungeahnte Möglichkeiten, um seine Deep Sky Bilder zu bearbeiten. Für unsere Deep Sky Aufnahmen verwenden wir eine QHY 268C, die über <a href="https://www.astrolumina.de/" target="_blank" rel="noopener">Astrolumina</a> bezogen werden kann. <br />
</span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Astro Pixel Processor (Update: 17.06.2021)</h3>
<p style="text-align: justify;">Der Astro Pixel Processor ist die kostenpflichtige Alternative zum DeepSkyStacker, um Deep Sky Aufnahmen zu stacken. Das Tool hält aber auch noch einige sehr nützliche Tools bereit, um gestackte Summenbilder zu bearbeiten. Insbesondere Anfänger verzichten aufgrund mangelnder Erfahrung oder Zeit auf Flats und Darkflats, müssen sich dann aber mit der Vignettierung auseinandersetzen. Auch die Lichtverschmutzung kann dem Astrofotografen einen Strich durch die Rechnung machen. Abhilfe verschaffen hier die Tools in APP. Darüber hinaus können vordefinierte Streching-Profile ausgewählt und das Summenbild mit diesen Informationen gespeichert werden. Damit entfällt ein Großteil des Stretchings mit Fitswork. Bei der Bearbeitung in Affinity oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm sollte das Deep Sky Objekt (Kurz: DSO) zunächst gestretched werden. Anschließend sollten Sättigung und Tonwertkorrekturen grob vorgenommen werden. Nun kann man sich einzelnen Bereichen des DSO-Bildes widmen und die Tonwertkorrektur sowie die Selektive Tonwerkorrektur gezielt darauf auslegen. Dabei immer wieder das Gesamtbild betrachten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Unser Workflow:</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Lights und Darks laden</li>
<li>optional Flats und Darkflats laden (Unter 2) Calibrate Masters erstellen und den Lights zuweisen, dann ein Einzelframes doppelklicken und oben aus der Liste l-calibrate statt linear (1) wählen. Dann kann man sehr schnell sehen, ob die Flats und Darkflats überhaupt funktionieren. In manchen fällen enthält das Summenbild aber dennoch keine Korrektur durch die Flats. <strong><em>Einstellungen anpassen: Details folgen in Kürze.</em></strong> )</li>
<li>wenn die Lights &#8222;schwarz-weiß&#8220; sind, &#8222;force Bayer/X-Trans CFA&#8220; aktivieren</li>
<li>Backround neutralization aktivieren (kann auch nachträglich beim Laden des Summenbilds durchgeführt werden)</li>
<li>Integration starten (Stacken)</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Nach dem Stacken das Summenbild bearbeiten oder nach einem Neustart von APP als Light laden<br />
<strong>Hinweis: Werden Bilder zunächst in Fitswork ausgeschnitten und gestretcht, sollte in APP das Stretchen deaktiviert werden, da die Bilder sonst übersättigt werden.</strong> </p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/APP_Light.jpg" alt="APP_Light"></li>
<li>Falls die Hintergrundneutralisierung beim Stacken nicht aktiviert war, sollte dies über das rechte Menü nachgeholt werden
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/APP_BGNeutral.jpg" alt="APP_BGNeutral"></li>
<li>Tools-&gt; Remove vignetting (light Pollution kann das in den meisten Fällen bereits entfernen) und mit OK&amp;Save bestätigen; dann neues Bild mit einem Doppelklick auswählen<br />
Für das Entfernen der Vignettierung sollte das dritte komplexe Model &#8220; <em>elliptical Kang Weiss with geometric factor</em>&#8220; ausgewählt werden. Danach werden die einzelnen Kästen über den Himmelshintergrund mit Sternen gleichmäßig verteilt. Es sind mindestens 5 Kästen erforderlich, um ein ausreichendes, stabiles Model zu erhalten. Gelbe Kästen stellen kein Problem dar. Die roten markieren allerdings Bereiche, die möglicherweise nicht nur den Himmelshintergrund mit Sternen umfassen. Nebelstrukturen oder ähnliches sollten innerhalb der Kästchen nicht vorhanden sein. Ansonsten können die Kästen auch kleiner gewählt werden.</li>
<li>Tools-&gt;Remove light pollution und mit OK&amp;Save bestätigen; dann neues Bild mit einem Doppelklick auswählen<br />
Für das Entfernen der Lichtverschmutzung geht man genauso vor. <br />
<img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/APP_RemoveLightPollution.jpg" alt="APP_RemoveLightPollution"></li>
