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	<title>DeepSky Archive - PCPointer.de</title>
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		<title>Pegasus Astro Ultimate Powerbox v2 für Teleskope</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2024 08:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hersteller Pegasus Astro hat den Nachfolger der bekannten Ultimate Powerbox veröffentlicht. Damit gehört der Einsatz von mehreren Netzteilen und Datenkabelsalat der Vergangenheit an. Zu ... <a title="Pegasus Astro Ultimate Powerbox v2 für Teleskope" class="read-more" href="https://www.pcpointer.de/astronomie/teleskop-zubehoer-pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/" aria-label="Mehr Informationen über Pegasus Astro Ultimate Powerbox v2 für Teleskope">mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/teleskop-zubehoer-pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/">Pegasus Astro Ultimate Powerbox v2 für Teleskope</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Der Hersteller Pegasus Astro hat den Nachfolger der bekannten Ultimate Powerbox veröffentlicht. Damit gehört der Einsatz von mehreren Netzteilen und Datenkabelsalat der Vergangenheit an. Zu den Highlights der Pegasus Astro Ultimate Powerbox v2 zählen mehr als 20 A Gesamtleistung, ein USB 3.1-Hub, ein neuer Schrittmotor-Controller sowie ein Erweiterungsport für zukünftige Pegasus Astro-Geräte. </strong><strong>Was die Ultimate Powebox v2 noch so kann, zeigen wir in diesem Test.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer Astrofotografie betreibt und umfangreiches Equipment im Einsatz hat, wird sicherlich auch mehrere Netzteile und Datenkabel nutzen. Bei mobilen Stationen gestaltet sich das noch aufwendiger, da die Netzteile und Kabel ständig mitgeschleppt werden müssen. Abhilfe könnte die Ultimate Powerbox von Pegasus Astro schaffen, die in der Version 2 zahlreiche Verbesserungen bietet. Aber brauchen Astrofotografen ein Gerät, das ursprünglich zur Stromverteilung konzipiert wurde? Definitiv ja, denn die Pegasus Astro Ultimate Powerbox v2 (kurz <strong>UPBv2</strong>) erleichtert nicht nur den Umgang mit Strom- und Datenkabeln, sondern bietet zusätzlich viele hilfreiche Features. Genutzt können diese Funktionen über die Stand-Alone-Software, die der Hersteller kostenlos mitliefert.</p>
<blockquote>
<p><em>Zu beachten ist, dass die Ultimate Powerbox kein Akkupack darstellt. Das Gerät wird an einem Netzteil angeschlossen. Der Strom dieses Netzteils wird dann an die Verbraucher, die an den Ausgangsanschlüssen angeschlossen werden, verteilt!</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Passend zur UPBv2 bietet Pegasus Astro einen FocusCube 2 Universal und einen passenden Hand Controller (z.B. für Planetenfotografie) oder ein Motor Focus Kit v2 (Universal) und einen EZY Focus Hand Controller (z.B. für DeepSky Astrofotografie).</p>
<h3 style="text-align: justify;">Verpackung und Lieferumfang</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Pegasus Astro Ultimate Powerbox v2 wird zusammen mit einem Temperatur-/Feuchtigkeitsmesser, vier Power DC Kabel (1m, 2.1 zu 2.1mm männlich) sowie einem USB 3 Datenkabel (1,8 m, Typ B) geliefert. Die passende Software dazu gibt es auf der <a href="https://pegasusastro.com//products/ultimate-powerbox-v2/" target="_blank" rel="noopener">Pegasus Astro Webseite</a>. Für Filterräder und Kamera wird zusätzlich ein USB 2.0 Kabel Typ A/B 1m sowie ein USB 3.0 Kabel Typ A/B 1m benötigt. Bei der Stromversorgung sollte man zu einem Markennetzteil mit 12V/10A greifen und den XT60 Stecker aus dem Modellbau selbst löten.</p>
<figure style="width: 1038px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_1.jpg" alt="PegasusAstro_1" width="1048" height="1024"></a><figcaption class="wp-caption-text">Pegasus Astro Ultimate Powerbox + Schrittmotor + Handcontroller</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Beim Schrittmotor werden sechs Motorkupplungen mit einem Bohrungsdurchmesser von 3 mm bis 8 mm sowie eine L-Halterung für verschiedene Okularauszüge mitgeliefert. Auch bei den Handcontrollern werden alle benötigten Kabel mitgeliefert.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Verarbeitung</h3>
<p style="text-align: justify;">Die UPBv2 sieht nicht nur toll aus, sondern bietet auch eine erstklassige Verarbeitung. Mit den Maßen 135mm x 107mm x 30mm und einem Gewicht von nur 400g kann die Ultimate Powerbox V2 an jeder beliebigen Stelle am Teleskop angebracht werden. Insbesondere bei großen Teleskopen mit einer Öffnung von mehr als 10&#8243; eignet sich dafür eine Halteschiene zwischen den Rohrschellen am besten. Von dort aus können alle Geräte über die 1m langen DC Power Kabel erreicht werden. Der Schrittmotor sowie die Handcontroller sind ebenfalls sehr gut und robust verarbeitet.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Anschlüsse und Strombelastung</h3>
<p style="text-align: justify;">Auf der Vorderseite gibt es einen soliden 12V DC Eingang (XT60 Stecker). Hier kann ein handelsübliches 10A Netzteil verwendet werden, dass dann auf einen XT60 Anschluss umgebaut wird. Wer sich das aber nicht zutraut, kann bei Pegasus Astro ein fertiges Netzteil erwerben. Doch warum nutzt der Hersteller den aus der RC-Car Szene bekannten XT60 Anschluss? Die Antwort ist recht einfach, denn die typischen Eurostecker 2.5/2.1mm können maximal nur rund 5A ab. Die aus dem Modellbau bekannten XT60 Stecker sind in der Lage, besonders hohe Ströme zu übertragen. Die Kontakte sind üblicherweise vergoldet, während das Gehäuse aus Nylon besteht. Diese Steckverbindungen lassen sich bis etwa 60A belasten. Immerhin ist der Controller der Ultimate Powerbox so ausgelegt, dass dieser bis zu 20A Gesamtleistung unterstützt. Der Spannungsbereich beträgt 12-13.8V DC. Das Netzteil selbst sollte mindestens 6A liefern, um möglichst viele Geräte mit Strom zu versorgen. Das Gerät ist übrigens so ausgelegt, dass kein Schaden durch vertauschen der Polarität entsteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die vier 12V Ausgänge (DC Stecker 5.5 x 2.1mm; 12V-13.8V) befindet sich ebenfalls auf der Vorderseite und werden von Smart MOSFETs angesteuert. Jeder Anschluss liefert bis zu 6A und kann über die Software ein- und ausgeschaltet werden. Daneben gibt es drei PWM-Ausgangskanäle für Tauheizung, Flatpanel oder Lüfter. Diese liefern ebenfalls pro Kanal bis zu 6A und können sogar so eingestellt werden, dass die Steuerung automatisch geschieht. Der Controller überprüft die Umgebung über den Temperatur- und Feuchtigkeitssensor und kann entsprechend den Strom für die Tauheizung anpassen. Sollten die Anschlüsse dafür nicht reichen, können mittels Y-Kupplung auch mehrere Verbraucher über einen Port angesteuert werden.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_6.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_6.jpg" alt="PegasusAstro_6" width="1280" height="822"></a><figcaption class="wp-caption-text">Pegasus Astro Powerbox Vorderseite</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Anschluss ist der RJ45 für Motoren. Es werden fast alle gängigen Schrittmotoren für die Astrofotografie unterstützt, die über keinen eigenen integrierten Controller verfügen. Der in der Ultimate Powerbox v2 integrierte Schrittmotor Controller kann sowohl unipolar als auch bipolar Schrittmotoren antreiben und das bis zu einem Stromverbrauch von 2.4A. Zu empfehlen ist das Pegasus Motor Focus Kit, aber auch Motoren von Starlight, Moonlite und Lakeside funktionieren damit ausgezeichnet. Eine Backlash Kompensation ist in der Firmware bereits integriert und kann je nach Anwendung angepasst werden. Ein ASCOM 6 Treiber ist vorhanden.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_3.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_3.jpg" alt="PegasusAstro_3" width="1280" height="929"></a><figcaption class="wp-caption-text">Pegasus Astro Schrittmotor</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Auch die Rückseite der Pegasus Astro Ultimate Powerbox hält einige Anschlüsse bereit. Links befindet sich der PC Anschluss via USB Kabel, um das Gerät an einem Rechner anzuschließen und mittels Software anzusteuern. Zu beachten ist, dass die Zuordnung der einzelnen USB Ports aufgrund des Hubs eine andere ist, als wenn die einzelnen Astrogeräte direkt am Rechner angeschlossen werden. Dazu aber später mehr.</p>
<figure style="width: 1186px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_2.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_2.jpg" alt="PegasusAstro_2" width="1196" height="1024"></a><figcaption class="wp-caption-text">Pegasus Astro Powerbox Rückseite</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Es gibt einen USB 3.1 Hub Controller auf Industriestandard, der bei Temperaturen zwischen -40°C und +80°C arbeitet. Neben 4x USB 3.1 Super Speed Ports (z.B. für Astrokameras) gibt es 2x USB 2 High Speed Ports, die sich z.B. für Filterräder wunderbar eignen. Jeder USB Port unterstützt bis zu 2,5A und ist gegen Überspannung geschützt. Das tolle daran ist, dass beim Absturz einer Kamera oder eines Filterrads das Kabel nicht mehr abgezogen und wieder eingesteckt werden muss. Stattdessen können die USB Ports direkt über die Herstellersoftware angesteuert bzw. ein- und ausgeschaltet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das besondere an der UPBv2 ist, dass jeder 12V-Anschluss über einen eigenen Strommesser verfügt. Damit kann der Stromverbrauch jedes einzelnen Ports in der Software angezeigt werden. Zudem sind alle Anschlüsse gegen Verpolung oder Überspannung geschützt. Sogar ein Watchdog ist integriert, um die Ultimate Powerbox v2 bei einem Hardwareausfall neu zu starten. Der Hersteller bietet außerdem die Möglichkeit, das Gerät auf einfache Weise über die Software mit neuster Firmware zu aktualisieren. Mehr Anwenderfreundlichkeit geht nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben den vier DC Ausgängen auf der Vorderseite gibt es zwei weitere Ausgänge auf der Rückseite, wobei einer davon zwischen 3-12V bei maximal 3A einstellbar ist, während der andere stets 12V DC bei maximal 8A liefert und sich somit für einen Minirechner oder ähnliches eignet.&nbsp;Der mit EXT gekennzeichnete Port ist ein RJ12-Erweiterungsanschluss für zukünftige Geräte von Pegasus Astro. Angeschlossene Geräte können von der UPB-Software aus gesteuert werden.</p>
<p>Sowohl die Powerbox als auch die zusätzlichen Geräte sind hochwertig verarbeitet. Jeder Anschluss rastet sicher und passgenau ein und es wackelt nichts.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Installation und Funktionsweise</h3>
<p style="text-align: justify;">Die UPBv2 kann beispielsweise auf der Oberseite eines Teleskops installiert werden. Wir haben uns dazu mit einem 3D-Drucker passende Halter gedruckt. Die einzelnen Kabel und Anschlüsse sollte man beschriftet, da die Zuordnung der einzelnen USB Ports unter Windows geschieht. Vertauscht man beispielsweise den USB Port von Kamera und Montierung, muss in ASCOM der korrekte neue USB Port jedes Mal neu eingestellt werden.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_16.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_16.jpg" alt="PegasusAstro_16" width="1280" height="636"></a><figcaption class="wp-caption-text">UPBv2 an einem Newton Teleskop 10&#8243;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Powerbox wurde an einem Carbon Newton 10&#8243; für DeepSky-Astrofotografie installiert. Für eine präzise Fokussierung wurde am Baader Diamond Steeltrack Okularauszug der Motor Focus Kit v2 (Universal) montiert. Diese hochauflösende Getriebeeinheit hat eine Schrittweite von 0,06 Grad und kann problemlos mehr als 6 kg heben. Da in der UPBv2 bereits eine Schrittmotorsteuerung integriert ist, entfällt der Kauf einer zusätzlichen Einheit.</p>
<figure style="width: 1158px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_15.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_15.jpg" alt="PegasusAstro_15" width="1168" height="1024"></a><figcaption class="wp-caption-text">Motor Focus Kit v2 (Universal) an einem Baader Diamond Steeltrack OAZ</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Bei der Installation mussten wir die L-Halterung etwas aufbiegen, um einen möglichst festen Halt zu gewährleisten. Alternativ kann man sich auch einen passenden Halter mit dem 3D-Drucker anfertigen.</p>