<li>Tools-&gt;Calibrate Background und mit OK&amp;Save bestätigen; dann neues Bild mit einem Doppelklick auswählen</li>
<li>Tools-&gt;Calibrate Star Colors (Komplexen Mode #3 auswählen), Sterne markieren, Calculate starten, Farben anpassen und mit OK&amp;Save bestätigen; dann neues Bild mit einem Doppelklick auswählen
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/APP_StarCalibration.jpg" alt="APP_StarCalibration"></li>
<li>Frames über APP stretchen und die vordefinierten Profile als erste Hilfe wählen
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/APP_Stretch.jpg" alt="APP_Stretch"></li>
</ul>
<h3 style="text-align: justify;">Fitswork</h3>
<p style="text-align: justify;">Fitswork ist ein kostenloses Tool, dass zwar in die Jahre gekommen ist, aber immer noch einige sehr nützliche Funktionen wie das Stretchen von Astrobildern bietet. Ein Tutorial dazu gibt es <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Fitswork bietet weitere Vorteile wie das Entfernen der <strong>Vignettierung</strong>, die alternativ auch mit APP über das Tool &#8222;Remove Light Pollution&#8220; entfernt werden kann. An gute Flats und Darkflats kommen ambitionierte Astrofotografen aber nicht vorbei. Das folgende Workflow bezieht sich auf das Stretchen und Bearbeiten von gestackten Bildern, die vorher nicht mit einer Software wie APP vorbearbeitet wurden.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><em>Bearbeiten-&gt;Ebnen-Hintergrund ebnen Sterne</em></li>
<li>Bearbeiten-&gt;<em>Ebenen -&gt; Hintergrund ebenen Nebel</em></li>
<li><em>Bearbeiten &gt; Ebenen &gt; Zeilen gleichhell</em> (optional)</li>
</ul>
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/Vignettierung_Original_Zeilengleichhell_Ebnehintergrund.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/Vignettierung_Original_Zeilengleichhell_Ebnehintergrund.jpg" alt="Vignettierung_Original_Zeilengleichhell_Ebnehintergrund" width="1200" height="502"></a><figcaption class="wp-caption-text">Fitswork &#8211; Vignettierung entfernen (Originalbild links, Zeilen gleich hell Mitte, Hintergrund ebnen Nebel rechts)</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass das nachträgliche Entfernen von Vignettierungen das Erstellen von Flats und Darkflats nicht ersetzt und kleine Nebelchen eventuell verloren gehen und mühsam über die Bildbearbeitungssoftware herausgearbeitet werden müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fitswork hat noch einiges mehr an Funktionen zu bieten wie die <strong>Störpixelentfernung</strong>.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Entfernen von Störpixeln</li>
<li>NLM Rauschfilter</li>
<li>Farbrauschen filtern</li>
</ul>
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSO_Rauschen.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSO_Rauschen.jpg" alt="DSO_Rauschen" width="1200" height="502"></a><figcaption class="wp-caption-text">Fitswork &#8211; Anwendung von Entfernen von Störpixeln, NLM Rauschfilter und Farbrauschen filtern.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Zur weiteren Verarbeitung mit einem Grafikbearbeitungsprogramm wie Affinity sollte das Bild im 16 Bit TIFF-Format gespeichert werden.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Affinity</h3>
<p style="text-align: justify;">Nachdem dem Stacken und Stretchen folgt die Bildbearbeitung mit einem Programm wie Affinity. Die folgenden Bildbeispiele dienen nur zu Demonstrationszwecken und spiegeln nicht die tatsächliche Bearbeitung wieder. Das finale Bild befindet sich am Ende dieses Artikels. Zunächst gehen wir auf die Bearbeitung der Bilder ohne <strong>Makros</strong> ein. Stehen Makros zur Verfügung, sollte das Bild zunächst vom Farbrauschen befreit und die Sternehelligkeit bzw. der Radius je nach DSO verkleinert werden.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Bild öffnen
<p><figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_3.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_3.jpg" alt="Affinity_Tutorial_3" width="1200" height="970"></a><figcaption class="wp-caption-text">Affinity &#8211; Gradationskurve</figcaption></figure>
</li>
<li>Gradationskurve (manchmal ist es hilfreich, die Helligkeit ganz hoch zu setzen, um einen rot, blau oder grün Stich zu erkennen)</li>