<figure style="width: 1157px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_14.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_14.jpg" alt="PegasusAstro_14" width="1167" height="829"></a><figcaption class="wp-caption-text">Motor Focus Kit v2 L-Halterung an einem Baader Diamond Steeltrack OAZ</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Um den Fokus leichter einstellen zu können, gibt es als externe Lösung den EZY Focus Hand Controller. Dieser ermöglicht einen präzisen und vibrationsarmen Fokussiergang. Es lässt sich unkompliziert und intuitiv bedienen. Dazu wird der digitale Drehgeber mit Druckknopf verwendet. Mit einem Dreh am Potentiometer wird der Fokus eingestellt und mit einem kurzen Druck darauf lässt sich zwischen Fein- und Grobfokus wechseln. Dabei synchronisiert sich das Gerät mit der Software, so dass damit parallel gearbeitet werden kann. Mit den zwei zusätzlichen Tasten &#8222;&lt;&lt; und &gt;&gt;&#8220; kann der Fokus auf eine vorher im Menü vorkonfigurierte Schrittzahl eingestellt werden. Im EZY Focus Hand Controller ist ein hochpräziser Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor integriert. Dadurch entfällt der serienmäßige UPBv2-Sensor. An der Oberseite des Controllers ist eine rote LED verbaut, die auch als Taschenlampe genutzt werden kann.</p>
<figure style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_11.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_11.jpg" alt="PegasusAstro_11" width="1210" height="908"></a><figcaption class="wp-caption-text">Pegasus Astro EZY Focus Hand Controller</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: justify;">Software</h3>
<p style="text-align: justify;">Das absolute Alleinstellungsmerkmal der Ultimate Powerbox v2 ist die mitgelieferte Software. Diese basiert auf der Unity-Platform, ein absolutes MUSS ist. Unity erlaubt es verschiedenen Geräten miteinander zu kommunizieren wie z.B. die Ultimate Powerbox v2, einen Motorfokus oder ein Filterrad. Damit können die Geräte per ASCOM in andere Programme wie N.I.N.A. eingebunden werden. Schauen wir uns zunächst einmal die Herstellersoftware genauer an. Das Dashboard ist eine Art Übersicht, die unter anderem Umweltdaten und Verbrauchswerte bereitstellt.</p>
<figure style="width: 1134px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_12.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/pegasus-astro-ultimate-powerbox-v2/PegasusAstro_12.jpg" alt="PegasusAstro_12" width="1144" height="846"></a><figcaption class="wp-caption-text">Pegasus Astro Software</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Über den <em>Hub</em> Tab lassen sich alle Anschlüssen einzelnen auflisten und ansteuern. Bei Bedarf können die Anschlüsse sogar deaktiviert werden. Sehr schön ist auch die Anzeige des Stromverbrauchs umgesetzt worden. Im <em>Dew</em> Hub lassen sich z.B. durch das Verschieben des Reglers 3-Pin-Lüfter wunderbar ansteuern, indem die Geschwindigkeit über die Spannung geregelt wird. Ganz unten ist außerdem die bereits erwähnte <em>Auto Dew</em> Funktion, die abhängig von der Umgebungstemperatur die automatische Regelung der Taukappen erlaubt.&nbsp; &nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der rechten Seite befinden sich zwei <em>Graphen</em>, die die aktuellen und vergangenen Werte für Umgebungsdaten und Stromverbrauch anzeigen. Dort gibt es einen <em>Gerätetab</em>, unter dem das Startverhalten anhand von Paramatern definiert werden kann. Der <em>Fokus</em> Tab bietet Zugriff auf den Motorfokus. Hier lassen sich Position, Bewegung und Grenzwerte einstellen und ablesen. Auch eine Backlash Korrektur ist vorhanden. Wer seine Sternenwarte bzw. Routineabläufe automatisieren möchte, kann dies unter dem Tab &#8222;Scheduler&#8220; tun. Dort können verschiedene Aufgaben ohne Programmierkenntnisse angelegt werden. Damit lassen sich beispielsweise bestimmte Anschlüsse zu bestimmten Uhrzeiten aktivieren/deaktivieren und sogar komplett vom Strom trennen.&nbsp;</p>
<p>Eine weitere nützliche Funktion ist der <em>Auto Dew Heater</em>. Damit können z.B. Heizbänder bei Tau automatische zu- oder abgeschaltet werden, indem die Software anhand von Sensordaten Temperatur und Feuchtigkeit ermittelt und einen geeignet Wert für den <em>Dew Point</em> berechnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die bedienerfreundliche Software ist dank der Aufteilung sehr übersichtlich und lässt absolut keine Wünsche offen.&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: justify;">Fazit</h3>
<p style="text-align: justify;">Pegasus Astro liefert mit der Ultimate Powerbox v2 sowie mit dem Motor Focus Kit v2 (Universal) und dem EZY Focus Hand Controller ausgezeichnete Produkte, die sich vor allem an Astrofotografen richtet. Die UPBv2 ist erstklassig verarbeitet und verrichtete in unserem Test unter verschiedenen Umwelteinflüssen gute Arbeit. Die Box bietet verschiedenen Anschlussmöglichkeiten, um sein Astroequipment anzusteuern und erleichtert damit viele Arbeitsabläufe. Zudem gibt es nur noch ein Kabel, das zum Teleskop führt. Alle anderen Geräte sind direkt mit der Ultimate Powerbox v2 verbunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr angenehm ist auch, dass die Produkte von Pegasus Astro alle untereinander kompatibel sind und in immer mehr Astrotools eingebunden werden. Hervorzuheben ist auch der ausgezeichnete Support des Herstellers. Die Pegasus Astro Ultimate Powerbox v2 ist mir rund 550 EUR nicht das günstigste Tool, aber funktioniert Out-of-the-box und ist absolut zu empfehlen. In Kombination mit einem Motor Focus Kit v2 (Universal) und dem EZY Focus Hand Controller die perfekte Ausrüstung, um Planeten- oder DeepSky-Fotografie zu erleichtern.</p>
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		<title>Astrofotografie &#8211; Ratgeber für Einsteiger und Fortgeschrittene</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 07:42:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, einen Blick ins Weltall zu werfen und faszinierende Bilder von Planeten, Galaxien und Nebeln zu genießen? Die meisten ... <a title="Astrofotografie &#8211; Ratgeber für Einsteiger und Fortgeschrittene" class="read-more" href="https://www.pcpointer.de/astronomie/teleskop-astrofotografie-mit-dem-newton/" aria-label="Mehr Informationen über Astrofotografie &#8211; Ratgeber für Einsteiger und Fortgeschrittene">mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span class="aCOpRe"><strong>Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, einen Blick ins Weltall zu werfen und faszinierende Bilder von Planeten, Galaxien und Nebeln zu genießen? Die meisten Objekte am Sternenhimmel sind mit dem menschlichen Auge jedoch kaum oder gar nicht zu sehen. Mit einem leistungsstarken Teleskop lassen sich zwar Planeten, Nebel, Galaxien, Doppelsterne und vieles mehr beobachten, aber auch hier sind durch das menschliche Auge Grenzen gesetzt. Wer in die tiefen des Weltalls eintauchen möchte und die farbenvielfalt auch einfangen möchte, kommt um die Astrofotografie nicht herum. In diesem Artikel möchten wir an der Oberfläche der Astrofotografie kratzen und uns mit den wichtigsten Themen für einen reibungslosen Einstieg auseinandersetzen. Der Artikel wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert und erweitert.&nbsp;</strong> </span></p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem Teleskop können Beobachter in die tiefen des Weltalls eintauchen. Das menschliche Auge kann zwar trainiert werden, aber insbesondere im Deep Sky Bereich sind uns mit Ausnahme von einigen farbigen Sternen Grenzen gesetzt. Die farbenprächtigen Fotos von Galaxien, Nebel und Sternenhaufen haben absolut nichts mit der visuellen Beobachtung zutun. Die Farben von fotografierten Objekten werden nämlich erst durch lange Belichtungszeiten sichtbar. Visuell sehen diese Deep-Sky-Objekte eher nebelig, kontrastarm und diffus aus. Je nach Objekt, Teleskopöffnung und Filter lassen sich aber einige Details deutlich hervorheben. Mehr Öffnung bedeutet nämlich auch mehr Lichtsammelvermögen, wodurch z.B. schwache Gasnebel nicht nur als diffuser Fleck erscheinen. Gleichzeitig sind höhere Vergrößerungen nur in den seltensten Fällen wirklich sinnvoll. Das Objekt erscheint dann zwar größer, bietet aber je nach Seeing unter Umständen weniger Details.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Was ist Deep Sky?</h3>
<p style="text-align: justify;">Als Deep Sky werden astronomische Objekte bezeichnet, die sich außerhalb unseres Sonnensystems befinden. Hierzu zählen Nebel, Galaxien, Sternenhaufen, Supernova-Überreste und vieles mehr. Asteroiden können zwar mit der gleichen Technik fotografiert werden, zählen jedoch nicht zu den Deep Sky Objekten.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Was möchte ich fotografieren?</h3>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich lässt sich Astrofotografie mit jeder handelsüblichen Kamera, einem Objektiv und einer stabilen Montierung betreiben. Mit einem Teleskop eröffnen sich dem Astronomen jedoch ganz neue Möglichkeiten. Es gibt jedoch nicht die Eierlegende Wollmilchsau, die alle Bereiche von astronomischen Beobachtungen und Fotografien abdeckt. Daher sollten vor einer größeren Anschaffung die eigenen Ziele definiert und ein Preisrahmen festgelegt werden. Denn nach oben <span class="ILfuVd"><span class="hgKElc">oben gibt es preislich eigentlich keine Grenze. </span></span>Dann gilt, sich mit den unterschiedlichen Teleskoptypen und deren Spezifikationen auseinanderzusetzen. Jedes Teleskop hat nämlich seine Stärken und Schwächen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ausrüstung</h3>
<h4 style="text-align: justify;">Überblick</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Astrofotografie ist ein Oberbegriff für diverse Unterkategorien. Den einfachsten Einstieg bietet die <strong>Weitwinkel-Astrofotografie</strong>, da sich das technische Equipment lediglich auf eine DSLR-Kamera, einem Stativ und einem guten Objektiv beschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Planetenfotografie</strong> ist aber ebenso eine Art von Astrofotografie, bei der Sonne, Mond, Planeten unseres Sonnensystems sowie Asteroiden und Kometen fotografiert werden können. Wenn viele Details gefordert sind, sollte es mindestens ein 8&#8243; Teleskop sein. Für großflächige Objekte darf es aber gerne ein paar Nummern kleiner sein. Übrigens werden Planeten üblicherweise nicht fotografiert, sondern im SER-Format aufgenommen und mit Tools wie <a href="https://sites.google.com/site/astropipp/downloads" target="_blank" rel="noopener">PIPP</a> in ein gängiges Format wie AVI konvertiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/_4bILq7WpNw" allowfullscreen="allowfullscreen" width="700" height="400" frameborder="0"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Die einzelnen Bilder eines Videos werden anschließend mit einem geeigneten Tool wie <a href="https://www.autostakkert.com/" target="_blank" rel="noopener">AutoStakkert!3</a> analysiert und die qualitativ besten Aufnahmen übereinander gelegt. Bei einem Video mit einer Länge von 30-60s können das auch mal 200 Frames und mehr sein. Davon können je nach Qualität 10-40% der besten Frames übereinander gelegt werden. Diesen Vorgang nennt man auch <strong>Stacken</strong>. Das fertige Bild wird dann mit einem Wavelet-Filter überarbeitet. Gearbeitet wird üblicherweise im TIF-Format. Dazu eignet sich z.B. <a href="http://www.astronomie.be/registax/" target="_blank" rel="noopener">Registax</a> sehr gut. Als technisches Equipment bieten sich Planetenkameras an, die speziell für diesen Einsatz konzipiert und entwickelt worden sind.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1013px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/Mars_Autostakkert_Registax.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/Mars_Autostakkert_Registax.jpg" alt="Mars_Autostakkert_Registax" width="1023" height="375"></a><figcaption class="wp-caption-text">Mars vom 11.02.2021 mit einem Skywatcher Flextube 12&#8243;, ZWO ASI 178MC und ES Barlow 2fach</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Deep Sky Astrofotografie</strong> schließt den Kreis der Astrofotografie, dürfte aber schnell den Preisrahmen von Einsteigern sprengen. Wer einen günstigen Einstieg sucht und gleichzeitig viel Öffnung für sein Geld möchte, greift zu einem Newton Teleskop. Diese Teleskop-Bauart ist relativ günstig und bietet viel Freiraum für Optimierungen. Kameras mit APS-C Sensoren haben sich bei Newton Teleskopen am ehesten bewehrt. Die Newtons haben aber einige Nachteile, was ein Grund sein dürfte, weshalb viele Astronomen zu APOs greifen. Diese APOs sind mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Grunsätzlich kann man aber mit jeder vernünftigen Ausrüstungskombination ausgezeichnete Bildergebnisse erzielen.&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: justify;">Montierung</h3>