<li>Tonwertkorrektur
<p><figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_2.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_2.jpg" alt="Affinity_Tutorial_2" width="1200" height="973"></a><figcaption class="wp-caption-text">Affinity &#8211; Tonwertkorrektur</figcaption></figure>
</li>
<li>Selektive Farbkorrektur</li>
<li>Gradationskurve
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_3.jpg" alt="Affinity_Tutorial_3"></p>
</li>
<li>Ebenen-&gt;Sichtbare zusammenlegen
<p><figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_4.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_4.jpg" alt="Affinity_Tutorial_4" width="1200" height="981"></a><figcaption class="wp-caption-text">Affinity &#8211; Sichtbare zusammenlegen</figcaption></figure>
</li>
<li>Filter-&gt;Astrofotografie-&gt;Hintergrund entfernen
<ul>
<li>Probe an Griffposition nehmen und die Probe dann auf eine dunkle Stelle im Bild schieben. Eventuell muss der Regler für die Schwarzstufe für Ausgabe angepasst werden</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Sterneintensität verkleinern (<strong>JD Astrophotography Macro</strong>)</li>
<li>Ebene-&gt;Neue Anpassungsebene-&gt;Selektive Farbkorrektur
<p><figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_5.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_5.jpg" alt="Affinity_Tutorial_5" width="1200" height="975"></a><figcaption class="wp-caption-text">Affinity &#8211; Selektive Farbkorrektur</figcaption></figure>
</li>
<li>Ebene-&gt;Neue Live-Filterebene-&gt;Scharfzeichnen-&gt;Klarheit
<ul>
<li>Die Unterebene Klarheit mit gedrückter linken Maustaste vor die letzte Ebene ganz nach oben ziehen.</li>
</ul>
</li>
<li>Ebene-&gt;Neue Anpassungsebene-&gt;Helligkeit und Kontrast</li>
<li>Ebene-&gt;Neue Anpassungsebene-&gt;Tonwertkorrektur
<ul>
<li>Lab-&gt;Master-&gt;Schwarztufe für Ausgabe auf 2-5% setzen</li>
<li>Lab-&gt;Master-&gt;Weißstufe für Ausgabe auf 86% setzen</li>
</ul>
</li>
<li>Ebene-&gt;Neue Live-Filterebene-&gt;Scharfzeichnen-&gt;Hochpass <em>optional</em></li>
<li>Ebene-&gt;Neue Anpassungsebene-&gt;Gradationskurve <em>optional<br />
</em><br />
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_6.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_6.jpg" alt="Affinity_Tutorial_6" width="1200" height="760"></a><figcaption class="wp-caption-text">Affinity &#8211; Gradationskurve</figcaption></figure>
</li>
<li>Enhance DSO Luminosity (JD Astrophotography Macro)</li>
<li>Structure Denoise (Stretched Data) (JD Astrophotography Macro)<br />
&#8211;&gt; entfernt Walking Pattern Noise; Alternativ Dithern!</li>
<li>Chroma Denoise (JD Astrophotography Macro)<br />
Entfernt Farbrauschen</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Jetzt kann man sich mit dem leistungsstarken Tool <strong>StarNET</strong> ein sternenloses Bild erstellen, das zunächst in ähnlichen Schritten nachbearbeitet wird. Üblicherweise nimmt man dazu ein Summenbild, dass auch Einzelframnes, die mit einem Schmallbandfilter aufgenommen wurden, entstand. Da wir aber lediglich über ein RGB-Summenbild verfügen, nehme wir dieses zu Übungszwecken.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Sternenloses Bild getrennt vom Hauptbild bearbeiten</li>
<li>Restaurationstool verwenden, um Flecken von entfernten Sternen zu entfernen</li>
<li>Filter anwenden (siehe Workflow im Bild)<br />
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/DSO_Sternet_Affinity.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/DSO_Sternet_Affinity.jpg" alt="DSO_Sternet_Affinity" width="1200" height="490"></a><figcaption class="wp-caption-text">NGC 6914 &#8211; Sternenloses Bild nachbearbeitet in Affinity</figcaption></figure>
</li>
<li>Sternenloses Bild als neue Ebene laden</li>
<li>Datei-&gt;Platzieren auswählen</li>
<li>Rechte Maustaste auf das blaue Fenster und Ausrichtung/Anordnung-&gt;Mittig zentriert auswählen</li>
<li>Sternenloses Bild negativ Multiplizieren</li>
<li>Sternenloses Bild-&gt;Eben duplizieren und Ineinanderkopieren
<p><figure style="width: 636px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/NGC6014_Final.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/NGC6014_Final.jpg" alt="NGC6914" width="646" height="1024"></a><figcaption class="wp-caption-text">NGC6914 &#8211; Bearbeitet mit Affinity</figcaption></figure>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Mit den oben genannten Workflow und etwas Übung lässt sich aus dem Cirrusnebel wesentlich mehr herausholen. Affinity bietet noch weitaus mehr Möglichkeiten wie <strong>HSL-Filter</strong> im Mischmodus <strong>Luminanz</strong> für <strong>Nebel</strong> und vieles mehr. Wer im Umgang mit dem Stretchen noch ungeübt ist, kann das Entfernen einer Vignettierung, der Lichtverschmutzung im Bild, das <strong>Kalibrieren der Sternfarben</strong> sowie das Stretching der Software <strong>APP</strong> überlassen. Untenstehendes Bild wurde mit APP aus Lights und Darks gestackt und mithilfe der Tools &#8222;Remove Light Pollution&#8220;, &#8222;Remove Background&#8220; und &#8222;Calibrate Star Color&#8220; verarbeitet. Der Hintergrund sollte neutralisiert sein. Anschließend lässt sich das Bild über das rechte Menü stretchen, wobei es bereits einige vordefinierte Profile gibt. Soll das Bild mit allen Stretchinginformationen gespeichert werden, muss &#8222;stretch&#8220; aktiviert sein und der Button &#8222;save&#8220; rechts davon angeklickt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach wurde das Bild in Affinity hinsichtlich Gradiationskurve, Tonwertkorrektur und einigen Filtern wie &#8222;Dithern entfernen&#8220; bearbeitet und in Fitswork das Farbrauschen und die Störpixel entfernt. Anschließend wurde das Bild minimal gestretcht und gespeichert.</p>
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Cirrius_Final_Affinity.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Cirrius_Final_Affinity.jpg" alt="Cirrius_Final_Affinity" width="1200" height="502"></a><figcaption class="wp-caption-text">Cirrusnebel &#8211; APP, Affinity und Fitswork</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Und hier ist das finale Bild von einem Teil des Cirrusnebel.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Cirriusnebel_FINAL.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Cirriusnebel_FINAL.jpg" alt="Cirriusnebel_FINAL" width="1199" height="804"></a></p>
<h3 style="text-align: justify;">Schmallbandfilter</h3>
<p style="text-align: justify;">In Bearbeitung &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/astrofotografie-affinity-und-fitswork-tutorial/">Astrofotografie: Astro Pixel Processor, Affinity und Fitswork</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DeepSkyStacker, Fitswork und GIMP Tutorial</title>
		<link>https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[TigerClaw]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 09:57:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[astro]]></category>
		<category><![CDATA[Astrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[DeepSky]]></category>
		<category><![CDATA[deepskystacker]]></category>
		<category><![CDATA[dss]]></category>
		<category><![CDATA[Fitswork]]></category>
		<category><![CDATA[galaxie]]></category>
		<category><![CDATA[galaxy]]></category>
		<category><![CDATA[gimp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Astrofotografie gehören das Stacken, Stretchen und Nachbearbeiten von Frames zu den fundamentalen Dingen, um feine Details aus den einzelnen Aufnahmen herauszuarbeiten. In diesem ... <a title="DeepSkyStacker, Fitswork und GIMP Tutorial" class="read-more" href="https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/" aria-label="Mehr Informationen über DeepSkyStacker, Fitswork und GIMP Tutorial">mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/">DeepSkyStacker, Fitswork und GIMP Tutorial</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>In der Astrofotografie gehören das Stacken, Stretchen und Nachbearbeiten von Frames zu den fundamentalen Dingen, um feine Details aus den einzelnen Aufnahmen herauszuarbeiten. In diesem Tutorial zeigen wir Schritt für Schritt, wie aus einer Rohaufnahme ein Astrobild entsteht. Für das Stacken und Stretchen der Bilder nutzen wir die kostenlosen Tools DeepSkyStacker und Fitswork. Für die Bildbearbeitung kommt das Bildbearbeitungsprogramm GIMP zum Einsatz. <br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Astrofotografie spielt neben dem Equipment und der Aufnahmemethode auch die Bildverarbeitung- und bearbeitung eine wichtige Rolle. Planetenaufnahmen entstehen durch kurze Videos von 1-5 Minuten, während DeepSky-Objekte je nach verwendeter Technik unterschiedlich lang belichtet werden müssen.