<p style="text-align: justify;">Bei der Montierung unterscheidet man zwischen <strong>Azimutal</strong> und <strong>Parallaktisch</strong>, wobei für die Astrofotografie mit langen Belichtungszeiten nur die parallaktische Montierung in Frage kommt. Bei dieser Montierungsart ist eine Achse parallel zur Erdachse ausgerichtet. Um die Himmelsrotation auszugleichen, muss das Teleskop nur noch um diese sogenannte Stundenachse drehen. Dadurch sind lange Belichtungszeiten ohne störende Bildfelddrehungen möglich. Diese Montierungsart wird mit und ohne GoTo-Steuerung angeboten. Bei der GoTo-Steuerung können Himmelsobjekte über eine integrierte Datenbank ausgewählt und angefahren werden. Der Anwender kann das Teleskop aber auch manuell schwenken. Die Schrittmotoren halten das anvisierte Objekt in der Bildfeldmitte. Voraussetzung dafür ist eine gute Poljustage und Ausrichtung.</p>
<figure style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/SW200PDS_1.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/SW200PDS_1.jpg" alt="SW200PDS_1" width="1024" height="738"></a><figcaption class="wp-caption-text">AZ-EQ 6 Pro Montierung mit Skywatcher 200 PDS, ZWO ASI 178MC Kamera und Raspberry PI 4</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Beim Kauf einer Montierung sollte insbesondere die Traglast beachtet werden. Eine Montierung sollte niemals mit mehr als 2/3 ihrer maximalen Traglast beladen werden. Als Beispiel betrachten wir eine Montierung mit einer Traglast von 15kg. Diese kann ein 8&#8243; Newton mit 8kg problemslos aufnehmen. Jedoch kommen dann noch Geräte wie eine DSLR-Kamera, ein Sucher mit Guiding-Kamera und ein Streulichtschutz. Dann sind 15kg schnell erreicht und die Montierung unterdimensioniert. Grundsätzlich ist aber auch die Tragfähigkeitsangabe nicht aussagekräftig genug. Denn die rotatorische Massenträgheit wird dabei absolut nicht berücksichtigt. Bei einer Masse von 10kg und einem Abstand zur R.A.-Achse von 0,3m ergibt sich ein Massenträgheitsmoment<span style="font-family: courier new, courier, monospace;"> I(RA)=10kg * 0.3m *0.3m = 0,9 kg m^2</span>. Wenn dann der Schwerpunkt des OTA z.B. 25cm entfernt von der R.A.-Achse liegt, ergibt sich die zulässige Masse <span style="font-family: courier new, courier, monospace;">I(RA) / (0,25m*0,25m) = 14,4 kg</span>. Auch der Abstand der Gegengewichte zur R.A.-Achse müssen entsprechend berücksichtig werden. Der Schwerpunkt von OTA und Gegengewichte muss gleich sein, wodurch sich dann dasselbe Massenträgheitsmoment ergibt. Für den Gewichtsausgleich müssen OTA und Gewichte demnach die selbe Masse besitzen. Gleicher Abstand und gleiche Masse ergibt gleiches Massenträgheitsmoment. Der&nbsp; OTA hat dann 1/2 und das Gegengewichte ebenfalls 1/2 des Massenträgheitsmoments.</p>
<figure style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astronomie/Astronomie_22.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astronomie/Astronomie_22.jpg" alt="Astronomie_22" width="768" height="1024"></a><figcaption class="wp-caption-text">Modifizierter Skywatcher Flextube 12&#8243; auf einer AZ-EQ 6; Traglast überschritten, daher nur für Planetenaufnahmen oder für visuelle Zwecke nutzbar.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Natürlich kann das Gegengewicht auch nur halb so schwer wie das OTA gewählt werden. Es muss dann aber in einem größeren Abstand zur R.A.-Achse fixiert werden. Dadurch ergibt sich aber auch ein doppelt so großes Massenträgheitsmoment I(RA), wodurch der OAT 1/3 und das Gegengewicht 2/3 des Massenträgheitsmomentes haben. Eine Montierung mit einer Traglast von 15kg könnte demnach maximal ein OAT mit 5kg aufnehmen, was einem 6&#8243; Newton samt Zubehör entspricht.</p>
<h3 style="text-align: justify;">GoTo-Ansteuerung</h3>
<p style="text-align: justify;">Die AZ-EQ6 lässt sich mit der mitgelieferten Handsteuerbox über eine RJ45-Schnittstelle ansteuern. Für eine kabellose Ansteuerung gibt es optional ein WIFI-Modul von Skywatcher, das mit knapp 70 EUR zu Buche schlägt. Alternativ bieten sich Adapter mit der Bezeichnung EQDIR USB, EQDIR RS232 und EQDIR Bluetooth. Viele dieser Adapter basieren auf den <strong>FTDI 232R Chip</strong>, der unter Windows sehr unproblematisch ist und auch unter Linux von diversen Astrotools unterstützt wird. Dank eindeutiger Chip-ID bleibt die COM-Port-Nummer des Geräts für jeden USB-Anschluss gleich. Die Adapter können natürlich auch selbst gebaut werden, wobei die Montierung bei falscher Verdrahtung schnell Schaden nehmen kann. Unter <a href="http://eq-mod.sourceforge.net/eqdirect2.htm">folgendem Link</a> gibt es eine sehr gute Beschreibung für den Selbstbau. Ein EQDIR USB Adapter kann mit einem Raspberry PI mit Astroberry oder mit einem Windows PC verbunden werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die AZ-EQ 6 Pro/GT/R besitzt 5V-tolerante 3.3V-Signal-Schnittstellen, weshalb sich sowohl <em>TTL232R3V3</em> als auch <em>TTL232R</em> eignen. Wir nutzen dafür ein <a href="https://www.digikey.de/product-detail/de/ftdi-future-technology-devices-international-ltd/TTL-232R-3V3/768-1015-ND/1836393" target="_blank" rel="noopener">TTL-232R-3V3 von digikey.de</a>. Um Versandkosten zu sparen, kann man z.B. noch einen Raspberry PI 4 Model B 8GB dazubestellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>EQDIRECT für HEQ5 / AZ-EQ 6 GT/Pro/R</strong></span> (<strong>Achtung</strong>: EQ6 und AZ-GTi haben eine andere Pi-Belegung)</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>RJ45 Kabel auftrennen</li>
<li><a href="https://www.digikey.de/product-detail/de/ftdi-future-technology-devices-international-ltd/TTL-232R-3V3/768-1015-ND/1836393" target="_blank" rel="noopener">TTL-232R-3V3</a> vorbereiten</li>
<li>Pin 4 des RJ45 mit schwarzem TTL232R Kabel (GND) löten</li>
<li>Pin 5 des RJ45 mit gelbem TTL232R Kabel (RXD) löten</li>
<li>Pin 6 des RJ45 mit orangenem TTL232R Kabel (TXD) löten</li>
<li><a href="https://ftdichip.com/drivers/vcp-drivers/">Treiber</a> für TTL232R installieren</li>
</ul>
<figure style="width: 612px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/eqdirect.jpg" alt="eqdirect" width="622" height="273"><figcaption class="wp-caption-text">EQDIRECT &#8211; TTL232R3V3 mit RJ45 für AZ-EQ 6 Pro</figcaption></figure>
<blockquote>
<p>Hinweis: Wir empfehlen, zunächst die drei Kabel am RJ45 Stecker von den restlichen Kabeln, die ungenutzt bleiben, zu isolieren und dann die Kontakte mit einem Multimeter zu prüfen. Erst dann sollte das Kabel mit einem Netzteil verbunden werden und mit einem Multimeter die Spannung zwischen Pin 1 und 8 (12V und GND) geprüft werden. Ein negativer Spannungswert bedeutet, dass das Minus-Kabel des Multimeters mit 12V des Netzteils verbunden ist und das Plus-Kabel mit GND.</p>
</blockquote>
<h3 style="text-align: justify;">Teleskop</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Teleskopangebot für die Astrofotografie ist relativ groß. Die Auswahlkriterien für die Planetenfotografie sind aber ganz andere als die für die Deep Sky Astrofotografie. Bei Planetenaufnahmen spielt die Brennweite keine große Rolle, da diese ohnehin verlängert werden muss, um die Grenze des Auflösungsvermögens zu erreichen. Bei der Deep Sky Astrofotografie sieht das Ganze aber etwas anders aus. Denn das perfekte Teleskop für alle Deep Sky Objekte gibt es nicht. Während man mit einer Brennweite von 400mm größere diffuse Nebel und Galaxien erfassen kann, werden kleinere planetarische Nebel und Galaxien sehr klein abgebildet. Zwar kann die Brennweite des Teleskops mit einer Barlowlinse vergrößert werden, sinnvoll ist das aber nicht. Planeten sind relativ hell, weshalb die Belichtungszeit eine untergeordnete Rolle spielt. Deep Sky Objekte sind aber relativ schwach und erfordern lange Belichtungszeiten. Wird das Öfnungsverhältnis um den Faktor 2 erhöht (2-fach Barlow), verlängert sich die Belichtungszeit um den Faktor 4. Zumindest dann, wenn das Signal-Rausch-Verhältnis jeder einzelnen Fotodiode erhalten bleiben soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Markt tummeln sich viele Teleskophersteller mit unterschiedlichen Teleskopbauarten. Aus Preis-Leistungssicht sind die Newtons jedoch konkurrenzlos. Mit einem Newton holt man sich zwar eine Baustelle ins Haus, dafür bekommt man viel Leistung für wenig Geld. Deshalb möchten wir in diesem Artikel den Fokus auf die Newton Teleskope legen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich für ein Newton Teleskop entscheidet, hat die Qual der Wahl. Einige Hersteller bieten für fotografische Zwecke Teleskope mit einem größeren Fangspiegel und weiteren nützlichen Modifikationen an. Die haben dann aber auch ihren Preis. Ein <a href="https://teleskop-austria.at/FN25010c-new#m" target="_blank" rel="noopener">Lacerta 10&#8243; Newton Teleskop</a> (<strong>Teleskop ohne Namen</strong>) kostet mit diversen Modifikationen rund 2700 EUR. Der optimierte Newton ist für Anfänger jedoch nur bedingt geeignet und aufgrund des Öffnungsverhältnisses von f/4 etwas anfälliger für Bildfehler, die durch eine unzureichende Justage (Kollimation) verstärkt werden.&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Ein <strong>Skywatcher 200 PDS f/5</strong> bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und eignet sich hervorragend für den Einstieg in die Astrofotografie. Für ausgezeichnete Aufnahmen braucht man nämlich nicht unbedingt einen ultra-teuren Newton. Die Grenzen in der Bildqualität setzen in erster Linie der Himmel, das Autoguiding, die Kamera, die Filter, die Belichtungszeit und die Nachbearbeitung! Man mag garnicht glauben, was mit wenigen Handgriffen aus einem Bild alles herauszuholen ist. Dennoch haben auch die sogenannten Photonewtons ihre daseinsberechtigung und holen mit zahlreichen Optimierungen das letzte aus dieser Bauart heraus.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/teleskop-astrofotografie-mit-dem-newton/">Astrofotografie &#8211; Ratgeber für Einsteiger und Fortgeschrittene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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		<title>QHY 268C &#8211; CMOS Kamera für Astrofotografie</title>
		<link>https://www.pcpointer.de/astronomie/qhy-268c-cmos-kamera-fuer-astrofotografie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[TigerClaw]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2021 07:39:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Astronomie hat in den letzten 50 Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Mit der Entwicklung der Elektronik kamen 1983 die ersten CCD-Sensoren als Bildsensoren in ... <a title="QHY 268C &#8211; CMOS Kamera für Astrofotografie" class="read-more" href="https://www.pcpointer.de/astronomie/qhy-268c-cmos-kamera-fuer-astrofotografie/" aria-label="Mehr Informationen über QHY 268C &#8211; CMOS Kamera für Astrofotografie">mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/qhy-268c-cmos-kamera-fuer-astrofotografie/">QHY 268C &#8211; CMOS Kamera für Astrofotografie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die Astronomie hat in den letzten 50 Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Mit der Entwicklung der Elektronik kamen 1983 die ersten CCD-Sensoren als Bildsensoren in der Astronomie zum Einsatz. Seitdem hat sich die Entwicklung der Detektoren mit hoher Ausbeute weiterentwickelt. Während noch bis vor wenigen Jahren die CCD Technologie &#8222;die Nase vorn&#8220; hatte, dominieren immer mehr Astrokameras mit CMOS Technologie den Markt. Die Gründe dafür sind günstige Produktionskosten und hohe Auslesegeschwindigkeit. Eines der aktuell beliebtesten Modelle von CMOS-Kameras ist die QHY 268C, die in Deutschland von <a href="https://www.astrolumina.de/" target="_blank" rel="noopener">Astrolumina</a> vertrieben wird.<br />
</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;">Astrokameras erobern den Nachthimmel</h3>
<p style="text-align: justify;">Wer sich für die Astrofotografie interessiert, hat bei Kameras die Qual der Wahl. DSLR-Kameras mit CCD Sensor sind zwar immer noch beliebt, werden aber immer mehr von den preisgünstigeren Astrokameras mit CMOS Sensoren abgelöst. DSLRs und Astrokameras haben beide Vor- und Nachteile. Bei einer DSLRs können sich kurze Belichtungszeiten auf den Verschluss auswirken. Andererseits sind Spiegelreflex- und Systemkameras in vielen Haushalten bereits vorhanden und können auch tagsüber eingesetzt werden. Für gängige Modelle gibt es darüber hinaus Treiber zur Ansteuerung der Kameras mit entsprechender Astrosoftware. Die Standard-Kameras sind jedoch mit einem Filter ausgestattet, der tiefrote H-alphas herausfiltert. Aber genau dieser Spektralbereich kommt bei vielen Deep Sky Objekten vor. Deshalb bieten die meisten Händler Astrooptimierte Kameras an, bei denen der Filter entfernt wird. Diese sind dann aber für den tagesgebrauch nicht mehr nutzbar. Ein weiteres Problem ist, dass der Sensor bei langen Belichtungszeiten Wärme erzeugt und das Bildrauschen dadurch zunimmt. Ein weiterer Nachteil von einigen DSLRs ist das optische Design, das Einfluss auf die Vignettierung haben kann. Die Folge sind dunkle schwarze Ecken im Bild, die vor allem bei Vollformatkameras aufgrund des großen Bildsensors vorzufinden sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt Astrokameras, die speziell für die Astrofotografie entwickelt wurden. Wer sich eine Astrokamera mit großem Sensor und Kühlung zulegen möchte, muss aber tief in die Tasche greifen. Qualitativ hochwertige und leistungsstarke Astrokameras fangen bei etwa 2000 EUR an, bringen Hobbyastronomen aber einen unheimlichen Mehrwert.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Bereich der hochauflösenden Farbkameras greifen ambitionierte Astronomen gerne zu Modellen wie der ZWO ASI 1600MC. Mit der <strong>QHY 268C</strong> schickt der chinesische Hersteller QHY einen Konkurrenten ins Rennen, der für den gleichen Preis deutlich mehr Features bietet. Wir haben uns die <strong>QHY 268C</strong> näher angeschaut und zeigen, was die Astrokamera so besonders macht.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Astrokamera QHY 268C</h3>
<p style="text-align: justify;">Die QHY 268 gibt es als Farb- und Monochrom-Version und kann über den Händler <a href="https://www.astrolumina.de/" target="_blank" rel="noopener">Astrolumina</a> bezogen werden. Die Kommunikation und Abwicklung mit dem Händler sind ausgezeichnet, weshalb wir uns an dieser Stelle nochmals bedanken möchten. In der hochauflösenden, gekühlten APS-C-Kamera ist ein Sony IMX571 Back Illuminted Sensor mit 26 Megapixeln (6280 x 4210 Pixel inkl. Overscan und optisch schwarzen Pixeln) verbaut. Dabei handelt es sich um die erste Generation eines CMOS-Sensors mit 16 Bit. Der Sensor zeichnet sich aber auch durch ein extrem niedriges Dunkelstrom- und Ausleserauschen sowie durch eine hohe Full-Well-Kapazität aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kamerchip wird mit einem Deckglas geschützt, dss mit einer hochwertigen mehrschichtigen Antireflexbeschichtung versehen ist und den vollen Durchlass im UV und IR Bereich zulässt. Dadurch können auch Objekte, die lediglich im IR-Bereich strahlen, fotografiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Rund um den Kamerachip ist eine Anti-Tau-Heizung angebracht. Auf der Rückseite der Kamera befinden sich Anschlüsse für USB 3.0, 12V bei max. 3A sowie ein CFW Anschluss für Filterräder.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den technischen Features der QHY 268C zählt unter anderem ein 1 GB DDR3 Arbeitsspeicher sowie eine Kühlung, die bis zu 35°C unter Umgebungstemperatur herunterkühlen kann. Im Sommer bei 25°C lässt sich der Sensor sehr gut bei -10°C durchgehend kühlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu der Kamera gehören auch Abstandsplatten, mit denen der für Komakorrektoren erforderliche Abstand von bis zu 55mm erreicht werden kann. Je nach Brennweite des Teleskops lassen sich so unterschiedliche Abstände einstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei 26 Megapixel schafft die QHY 268C eine maximale Framerate von 6 Bildern pro Sekunde. Wer damit aber Planetenfotografie betreiben möchte, sollte die Auflösung herunterschrauben, um 30 Bilder pro Sekunde und mehr zu erreichen. Üblicherweise wird dabei ein Planet angefahren, relativ mittig im Bild zentriert und dann die Auflösung auf ein Minimum reduziert. Neben der Auflösung spielt aber auch die Pixelgröße eine wichtige Rolle. Die Pixelgröße beträgt 3.76μm x 3.76μm und ist ideal für Brennweiten von 400-1200m. Wer beispielsweise Planeten mit einem Newton Teleskop 8&#8243; f/5 aufnehmen möchte, benötigt eine Barlowlinse mit 3-4fach Vergrößerung.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Lieferumfang</h3>
<p style="text-align: justify;">Im Lieferumfang der QHY 268C sind ein Netztweil, eine Trockenpatronen und verschiedene Abstandsplatten mit passenden Schrauben enthalten. Beim Einsatz eines Off-Axis-Guider, der mit den Distanzplatten verschraubt wird, sind allerdings kürzere Schrauben notwendig. Diese Senkkopfschrauben M3x20mm sind nicht im Lieferumfang enthalten, können aber für rund 3 EUR im Internet bestellt werden.&nbsp;</p>
 [<a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/qhy-268c-cmos-kamera-fuer-astrofotografie/">See image gallery at pcpointer.de</a>] 
<h3 style="text-align: justify;">Auslesemodi</h3>
<p style="text-align: justify;">Die QHY 268C bietet insgesamt vier wählbare Auslesemodi an, die zu unterschiedlichen Bildergebnissen führen. Unterstützt wird der Auslesemodus aktuell vom QHY ASCOM Kameratreiber, der SharpCap-Software sowie von N.I.N.A..</p>
<p style="text-align: justify;">Im <em>High Gain Mode</em> beträgt die <strong>Fullwell Capacity</strong> etwa 61ke- und im <em>Extended Full Well Mode</em> sogar über 90ke-. Die Full-Well-Kapazität gibt an, wie viele Elektronen ein Pixel-Element aufnehmen kann, bis es vollständig gesättigt wird. Mit der QHY 268C kann demnach so lange belichtet werden, bis die Sterne anfangen auszubrennen, denn dann ist die Fullwell-Kapazität des Sensor-Pixels erreicht. Vereinfacht ausgedrückt hat der einzelne Pixel so lange Photonen aufgefangen, bis er voll ist.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/268M_full_well.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/268M_full_well.jpg" alt="268M_full_well" width="1280" height="471"></a><figcaption class="wp-caption-text">QHY 268C &#8211; Full-Well-Kapazität Diagramm</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das maximale Signal-Rausch-Verhältnis wird umso besser, je größer die Full-Well-Kapazität ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Gain ist bei Astrokameras vergleichbar mit der ISO der analogen Fotografie. Mit höherem Gain verliert man üblicherweise an Dynamik und die Bilder wirken körniger. Außerdem sinkt die Full-Well-Kapazität des Sensors, wobei das über den <strong>Offset</strong> korrigiert werden kann.</p>
<p><figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/268m_dynamic_range.png"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/268m_dynamic_range.png" alt="268m_dynamic_range" width="1280" height="471"></a><figcaption class="wp-caption-text">QHY 268C &#8211; Dynamik Diagramm</figcaption></figure> <figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/268m_read_noise.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/268m_read_noise.jpg" alt="268m_read_noise" width="1280" height="471"></a><figcaption class="wp-caption-text">QHY 268C &#8211; Ausleserauschen Diagramm</figcaption></figure></p>
<h4 style="text-align: justify;">Modus # 0</h4>
<p style="text-align: justify;">Dies ist der Standard-Auslesemodus und bietet sich für die meisten Anwendungen an. Bei einer Verstärkung von 0 bis 25 sowie von 26-60 ist das Ausleserauschen ziemlich konstant. Wer sich für einen der beiden Bereiche entscheidet, sollte entweder Gain 0 oder Gain 26 wählen. Denn für alle Werte größer als 0 oder größer als 26 sinkt die Full Well Kapazität und damit auch die Bilddynamik.&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Besitzer von schnellen Teleskopen sollte hier einen Gain von 0 wählen. Für langsamere Teleskope ab f/6 wird ein Gain von 26 empfohlen, da das Ausleserauschen dadurch verringert wird.</p>
<h4 style="text-align: justify;"># 1 – Modus bei hoher Verstärkung</h4>
<p style="text-align: justify;">Immer mehr Astrofotografen setzen auf den <em>High Gain Mode</em>, der sich durch ein niedrigeres Ausleserauschen auszeichnet. Gleichzeitig ist die Full Well Kapazität aber auch geringer. Zwischen Gain 55 und 56 sinkt das Ausleserauschen von 3,5 e- auf 1,5 e-.</p>
<h4 style="text-align: justify;"># 2 – Erweiterter Fullwell-Modus</h4>
<p style="text-align: justify;">Der größte Wert der Full-Well-Kapazität wird in diesem Modus erreicht. Die Verstärkung hat in diesem Modus keinen großen Einfluss auf das Ausleserauschen. Das Ausleserauschen beträgt in etwa 7 e-. Der Dynamikbereich ist realtiv konstant zwischen 13 und 14.</p>
<h4 style="text-align: justify;">#3</h4>
<p style="text-align: justify;">Modus #3 is nahezu identisch mit Modus #2. Der einzige Unterschied liegt im geringeren Ausleserauschen zwischen 4,5 e- und 5,5 e- (statt 7,5 e-).&nbsp;</p>
<h4>Update vom 10.08.2023</h4>
<p>Die Firmware sowie die Treiber für das Betriebssystem ermöglichen nun weitere Modi.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Komakorrektor und Arbeitsabstand</h3>
<p style="text-align: justify;">Zu den beliebtesten Korrektoren für Koma zählen der Baader MPCC Mark III und der GPU von Lacerta. Für den Baader MPCC Mark III ist ein Adapter erforderlich, der das T2 Außengewinde des Korrektors mit dem M48 Innengewinde der QHY-Abstandsplatten verbindet. Der <a href="https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p5389_TS-Optics-Adapter-von-M48---2--Filtergewinde-auf-T2.html" target="_blank" rel="noopener">Adapter TST2-M48L</a> eignet sich dafür sehr gut, hat aber auch eine optisch wirksame Baulänge von 2,5mm. Um dennoch die 55mm zwischen Kamerachip und Komakorrektor einzuhalten, muss die QHY-2,5mm Distanzplatte dem neuen Adapter weichen. Der QHY-Klemmring zwischen Kamera und Abstandshülsen ist mit den drei Fixierschrauben sehr praktisch, um z.B. zügig eine Bildfelddrehung zu erreichen.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Der QHY-Klemmring der neuen QHY 268C wurde bei den Modellen ab 2023 gegen ein kürzeres Stück ersetzt und ist damit dientisch zum Stück der QHY 268M. Der alte Klemmring wirkt sich aufgrund seiner Dimensionen (17,5mm + 6mm) negativ auf die back focal lenght aus. Die neue Version hat statt 23,5mm lediglich 14,5mm und kann somit ebenfalls an Filterräder oder ähnliches adaptiert werden.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Kamerachip und Klemmring lassen sich 2&#8243; Filter ganz einfach ohne Verschrauben einsetzen. Gleichzeitig lässt sich ein zweiter 2&#8243; Filter auf der Vorderseite des Festklemmrings montieren. Der GPU von Lacerta verfügt bereits über ein M48 Innengewinde und kann direkt mit den QHY-Adaptern verschraubt werden.</p>
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/QHY268C_mount_2.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/QHY268C_mount_2.jpg" alt="QHY268C_mount_2" width="1200" height="971"></a><figcaption class="wp-caption-text">Lacerta Komakorr F4 GPU mit Justagelaser verschraubt.</figcaption></figure>
<p>Die Nutzung eines Filters wie z.B. einem Optolong L-Pro für lichtverschmutze Gebiete hat aber auch Nachteile. Das Einlegen zwischen Kamerachip und Klemmring ist zum einen aufwendig und zum anderen vergrößert sich damit der Arbeitsabstand und zwar um etwa 1/3 der Filterdicke. Das sind rund 0,3-0,6mm. Nun könnte man sich mit einer extrem dünnen Abstandsplatte behelfen, hat aber immer noch den Aufwand vom Klemmring. Mit dem Baader UFC bietet sich aber eine gute und aus unserer Sicht einzig brauchbare Lösung an.</p>