&nbsp; Die Aufnahmen werden dann mittels Software gestapelt und mit einem Bildbearbeitungstool weiterverarbeitet. In den Rohbildern stecken nämlich mehr Informationen, als man es glauben mag. In diesem Artikel möchten wir die kostenlosen Tools DeepSkyStacker und Fitswork vorstellen. DeepSkyStacker (kurz: DSS) ermöglicht das Addieren bzw. Stapeln (engl. Stacken) von Rohbildern, um unter anderem Störfaktoren wie Rauschen zu kompensieren. Mit Fitswork können die gestapelten Aufnahmen gestreckt werden. Während der DSS für Anfänger einfach zu bedienen ist, bietet es für erfahrene Astrofotografen einigen Tools, um auch das letzte aus den Bildern herauszuholen.&nbsp; Diese kurze Anleitung soll vor allem Anfänger dabei unterstützen, Aufnahmen im Handumdrehen zu bearbeiten.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Rohdaten vorbereiten und untersuchen</h3>
<p style="text-align: justify;">Grundvoraussetzung für das Stapeln und Bearbeiten von DeepSky Aufnahmen mit DeepSkyStacker und Fitswork ist das richtige Format. Wer eine farbige Astrokamera mit einem Tool wie SharpCap für seine DeepSky-Aufnahmen verwendet, sollte im Farbraum RAW16 fotografieren und *.fits als Format auswählen. Für das Stacken der Bilder im Deep Sky Stacker sollte neben Lights auch Darks, Flats und Bias erstellt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor die Bilder im DeepSkyStacker geladen werden, sollten die einzelnen Aufnahmen manuell bewertet und aussortiert werden. Die Einzelbilder können auch direkt im DeepSkyStacker untersucht werden. Dazu werden die Frames entweder per Drag&amp;Drop in die Software geladen oder über die Linke Menüleiste, in der die einzelnen Framearten aufgelistet sind.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_1.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_1.JPG" alt="DSS_1" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker &#8211; Lightframes laden</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die einzelnen Frames befinden sich nach dem Laden in einer Liste am unteren Bildschirmrand und können mit einem Doppelklick geladen und bewertet werden. Oben rechts kann die Helligkeit über den Schieber geregelt werden, um die einzelnen Frames z.B. hinsichtlich der Schärfe zu untersuchen. Frames mit unzureichender Qualität können vom Stacken ausgeschlossen werden, in dem das Häkchen des jeweiligen Bildes entfernt wird oder das Bild mit der <span style="font-family: courier new, courier, monospace;">[entf]</span>-Taste gelöscht wird.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_2.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_2.JPG" alt="DSS_2" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker &#8211; Qualität der einzelnen Lightframes analysieren</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wer die Kurzzeitbelichtung nutzt und z.B. 50.000 Einzelframes hat, sollte das bewerten der einzelnen Frames der Software selbst überlassen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ausgewählte Bilder registrieren</h3>
<p style="text-align: justify;">Nach der Auswahl und Bewertung der Bilder folgt die Registrierung der Frames. Dabei öffnet sich ein Menüpunkt, unter dem die Einstellungen vorgenommen werden können. Unter dem Menüpunkt &#8222;<em>Aktionen</em>&#8220; muss zunächst die Anzahl der zu stapelnden Bilder festgelegt werden. Wer seine Bilder bereits manuell ausgewählt hat, kann den Wert auf 100% setzen. Wenn die Software die Bewertung der Bilder vornehmen soll, dann ist je nach Anzahl der Bilder ein Wert zwischen 75-85% sinnvoll. Wer auf Darkframes verzichtet, um schneller ans Ziel zu kommen, der sollte zusätzlich die Hotpixel-Erkennung aktivieren. Unter dem Reiter &#8222;<em>Erweitert</em>&#8220; kann mittels eines Schiebereglers bestimmt werden, wie viele Sterne zur Positionsbestimmung beim Stapeln der Frames herangezogen werden sollen. Je nach Rechenleistung empfehlen wir einen Wert zwischen 20 und 40%. Über den Button &#8222;<em>Anzahl der erkannten Sterne berechnen</em>&#8220; wird die Anzahl der ermittelten Sterne ausgegeben.</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_3.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignnone" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_3.JPG" alt="DSS_3" width="350" height="315"></a></td>