<p>Der neue Train für alle QHY 268C vor 2023 sieht mit einerm Filterschieber wie folgt aus:</p>
<ul>
<li>QHY268C (17.5 mm)</li>
<li>QHY CAA M54(f) (6 mm)</li>
<li><strong>Baader UFC #2459117 M54(m)&nbsp; (2 mm)</strong></li>
<li><strong>Baader UFC #2459110 (13 mm)</strong></li>
<li><strong>Baader UFC #2459134 SP54(m) (1 mm)</strong></li>
<li>ZWO OAG (16,5) oder alternativ QHYCCD OAG-M #020079 M54(f) (3 mm) + QHYCCD OAG-M (10 mm) + QHYCCD OAG-M installation part #020080 M42(f) (3 mm)</li>
<li>M42 Adapter zur Anbindung an Komakorrektor</li>
</ul>
<p>Mit dem Filterschieber kann man nun z.B. ein Glasfilter nutzen, um den Fokus einzustellen und dann schnell auf einen Filter für Lichtverschmutzung wechseln.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Autoguiding mit Off-Axis-Guider</h3>
<p style="text-align: justify;">Zur Nachführkontrolle eignen sich vor allem Planeten-Einsteigerkameras. Die QHY5-ii Color gibt es z.B. gebraucht für etwa 120 EUR zu kaufen. In Kombination mit einem 50mm-Sucher gibt es die Kamera für unter 160 EUR. Damit lassen sich gelegentlich auch ganz brauchbare Planetenvideos aufnehmen. Auch lohnt es sich immer mal wieder, der <a href="https://www.astrolumina.de/" target="_blank" rel="noopener">Astrolumina-Webseite</a> einen Besuch abzustatten und nach neuen Angeboten Ausschau zu halten.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/QHY268C_OAG_Komakorrektor.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/QHY268C_OAG_Komakorrektor.jpg" alt="QHY268C_OAG_Komakorrektor" width="1200" height="546"></a><figcaption class="wp-caption-text">QHY 268C mit ZWO OAG und Lacerta Komakorrektor f/4</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Für die QHY-Kameras gibt es die passenden Treiber auf der <a href="https://www.qhyccd.com/index.php?m=content&amp;c=index&amp;a=show&amp;catid=133&amp;id=8" target="_blank" rel="noopener">Herstellerwebseite</a>. Alle gängigen Programme wie SharpCap, FireCapture, SGP und PHD2 laufen damit einwandfrei. Bei PHD2 gibt es zwei wichtige Parameter, die vor der Inbetriebnahme gesetzt werden müssen: Brennweite und Durchmesser des Guiding-Scopes bzw. die Brennweite und der Durchmesser des Teleskops bei Verwendung eines <strong>Off-Axis-Guider</strong>. Auch ein Set von Darkframes ist sinnvoll, um zu verhindern, dass Hotpixel als Sterne erkannt werden.</p>
<figure style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/zwooag_3.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/zwooag_3.jpg" alt="zwooag_3" width="1024" height="603"></a><figcaption class="wp-caption-text">ZWO Off-Axis-Guider</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Möglichkeit der Nachführkontrolle bietet ein Off-Axis-Guider, der das Leitrohr ersetzt und wesentlich einfacher zu handhaben ist. Dadurch wird nicht nur die Montierung weniger belastet, sondern auch die Nachführung genauer. Wenn die Guiding-Kamera über den Off-Axis-Guider auf die QHY 268C abgestimmt ist, können beide Kameras den Fokus gemeinsam erreichen. Der Fokus wird dann nur noch über den OAZ eingestellt. Die QHY 268C verfügt an der M48-5mm Distanzscheibe über ein M48-Innengewinde. Der ZWO OAG wird mit einem M48-Adapter ausgeliefert, sodass der OAG direkt mit dem M48-5mm Distanzring verschraubt werden kann. Kameras mit einem 1,25&#8243; können über das ZWO OAG Okular festgeklemmt oder verschraubt werden. Wird die QHY 268C in Kombination mit einem ZWO OAG und dem <a href="https://teleskop-austria.at/KomakorrF4_Komakorrektor-fur-f-4-Newtons-4-linsig-Arbeitsabstand" target="_blank" rel="noopener">Lacerta KomakorrF4</a> verwendet, muss der Arbeitsabstand angepasst werden. Um auf einen Arbeitsabstand von 55mm zwischen Kamerasensor und Komakorrektor-Stoppring zu kommen, werden an der QHY 268C die Distanzplatten M48-10 und M48-5 an dem 6mm-Festklemmring der QHY 268C fixiert. Dazu sind Senkkopfschrauben Kreuzschlitz M3-20mm erforderlich. Mit der QHY 268C (17,5mm), dem Fixierring (6mm), den Distanzplatten M48-5mm und M48-10mm sowie dem ZWO OAZ (16,5mm) ergibt sich ein Arbeitsabstand von exakt 55m.</p>
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/QHY268C_mount_1.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/QHY268C_mount_1.jpg" alt="QHY268C_mount_1" width="1200" height="916"></a><figcaption class="wp-caption-text">QHY 268C an einem Skywatcher 200 PDS mit Lacerta Komakorrektor und OAG</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Für die QHY 268C muss das OAG neu ausgerichtet werden. Über eine Schraube wird der Fokus eingestellt. Optional bietet sich das Aufrüsten mit einem ZWO Helical Focuser an, was das Einstellen des Fokus unheimlich erleichtert. Die zweite Stellschraube ist für das Prisma. Werksseitig ist der kleine Spiegel vom OAG zu weit drin, so dass große Sensoren wie APS-C und Vollformat verdeckt werden. Am besten lässt sich das mit Flats prüfen. Wenn ein Schatten entsteht, muss der Spiegel weiter nach außen positioniert werden. Der Spiegel sollte so ausgerichtet sein, dass er an der Kante vom Kamerasensor liegt. Weitere Informationen dazu gibt es in unserem <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/teleskop-astrofotografie-mit-dem-newton/">Astrofotografie Ratgeber</a>.</p>
<figure style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/zwooag_5.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/zwooag_5.jpg" alt="zwooag_5" width="1024" height="796"></a><figcaption class="wp-caption-text">QHY 268C Astrokamera mit ZWO OAG und Guiding Kamera</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: justify;">Inbetriebnahme</h3>
<p style="text-align: justify;">Mit der QHY 268C lassen sich neben Deep Sky Aufnahmen auch Planeten aufzeichnen. Bei der Inbetriebnahme ist darauf zu achten, dass zuerst das 12V Netzteil mit der Kamera verbunden wird, bevor diese mittels USB-Kabel an einem PC angeschlossen wird. Bei einem Störfall wie dem Einfrieren der Kamera sollte die Stromversorgung für einen Reset verwendet werden und nicht das USB-Kabel. Bevor die QHY 268C mit dem Rechner verbunden wird, sollten die aktuellen Treiber von der <a href="https://www.qhyccd.com/index.php?m=content&amp;c=index&amp;a=show&amp;catid=94&amp;id=56&amp;cut=2" target="_blank" rel="noopener">QHY-Webseite</a> heruntergeladen werden. Die QHY 268C kann nach der Installation der Treiber mit ASCOM, SharpCap, N.I.N.A. oder der firmeneigenen EZCAP Software angesteuert werden. Während der Installation werden Anwender üblicherweise dazu aufgefordert, die Installationsverzeichnisse von ASCOM, SharpCap, FireCapture und andere anzugeben, da die benötigten SDK-DLLs in diese Verzeichnisse kopiert werden. Wird eine neuere Version von SharpCap installiert, können die benötigten DLLs des <em>QHY AllInOne</em> auch manuell in das entsprechende Verzeichnis kopiert werden.</p>
<h3 style="text-align: justify;">QHY 268C und Sharpcap</h3>
<p style="text-align: justify;">Vereinzelt kommt es bei der QHY 268C in Kombination mit SharpCap 3.2 zu Frameproblemen. Das betrifft die Treiberversion <em>QHYCCD_Win_AllinOne.21.03.13.17</em>. Dabei werden die ersten 3 Frames gebuffert. Da viele Anwender SharpCap lediglich für die Planetenfotografie oder der Teleskopausrichtung bei kurzen Belichtungszeiten nutzen, wird das nicht auffallen. Bei der Deep Sky Astrofotografie wird das Problem bei Belichtungszeiten von 1s und mehr aber deutlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Abhilfe verschafft die Option &#8222;<em>Force Still Mode: On</em>&#8222;, die aber nicht von jeder Kamera unterstützt wird. In SharpCap 3.2 kommt es beim Setzen der Option zu einem unerlaubten Speicherzugriff. Die Folge ist ein Absturz des Tools.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer dennoch nicht auf SharpCap verzichten möchte, sollte die SharpCap 4.0 beta (Stand: 21.06.2021) herunterladen. Wir nutzen SharpCap 4.0 beta in der 64 bit Fassung (Link befindet sich unter dem Downloadbutton der 32 bit Version). Da die QHY-Treiber (<em>QHYCCD_Win_AllinOne.21.03.13.17</em>) bereits auf unserem Rechner installiert worden sind, haben wir alle DLLs aus dem Verzeichnis <span style="font-family: courier new, courier, monospace;">C:\Program Files\QHYCCD\AllInOne\sdk\x64</span> in das SharpCap 4.0 beta Verzeichnis <span style="font-family: courier new, courier, monospace;">C:\Program Files\SharpCap 4.0 (64 bit)</span> kopiert und ersetzt. Alternativ kann das <em>QHYAllinOne-Paket</em> neu installiert werden. Nach dem Start von SharpCap 4.0 Beta sollte die Option &#8222;<em>Forciere Stillmodus</em>&#8220; aktiviert werden. Nun kann man am rechten unteren Framebalken beobachten, wie nach dem Laden des Frames innerhalb von 1-2 Sekunden im Vollformatmodus bei 6253&#215;4176 Pixel die Frames direkt angezeigt wird. SharpCap 4.0 beta bringt diesmal auch einen Deep Sky Sequencer mit, was das Tool für Astrofotografen noch interessanter macht.&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Alternativ haben wir die Treiberversion <em>QHYCCD_Win_AllinOne.20.06.26.36</em> getestet. Diese Version funktioniert mit SharpCap 3.2 einwandfrei. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass bei jeder Umstellung der Belichtungszeit der DDR Buffer einmalig ein- und wieder ausgeschaltet werden muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Workaround für SharpCap 3.2<br />
</strong></span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>SharpCap starten</li>
<li>DDR-Buffer &#8222;off&#8220; und &#8222;on&#8220;</li>
<li>beim Wechsel zwischen den Belichtungszeiten erneut DDR Buffer &#8222;off&#8220; und wieder &#8222;on&#8220;</li>
</ul>
<p>Wem das Workaround zu umständlich ist oder im Live Stacker die Option zur Verkürzung der Belichtungszeit während dem Dithering nutzt, kann einen anderen Weg gehen. Dazu wird in der rechten Menüleiste ein Profil angelegt. Wenn SharpCap gestartet und das Profil ausgewählt und geladen wird, dann sollte das Workaround entfallen und alle Frames ohne Buffer angezeigt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch während unserem Test haben wir die Entwickler von QHY in Beijing mit dem Problem konfrontiert und Unterstützung erhalten. Das Problem mit den Frames wird durch verschiedene Parameter verursacht. QHY hat in seinem letzte SDK für die QHY-Kamera einen dieser Parameter angepasst. Die Entwicklungsabteilung von QHY bemüht sich aktuell um eine Lösung, indem diverser Parametereinstellungen getestet werden.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Kühlung</h3>
<p style="text-align: justify;">Die QHY 268C kann auf bis zu 35°C zur Umgebungstemperatur herunterkühlen, und zwar für Belichtungszeiten ab 1s. Für Belichtungszeiten unter 1s kühlt die QHY 268C auf bis zu 30°C zur Umgebungstemperatur herunter. Die Kühlung der QHY 268C konnte in unserem Test aber lediglich einen Temperaturunterschied von 33°C anstatt der 35°C bewältigen. Das kann aber verschiedene Gründe haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Verhalten der Kühlung ist abhängig von der Belichtungszeit. Lange Belichtungszeiten führen zu Rauschen, dem durch die Kamerakühlung entgegengewirkt werden kann. Bei kürzeren Belichtungszeiten von 1-4s hat die Kameraregelung für die Kühlung ganz schön zu arbeiten. Für Belichtungszeiten darunter schaltet die Kühlung aus. Wer die Kurzzeitbelichtungsmethode verwendet und nach 30.000 Einzelframes mit je 1-4s die Biasframes mit der kürzesten Belichtungszeit erstellt, wird feststellen, dass die Temperatur der Kamera schlagartig hochgeht. Bias sind grundsätzlich aber nicht erforderlich, wenn Darks erstellt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kühler lässt sich über zwei Regler steuern. Mit dem Powerregler lässt sich die Leistung des Kühlers direkt regeln. Alternativ bietet sich ein zweiter Regler für die Target Temperatur an, um die Zieltemperatur direkt zu setzen. <b></b></p>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">Um den Kühler zu schützen, sollte der Leistungsregler niemals sprunghaft auf die maximale Leistung geregelt werden. Stattdessen sollte der Regler schrittweise bis zur gewünschten Temperatur erhöht werden.</div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">Wenn der Leistungsregler auf Maximum gesetzt ist, sollte die Spannungsversorgung der QHY 268C nicht unterbrochen werden und vor dem Ausschalten des Geräts sollte sichergestellt sein, dass die Kühlleistung schrittweise reduziert wird.&nbsp;</div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">Ein wichtiges Thema rund um die Kühlung ist das Beschlagen des Sensors. Einige Hersteller haben Trocken-Tabletten integriert, die öfters ausgebaut und in die Mikrowelle getrocknet werden können. Danach werden die Trocken-Tabletten wieder in die Astrokamera eingebaut. Bei der QHY 268C ist das Ganze wesentlich einfacher und komfortabler gelöst. Die QHY 268C lässt sich vorne ebenfalls öffnen, allerdings ist dies überhaupt nicht nötig. Seitlich an der Sensorkammer (Gehäuseaußenseite) befindet sich ein abgedichteter Schraubverschluss. Dort kann eine im Lieferumfang enthaltene Trockenpatrone eingeschraubt werden. Das soll aber in den seltensten Fällen nötig sein. Allerdings sollte man darauf achten, die Kamera nach der Fotosession nicht gleich vom Netz zu nehmen.</div>
<h3 style="text-align: justify;">Optimale Einstellungen</h3>
<p style="text-align: justify;">Folgende Tabelle zeigt einige von uns ermittelte Werte, wobei stets ein Kompromiss zwischen niedrigstem Rauschen und höchster Dynamik gegeben sein sollte. Bei der Kurzeitbelichtungstechnik sollte ein möglichst hoher Gain gewählt werden. Das ist z.B. bei einem Objekt wie dem Eskimonebel sehr vorteilhaft, da durch die kurze (Einzel-)Belichtungszeit schärfere Details erzielt werden können. Wer die Kurzzeitbelichtungstechnik nutzt und es von ZWO-Kameras gewohnt ist, den Gain auf 400 zu setzen, wird bei der QHY damit nicht weit kommen. Ab Gain 100 ist in Mode 0 und 1 nichts mehr von der Fullwellkapazität übrig. Daher sollte der Gain niemals höher als 100 gesetzt werden.&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Neben dem Gain sollte auch der Offset mit Bedacht gewählt werden. Der Offset hat keinen Einfluss auf das Rauschen, sondern verschiebt lediglich die Nulllinie. Sind Gain und Temperatur gesetzt, darf ein Bias keine Intensität unter Null liefern. Im Histogramm sollte der Kennlinienberg vollständig zu sehen sein und nahe dem linken Rand vom Histogramm liegen. Ansonsten geht ein Teil der Dynamik verloren.&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Kamera technisch gesehen sehr gut aufgestellt ist, dürften auch abweichende Werte zu keinen großen Unterschieden im Ergebnis führen.</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 16.6667%;">Öffnungsverhältnis</td>
<td style="width: 16.6667%;">Gain (wenig Sterne oder viele Sterne)</td>
<td style="width: 16.6667%;">Offset</td>
<td style="width: 16.6667%;">Temperatur [°C]</td>
<td style="width: 16.6667%;">Belichtungszeit [s]</td>
<td style="width: 16.6667%;">Auslesemodus</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 16.6667%;">f/5</td>
<td style="width: 16.6667%;">0 bis 60</td>
<td style="width: 16.6667%;">30</td>
<td style="width: 16.6667%;">-15°C</td>
<td style="width: 16.6667%;">60-600</td>
<td style="width: 16.6667%;">High Gain Mode</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 16.6667%;">f/4</td>
<td style="width: 16.6667%;">0 bis 60</td>
<td style="width: 16.6667%;">30</td>
<td style="width: 16.6667%;">-15°C</td>
<td style="width: 16.6667%;">30-300</td>
<td style="width: 16.6667%;">High Gain Mode</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 16.6667%;">f/2.2</td>
<td style="width: 16.6667%;">0 bis 60</td>
<td style="width: 16.6667%;">30</td>
<td style="width: 16.6667%;">-15°C</td>
<td style="width: 16.6667%;">15-120</td>
<td style="width: 16.6667%;">High Gain Mode</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 16.6667%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 16.6667%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 16.6667%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 16.6667%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 16.6667%;">&nbsp;</td>
<td style="width: 16.6667%;">&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Im <strong><em>High Gain Mode (blaue Kurve)</em> ist ein Gain von 60</strong> vorteilhaft, da das Ausleserauschen sinkt, gleichzeitig aber die Dynamik ansteigt. Ein Nachteil ist, dass die Full-Well-Kapazität weniger als die Hälfte im Vergleich zu Gain 0 ist. Dadurch sind Sterne bei langen Belichtungszeiten irgendwann ausgebrannt.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Wenn nicht allzuviele Sterne im Bildfeld zu sehen sind, ist Gain 60 genau das richtige. Insbesondere bei lichtschwachen Objekten macht das durchaus Sinn, länger zu belichten, um ein halbwegs gutes Signal-Rauschverhältnis zu erhalten. </em><em>Befinden sich viele helle Sterne im Bildfeld, sollte Gain 0 gewählt werden, um möglichst viele Photonen einfangen zu können und ausgebrannte Sterne im Bild zu verhindern. <br />
</em></p>
<p><em>Für die Flats und DarkFlats sollte Gain 0 genutzt werden, unabhängig vom gewählten Gain für die Lights.&nbsp; </em></p>
</blockquote>
<h3 style="text-align: justify;">USB-Geschwindigkeit</h3>
<p style="text-align: justify;">In manchen Fällen mag es sinnvoll erscheinen, den Parameter USB Traffic zu verstellen. Bei QHY Kameras ist dieser aber nicht umsonst auf 0 gesetzt. Je höher der Wert, desto länger ist die Ausleseperiode (engl.: readout period), was ein höheres Verstärkerglühen (engl.: amp glow) zur Folge hat.</p>
<h3 style="text-align: justify;">First Light</h3>
<p style="text-align: justify;">Nach vier langen Monaten war es Anfang Juni 2021 endlich soweit und wir durften die ersten Aufnahmen mit der QHY 268C machen. Der Stadtrand als Standort, die eingeschränkte Sicht sowie starker Wind haben den Test erschwert. Zudem haben wir die QHY 268C mit diversen Tools wie APT, N.I.N.A. und SGP an 2 Nächten getestet. Damit blieben höchsten 60-90 Minuten pro Aufnahme übrig. Als interessante Objekte im Juni 2021 fielen folgende in die engere Wahl: Cirrusnebel, Hantelnebel, Ringnebel, Mondsichelnebel und NGC6914. Alle Fotos wurden mit APP gestackt und in Fitswork, GIMP und Affinity mit wenig Aufwand nachbearbeitet. Die Belichtungszeit der Deep Sky Astrofotos betrug 120x30s oder 25x120s. Flats und Darkflats wurden nicht angefertigt. Dithering wurde nicht genutzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/qhy268c/Cirriusnebel_Affinity.jpg" alt="Cirriusnebel_Affinity"></p>
 [<a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/qhy-268c-cmos-kamera-fuer-astrofotografie/">See image gallery at pcpointer.de</a>] 
<p style="text-align: justify;"><strong>Ausrüstung</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 216px;">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Teleskop</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">Skywatcher 200 PDS 8&#8243; Newton mit Moonlite Focuser 38mm</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Montierung</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">Skywatcher AZ-EQ 6 Pro</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Kamera</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">QHY 268C</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Korrektor</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">Lacerta GPU Komakorrektur</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Filter</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">&#8211;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Guiding</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">ZWO Off-Axis-Guider mit ZWOASI 178MC</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Software</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">SharpCap, SGP, APP, GIMP, Affinity</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">Belichtungszeit Einzelframes</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">60-100 min</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;">&nbsp;</td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">
Die QHY 268C hat sehr viel Potential nach oben und die oben gezeigt Bildern sind nur ein kleiner Vorgeschmack darauf, was mit dieser qualitativ hochwertigen Astrokamera möglich ist.&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: justify;">Planetenaufnahmen</h3>
<p style="text-align: justify;">Neben Deep Sky Aufnahmen sind mit der QHY 268C auch Planetenfotos möglich. Dazu wird die Brennweite des Teleskops anhand der vorhandenen Pixelgröße der Kamera berechnet. Bei einer Pixelgröße von 3,75µm multipliziert mit 5 ergibt sich ein Öffnungsverhältnis von 1/12. Bei einem f/5 Newton ist das Nyquist-Kriterium mit einer 3- oder 4-fach Barlow erfüllt. weitere Informationen dazu gibt es unter dem Stichwort <strong>Auflösungsvermögen</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/Saturn_Final.jpg" alt="Saturn_Final"></p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/03_43_14_pipp_lapl5_ap371_Drizzle30_Affinity.jpg" alt="03_43_14_pipp_lapl5_ap371_Drizzle30_Affinity"></p>
<p style="text-align: justify;">Für unsere Aufnahmen haben wir einen ADC verwendet, der der Lichtbrechung durch die Atmosphäre entgegenwirkt. Darüber hinaus haben wir die niedrigste Auflösung gewählt, um möglichst viele Frames pro Sekunde zu bekommen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Fazit</h3>
<p style="text-align: justify;">Die QHY 268C gehört für uns zu den besten One-Shot-Astrofarbkameras für Fortgeschrittene und Profis. Die APS-C-Kamera spielt aktuell ganz weit vorne mit und bietet ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis. Die QHY 268C ist frei von Amp-Glow und weist ein minimales Ausleserauschen aus. Damit eignet sie sich sowohl für die Kurzzeitbelichtungstechnik als auch für Langzeitbelichtungen. Von uns gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/qhy-268c-cmos-kamera-fuer-astrofotografie/">QHY 268C &#8211; CMOS Kamera für Astrofotografie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://www.pcpointer.de/astronomie/qhy-268c-cmos-kamera-fuer-astrofotografie/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Astrofotografie: Astro Pixel Processor, Affinity und Fitswork</title>
		<link>https://www.pcpointer.de/astronomie/astrofotografie-affinity-und-fitswork-tutorial/</link>
					<comments>https://www.pcpointer.de/astronomie/astrofotografie-affinity-und-fitswork-tutorial/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[TigerClaw]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 09:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[affinity]]></category>
		<category><![CDATA[astro]]></category>
		<category><![CDATA[Astrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[DeepSky]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben dem Stacken gehören in der Astrofotografie vor allem das Stretchen und Nachbearbeiten des Summenbildern zu den grundlegenden Dingen, um Details von Deep Sky Objekten ... <a title="Astrofotografie: Astro Pixel Processor, Affinity und Fitswork" class="read-more" href="https://www.pcpointer.de/astronomie/astrofotografie-affinity-und-fitswork-tutorial/" aria-label="Mehr Informationen über Astrofotografie: Astro Pixel Processor, Affinity und Fitswork">mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/astrofotografie-affinity-und-fitswork-tutorial/">Astrofotografie: Astro Pixel Processor, Affinity und Fitswork</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Neben dem Stacken gehören in der Astrofotografie vor allem das Stretchen und Nachbearbeiten des Summenbildern zu den grundlegenden Dingen, um Details von Deep Sky Objekten herauszuarbeiten. In diesem Tutorial zeigen wir, wie in wenigen Schritten aus einer Rohaufnahme eine sehenswerte Deep Sky Aufnahme entsteht. Für das Stacken können DeepSkyStacker oder Astro Pixel Processor </strong><strong>verwendet werden. Für das Stretchen der Bilder nutzen wir das kostenlose Tool Fitswork. Für die Bildbearbeitung kommt das Bildbearbeitungsprogramm Affinity zum Einsatz. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Astrofotografie erfreuen sich vor allem die beiden kostenpflichtigen Bildbearbeitungstools Photoshop und PixInsight großer Beliebtheit. Mit <span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto">Affinity Photo kommt nun eine weitere Bildbearbeitungssoftware ins Spiel, die darüber hinaus auch noch ein richtiges Schnäppchen ist. Die Software bietet unter anderem einen Astrofilter und eine Deep-Sky-Stacking-Funktion an. Hinzu kommen einige sehr nützliche Astronomie-Makros, die häufige Arbeitsschritte erleichtern. Die Bildbearbeitungssoftware ist sehr einfach zu bedienen und bietet nach einer kurzen Einarbeitung ungeahnte Möglichkeiten, um seine Deep Sky Bilder zu bearbeiten. Für unsere Deep Sky Aufnahmen verwenden wir eine QHY 268C, die über <a href="https://www.astrolumina.de/" target="_blank" rel="noopener">Astrolumina</a> bezogen werden kann. <br />