<td style="width: 50%;"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_4.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_4.JPG" alt="DSS_4" width="350" height="315"></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Unter dem Menüpunkt &#8222;Stacking Parameter&#8220; werden Einstellungen für die einzelnen Framearten definiert. Der Standard-Modus wird vor allem bei schwachen Systemen empfohlen. Für leistungsstarke Rechner lassen sich mittels Median-Modus bessere Ergebnisse erzielen.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_5.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_5.JPG" alt="DSS_5" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker Stacking Parameter</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Einstellungen für Light, Dark, Flat und Bias können im Prinzip auf &#8222;<em>Standard</em>&#8220; belassen werden.</p>
<p> [<a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/">See image gallery at pcpointer.de</a>] <br />
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_10.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_10.JPG" alt="DSS_10" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker Stacking Parameter</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify;">Unter dem Reiter &#8222;<em>Ausrichtung</em>&#8220; kann die Ausrichtungsmethode festgelegt werden. &#8222;<em>Bilinear</em>&#8220; benötigt am wenigsten Rechenleistung. Die anderen Methoden sind nur dann sinnvoll, wenn es Probleme bei der Ausrichtung gibt. Unter &#8222;<em>Ausrichtung</em>&#8220; gibt es auch einen versteckten Menüpunkt, um eine Hintergrundkalibrierung durchzuführen. Dabei wird eine Helligkeitsanpassung der einzelnen Frames vorgenommen. Die Kalibrierung pro Kanal kostet zwar viel Rechenleistung, liefert aber bessere Ergebnisse. Damit lassen sich auch unterschiedlich belichtete Bilder ausgleichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischenbilder kosten Festplattenspeicher und sind nur dann sinnvoll, wenn diese für die Verarbeitung weiterverwendet werden. Der Menüpunkt &#8222;<em>Kosmetik</em>&#8220; hält eine weitere Möglichkeit bereit, um die Hotpixel-Erkennung zu optimieren.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_11.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_11.JPG" alt="DSS_11" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker &#8211; Kosmetik Einstellungen</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Unter &#8222;<em>Ausgabe</em>&#8220; wird festgelegt, wo das Ergebnis der Berechnung gespeichert werden soll.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_12.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_12.JPG" alt="DSS_12" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker &#8211; Ausgabedatei</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das untere Bild zeigt das Ergebnis der Berechnung, wobei die Einstellungen für eine geringe Rechenleistung optimiert wurden. Mit leistungsstarken Rechnern und Mehrkernprozessoren lassen sich optimierte Berechnungsmethoden auswählen, die das Ergebnis nochmals verbessern.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_13.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_13.JPG" alt="DSS_13" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker &#8211; Ergebnis des Stapelvorgangs</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">DeepSkyStacker erstellt ein Summenbild <span style="font-family: courier new, courier, monospace;">XYZ.fit</span>, dass dann mit einem Tool wie Fitswork weiterverarbeitet werden kann.</p>
<p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/">DeepSkyStacker, Fitswork und GIMP Tutorial</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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