</span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Astro Pixel Processor (Update: 17.06.2021)</h3>
<p style="text-align: justify;">Der Astro Pixel Processor ist die kostenpflichtige Alternative zum DeepSkyStacker, um Deep Sky Aufnahmen zu stacken. Das Tool hält aber auch noch einige sehr nützliche Tools bereit, um gestackte Summenbilder zu bearbeiten. Insbesondere Anfänger verzichten aufgrund mangelnder Erfahrung oder Zeit auf Flats und Darkflats, müssen sich dann aber mit der Vignettierung auseinandersetzen. Auch die Lichtverschmutzung kann dem Astrofotografen einen Strich durch die Rechnung machen. Abhilfe verschaffen hier die Tools in APP. Darüber hinaus können vordefinierte Streching-Profile ausgewählt und das Summenbild mit diesen Informationen gespeichert werden. Damit entfällt ein Großteil des Stretchings mit Fitswork. Bei der Bearbeitung in Affinity oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm sollte das Deep Sky Objekt (Kurz: DSO) zunächst gestretched werden. Anschließend sollten Sättigung und Tonwertkorrekturen grob vorgenommen werden. Nun kann man sich einzelnen Bereichen des DSO-Bildes widmen und die Tonwertkorrektur sowie die Selektive Tonwerkorrektur gezielt darauf auslegen. Dabei immer wieder das Gesamtbild betrachten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Unser Workflow:</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Lights und Darks laden</li>
<li>optional Flats und Darkflats laden (Unter 2) Calibrate Masters erstellen und den Lights zuweisen, dann ein Einzelframes doppelklicken und oben aus der Liste l-calibrate statt linear (1) wählen. Dann kann man sehr schnell sehen, ob die Flats und Darkflats überhaupt funktionieren. In manchen fällen enthält das Summenbild aber dennoch keine Korrektur durch die Flats. <strong><em>Einstellungen anpassen: Details folgen in Kürze.</em></strong> )</li>
<li>wenn die Lights &#8222;schwarz-weiß&#8220; sind, &#8222;force Bayer/X-Trans CFA&#8220; aktivieren</li>
<li>Backround neutralization aktivieren (kann auch nachträglich beim Laden des Summenbilds durchgeführt werden)</li>
<li>Integration starten (Stacken)</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Nach dem Stacken das Summenbild bearbeiten oder nach einem Neustart von APP als Light laden<br />
<strong>Hinweis: Werden Bilder zunächst in Fitswork ausgeschnitten und gestretcht, sollte in APP das Stretchen deaktiviert werden, da die Bilder sonst übersättigt werden.</strong> </p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/APP_Light.jpg" alt="APP_Light"></li>
<li>Falls die Hintergrundneutralisierung beim Stacken nicht aktiviert war, sollte dies über das rechte Menü nachgeholt werden
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/APP_BGNeutral.jpg" alt="APP_BGNeutral"></li>
<li>Tools-&gt; Remove vignetting (light Pollution kann das in den meisten Fällen bereits entfernen) und mit OK&amp;Save bestätigen; dann neues Bild mit einem Doppelklick auswählen<br />
Für das Entfernen der Vignettierung sollte das dritte komplexe Model &#8220; <em>elliptical Kang Weiss with geometric factor</em>&#8220; ausgewählt werden. Danach werden die einzelnen Kästen über den Himmelshintergrund mit Sternen gleichmäßig verteilt. Es sind mindestens 5 Kästen erforderlich, um ein ausreichendes, stabiles Model zu erhalten. Gelbe Kästen stellen kein Problem dar. Die roten markieren allerdings Bereiche, die möglicherweise nicht nur den Himmelshintergrund mit Sternen umfassen. Nebelstrukturen oder ähnliches sollten innerhalb der Kästchen nicht vorhanden sein. Ansonsten können die Kästen auch kleiner gewählt werden.</li>
<li>Tools-&gt;Remove light pollution und mit OK&amp;Save bestätigen; dann neues Bild mit einem Doppelklick auswählen<br />
Für das Entfernen der Lichtverschmutzung geht man genauso vor. <br />
<img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/APP_RemoveLightPollution.jpg" alt="APP_RemoveLightPollution"></li>
<li>Tools-&gt;Calibrate Background und mit OK&amp;Save bestätigen; dann neues Bild mit einem Doppelklick auswählen</li>
<li>Tools-&gt;Calibrate Star Colors (Komplexen Mode #3 auswählen), Sterne markieren, Calculate starten, Farben anpassen und mit OK&amp;Save bestätigen; dann neues Bild mit einem Doppelklick auswählen
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/APP_StarCalibration.jpg" alt="APP_StarCalibration"></li>
<li>Frames über APP stretchen und die vordefinierten Profile als erste Hilfe wählen
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/APP_Stretch.jpg" alt="APP_Stretch"></li>
</ul>
<h3 style="text-align: justify;">Fitswork</h3>
<p style="text-align: justify;">Fitswork ist ein kostenloses Tool, dass zwar in die Jahre gekommen ist, aber immer noch einige sehr nützliche Funktionen wie das Stretchen von Astrobildern bietet. Ein Tutorial dazu gibt es <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Fitswork bietet weitere Vorteile wie das Entfernen der <strong>Vignettierung</strong>, die alternativ auch mit APP über das Tool &#8222;Remove Light Pollution&#8220; entfernt werden kann. An gute Flats und Darkflats kommen ambitionierte Astrofotografen aber nicht vorbei. Das folgende Workflow bezieht sich auf das Stretchen und Bearbeiten von gestackten Bildern, die vorher nicht mit einer Software wie APP vorbearbeitet wurden.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><em>Bearbeiten-&gt;Ebnen-Hintergrund ebnen Sterne</em></li>
<li>Bearbeiten-&gt;<em>Ebenen -&gt; Hintergrund ebenen Nebel</em></li>
<li><em>Bearbeiten &gt; Ebenen &gt; Zeilen gleichhell</em> (optional)</li>
</ul>
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/Vignettierung_Original_Zeilengleichhell_Ebnehintergrund.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/Vignettierung_Original_Zeilengleichhell_Ebnehintergrund.jpg" alt="Vignettierung_Original_Zeilengleichhell_Ebnehintergrund" width="1200" height="502"></a><figcaption class="wp-caption-text">Fitswork &#8211; Vignettierung entfernen (Originalbild links, Zeilen gleich hell Mitte, Hintergrund ebnen Nebel rechts)</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass das nachträgliche Entfernen von Vignettierungen das Erstellen von Flats und Darkflats nicht ersetzt und kleine Nebelchen eventuell verloren gehen und mühsam über die Bildbearbeitungssoftware herausgearbeitet werden müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fitswork hat noch einiges mehr an Funktionen zu bieten wie die <strong>Störpixelentfernung</strong>.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Entfernen von Störpixeln</li>
<li>NLM Rauschfilter</li>
<li>Farbrauschen filtern</li>
</ul>
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSO_Rauschen.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSO_Rauschen.jpg" alt="DSO_Rauschen" width="1200" height="502"></a><figcaption class="wp-caption-text">Fitswork &#8211; Anwendung von Entfernen von Störpixeln, NLM Rauschfilter und Farbrauschen filtern.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Zur weiteren Verarbeitung mit einem Grafikbearbeitungsprogramm wie Affinity sollte das Bild im 16 Bit TIFF-Format gespeichert werden.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Affinity</h3>
<p style="text-align: justify;">Nachdem dem Stacken und Stretchen folgt die Bildbearbeitung mit einem Programm wie Affinity. Die folgenden Bildbeispiele dienen nur zu Demonstrationszwecken und spiegeln nicht die tatsächliche Bearbeitung wieder. Das finale Bild befindet sich am Ende dieses Artikels. Zunächst gehen wir auf die Bearbeitung der Bilder ohne <strong>Makros</strong> ein. Stehen Makros zur Verfügung, sollte das Bild zunächst vom Farbrauschen befreit und die Sternehelligkeit bzw. der Radius je nach DSO verkleinert werden.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Bild öffnen
<p><figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_3.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_3.jpg" alt="Affinity_Tutorial_3" width="1200" height="970"></a><figcaption class="wp-caption-text">Affinity &#8211; Gradationskurve</figcaption></figure>
</li>
<li>Gradationskurve (manchmal ist es hilfreich, die Helligkeit ganz hoch zu setzen, um einen rot, blau oder grün Stich zu erkennen)</li>
<li>Tonwertkorrektur
<p><figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_2.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_2.jpg" alt="Affinity_Tutorial_2" width="1200" height="973"></a><figcaption class="wp-caption-text">Affinity &#8211; Tonwertkorrektur</figcaption></figure>
</li>
<li>Selektive Farbkorrektur</li>
<li>Gradationskurve
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_3.jpg" alt="Affinity_Tutorial_3"></p>
</li>
<li>Ebenen-&gt;Sichtbare zusammenlegen
<p><figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_4.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_4.jpg" alt="Affinity_Tutorial_4" width="1200" height="981"></a><figcaption class="wp-caption-text">Affinity &#8211; Sichtbare zusammenlegen</figcaption></figure>
</li>
<li>Filter-&gt;Astrofotografie-&gt;Hintergrund entfernen
<ul>
<li>Probe an Griffposition nehmen und die Probe dann auf eine dunkle Stelle im Bild schieben. Eventuell muss der Regler für die Schwarzstufe für Ausgabe angepasst werden</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Sterneintensität verkleinern (<strong>JD Astrophotography Macro</strong>)</li>
<li>Ebene-&gt;Neue Anpassungsebene-&gt;Selektive Farbkorrektur
<p><figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_5.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_5.jpg" alt="Affinity_Tutorial_5" width="1200" height="975"></a><figcaption class="wp-caption-text">Affinity &#8211; Selektive Farbkorrektur</figcaption></figure>
</li>
<li>Ebene-&gt;Neue Live-Filterebene-&gt;Scharfzeichnen-&gt;Klarheit
<ul>
<li>Die Unterebene Klarheit mit gedrückter linken Maustaste vor die letzte Ebene ganz nach oben ziehen.</li>
</ul>
</li>
<li>Ebene-&gt;Neue Anpassungsebene-&gt;Helligkeit und Kontrast</li>
<li>Ebene-&gt;Neue Anpassungsebene-&gt;Tonwertkorrektur
<ul>
<li>Lab-&gt;Master-&gt;Schwarztufe für Ausgabe auf 2-5% setzen</li>
<li>Lab-&gt;Master-&gt;Weißstufe für Ausgabe auf 86% setzen</li>
</ul>
</li>
<li>Ebene-&gt;Neue Live-Filterebene-&gt;Scharfzeichnen-&gt;Hochpass <em>optional</em></li>
<li>Ebene-&gt;Neue Anpassungsebene-&gt;Gradationskurve <em>optional<br />
</em><br />
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_6.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Affinity_Tutorial_6.jpg" alt="Affinity_Tutorial_6" width="1200" height="760"></a><figcaption class="wp-caption-text">Affinity &#8211; Gradationskurve</figcaption></figure>
</li>
<li>Enhance DSO Luminosity (JD Astrophotography Macro)</li>
<li>Structure Denoise (Stretched Data) (JD Astrophotography Macro)<br />
&#8211;&gt; entfernt Walking Pattern Noise; Alternativ Dithern!</li>
<li>Chroma Denoise (JD Astrophotography Macro)<br />
Entfernt Farbrauschen</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Jetzt kann man sich mit dem leistungsstarken Tool <strong>StarNET</strong> ein sternenloses Bild erstellen, das zunächst in ähnlichen Schritten nachbearbeitet wird. Üblicherweise nimmt man dazu ein Summenbild, dass auch Einzelframnes, die mit einem Schmallbandfilter aufgenommen wurden, entstand. Da wir aber lediglich über ein RGB-Summenbild verfügen, nehme wir dieses zu Übungszwecken.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Sternenloses Bild getrennt vom Hauptbild bearbeiten</li>
<li>Restaurationstool verwenden, um Flecken von entfernten Sternen zu entfernen</li>
<li>Filter anwenden (siehe Workflow im Bild)<br />
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/DSO_Sternet_Affinity.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/DSO_Sternet_Affinity.jpg" alt="DSO_Sternet_Affinity" width="1200" height="490"></a><figcaption class="wp-caption-text">NGC 6914 &#8211; Sternenloses Bild nachbearbeitet in Affinity</figcaption></figure>
</li>
<li>Sternenloses Bild als neue Ebene laden</li>
<li>Datei-&gt;Platzieren auswählen</li>
<li>Rechte Maustaste auf das blaue Fenster und Ausrichtung/Anordnung-&gt;Mittig zentriert auswählen</li>
<li>Sternenloses Bild negativ Multiplizieren</li>
<li>Sternenloses Bild-&gt;Eben duplizieren und Ineinanderkopieren
<p><figure style="width: 636px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/NGC6014_Final.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/NGC6014_Final.jpg" alt="NGC6914" width="646" height="1024"></a><figcaption class="wp-caption-text">NGC6914 &#8211; Bearbeitet mit Affinity</figcaption></figure>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Mit den oben genannten Workflow und etwas Übung lässt sich aus dem Cirrusnebel wesentlich mehr herausholen. Affinity bietet noch weitaus mehr Möglichkeiten wie <strong>HSL-Filter</strong> im Mischmodus <strong>Luminanz</strong> für <strong>Nebel</strong> und vieles mehr. Wer im Umgang mit dem Stretchen noch ungeübt ist, kann das Entfernen einer Vignettierung, der Lichtverschmutzung im Bild, das <strong>Kalibrieren der Sternfarben</strong> sowie das Stretching der Software <strong>APP</strong> überlassen. Untenstehendes Bild wurde mit APP aus Lights und Darks gestackt und mithilfe der Tools &#8222;Remove Light Pollution&#8220;, &#8222;Remove Background&#8220; und &#8222;Calibrate Star Color&#8220; verarbeitet. Der Hintergrund sollte neutralisiert sein. Anschließend lässt sich das Bild über das rechte Menü stretchen, wobei es bereits einige vordefinierte Profile gibt. Soll das Bild mit allen Stretchinginformationen gespeichert werden, muss &#8222;stretch&#8220; aktiviert sein und der Button &#8222;save&#8220; rechts davon angeklickt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach wurde das Bild in Affinity hinsichtlich Gradiationskurve, Tonwertkorrektur und einigen Filtern wie &#8222;Dithern entfernen&#8220; bearbeitet und in Fitswork das Farbrauschen und die Störpixel entfernt. Anschließend wurde das Bild minimal gestretcht und gespeichert.</p>
<figure style="width: 1190px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Cirrius_Final_Affinity.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Cirrius_Final_Affinity.jpg" alt="Cirrius_Final_Affinity" width="1200" height="502"></a><figcaption class="wp-caption-text">Cirrusnebel &#8211; APP, Affinity und Fitswork</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Und hier ist das finale Bild von einem Teil des Cirrusnebel.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Cirriusnebel_FINAL.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/dso-mit-affinity/Cirriusnebel_FINAL.jpg" alt="Cirriusnebel_FINAL" width="1199" height="804"></a></p>
<h3 style="text-align: justify;">Schmallbandfilter</h3>
<p style="text-align: justify;">In Bearbeitung &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/astrofotografie-affinity-und-fitswork-tutorial/">Astrofotografie: Astro Pixel Processor, Affinity und Fitswork</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DeepSkyStacker, Fitswork und GIMP Tutorial</title>
		<link>https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[TigerClaw]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 09:57:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[astro]]></category>
		<category><![CDATA[Astrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[DeepSky]]></category>
		<category><![CDATA[deepskystacker]]></category>
		<category><![CDATA[dss]]></category>
		<category><![CDATA[Fitswork]]></category>
		<category><![CDATA[galaxie]]></category>
		<category><![CDATA[galaxy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Astrofotografie gehören das Stacken, Stretchen und Nachbearbeiten von Frames zu den fundamentalen Dingen, um feine Details aus den einzelnen Aufnahmen herauszuarbeiten. In diesem ... <a title="DeepSkyStacker, Fitswork und GIMP Tutorial" class="read-more" href="https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/" aria-label="Mehr Informationen über DeepSkyStacker, Fitswork und GIMP Tutorial">mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/">DeepSkyStacker, Fitswork und GIMP Tutorial</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>In der Astrofotografie gehören das Stacken, Stretchen und Nachbearbeiten von Frames zu den fundamentalen Dingen, um feine Details aus den einzelnen Aufnahmen herauszuarbeiten. In diesem Tutorial zeigen wir Schritt für Schritt, wie aus einer Rohaufnahme ein Astrobild entsteht. Für das Stacken und Stretchen der Bilder nutzen wir die kostenlosen Tools DeepSkyStacker und Fitswork. Für die Bildbearbeitung kommt das Bildbearbeitungsprogramm GIMP zum Einsatz. <br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Astrofotografie spielt neben dem Equipment und der Aufnahmemethode auch die Bildverarbeitung- und bearbeitung eine wichtige Rolle. Planetenaufnahmen entstehen durch kurze Videos von 1-5 Minuten, während DeepSky-Objekte je nach verwendeter Technik unterschiedlich lang belichtet werden müssen.&nbsp; Die Aufnahmen werden dann mittels Software gestapelt und mit einem Bildbearbeitungstool weiterverarbeitet. In den Rohbildern stecken nämlich mehr Informationen, als man es glauben mag. In diesem Artikel möchten wir die kostenlosen Tools DeepSkyStacker und Fitswork vorstellen. DeepSkyStacker (kurz: DSS) ermöglicht das Addieren bzw. Stapeln (engl. Stacken) von Rohbildern, um unter anderem Störfaktoren wie Rauschen zu kompensieren. Mit Fitswork können die gestapelten Aufnahmen gestreckt werden. Während der DSS für Anfänger einfach zu bedienen ist, bietet es für erfahrene Astrofotografen einigen Tools, um auch das letzte aus den Bildern herauszuholen.&nbsp; Diese kurze Anleitung soll vor allem Anfänger dabei unterstützen, Aufnahmen im Handumdrehen zu bearbeiten.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Rohdaten vorbereiten und untersuchen</h3>
<p style="text-align: justify;">Grundvoraussetzung für das Stapeln und Bearbeiten von DeepSky Aufnahmen mit DeepSkyStacker und Fitswork ist das richtige Format. Wer eine farbige Astrokamera mit einem Tool wie SharpCap für seine DeepSky-Aufnahmen verwendet, sollte im Farbraum RAW16 fotografieren und *.fits als Format auswählen. Für das Stacken der Bilder im Deep Sky Stacker sollte neben Lights auch Darks, Flats und Bias erstellt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor die Bilder im DeepSkyStacker geladen werden, sollten die einzelnen Aufnahmen manuell bewertet und aussortiert werden. Die Einzelbilder können auch direkt im DeepSkyStacker untersucht werden. Dazu werden die Frames entweder per Drag&amp;Drop in die Software geladen oder über die Linke Menüleiste, in der die einzelnen Framearten aufgelistet sind.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_1.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_1.JPG" alt="DSS_1" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker &#8211; Lightframes laden</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die einzelnen Frames befinden sich nach dem Laden in einer Liste am unteren Bildschirmrand und können mit einem Doppelklick geladen und bewertet werden. Oben rechts kann die Helligkeit über den Schieber geregelt werden, um die einzelnen Frames z.B. hinsichtlich der Schärfe zu untersuchen. Frames mit unzureichender Qualität können vom Stacken ausgeschlossen werden, in dem das Häkchen des jeweiligen Bildes entfernt wird oder das Bild mit der <span style="font-family: courier new, courier, monospace;">[entf]</span>-Taste gelöscht wird.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_2.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_2.JPG" alt="DSS_2" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker &#8211; Qualität der einzelnen Lightframes analysieren</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wer die Kurzzeitbelichtung nutzt und z.B. 50.000 Einzelframes hat, sollte das bewerten der einzelnen Frames der Software selbst überlassen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ausgewählte Bilder registrieren</h3>
<p style="text-align: justify;">Nach der Auswahl und Bewertung der Bilder folgt die Registrierung der Frames. Dabei öffnet sich ein Menüpunkt, unter dem die Einstellungen vorgenommen werden können. Unter dem Menüpunkt &#8222;<em>Aktionen</em>&#8220; muss zunächst die Anzahl der zu stapelnden Bilder festgelegt werden. Wer seine Bilder bereits manuell ausgewählt hat, kann den Wert auf 100% setzen. Wenn die Software die Bewertung der Bilder vornehmen soll, dann ist je nach Anzahl der Bilder ein Wert zwischen 75-85% sinnvoll. Wer auf Darkframes verzichtet, um schneller ans Ziel zu kommen, der sollte zusätzlich die Hotpixel-Erkennung aktivieren. Unter dem Reiter &#8222;<em>Erweitert</em>&#8220; kann mittels eines Schiebereglers bestimmt werden, wie viele Sterne zur Positionsbestimmung beim Stapeln der Frames herangezogen werden sollen. Je nach Rechenleistung empfehlen wir einen Wert zwischen 20 und 40%. Über den Button &#8222;<em>Anzahl der erkannten Sterne berechnen</em>&#8220; wird die Anzahl der ermittelten Sterne ausgegeben.</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_3.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignnone" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_3.JPG" alt="DSS_3" width="350" height="315"></a></td>
<td style="width: 50%;"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_4.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_4.JPG" alt="DSS_4" width="350" height="315"></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Unter dem Menüpunkt &#8222;Stacking Parameter&#8220; werden Einstellungen für die einzelnen Framearten definiert. Der Standard-Modus wird vor allem bei schwachen Systemen empfohlen. Für leistungsstarke Rechner lassen sich mittels Median-Modus bessere Ergebnisse erzielen.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_5.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_5.JPG" alt="DSS_5" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker Stacking Parameter</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Einstellungen für Light, Dark, Flat und Bias können im Prinzip auf &#8222;<em>Standard</em>&#8220; belassen werden.</p>
<p> [<a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/">See image gallery at pcpointer.de</a>] <br />
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_10.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_10.JPG" alt="DSS_10" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker Stacking Parameter</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify;">Unter dem Reiter &#8222;<em>Ausrichtung</em>&#8220; kann die Ausrichtungsmethode festgelegt werden. &#8222;<em>Bilinear</em>&#8220; benötigt am wenigsten Rechenleistung. Die anderen Methoden sind nur dann sinnvoll, wenn es Probleme bei der Ausrichtung gibt. Unter &#8222;<em>Ausrichtung</em>&#8220; gibt es auch einen versteckten Menüpunkt, um eine Hintergrundkalibrierung durchzuführen. Dabei wird eine Helligkeitsanpassung der einzelnen Frames vorgenommen. Die Kalibrierung pro Kanal kostet zwar viel Rechenleistung, liefert aber bessere Ergebnisse. Damit lassen sich auch unterschiedlich belichtete Bilder ausgleichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischenbilder kosten Festplattenspeicher und sind nur dann sinnvoll, wenn diese für die Verarbeitung weiterverwendet werden. Der Menüpunkt &#8222;<em>Kosmetik</em>&#8220; hält eine weitere Möglichkeit bereit, um die Hotpixel-Erkennung zu optimieren.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_11.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_11.JPG" alt="DSS_11" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker &#8211; Kosmetik Einstellungen</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Unter &#8222;<em>Ausgabe</em>&#8220; wird festgelegt, wo das Ergebnis der Berechnung gespeichert werden soll.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_12.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_12.JPG" alt="DSS_12" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker &#8211; Ausgabedatei</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das untere Bild zeigt das Ergebnis der Berechnung, wobei die Einstellungen für eine geringe Rechenleistung optimiert wurden. Mit leistungsstarken Rechnern und Mehrkernprozessoren lassen sich optimierte Berechnungsmethoden auswählen, die das Ergebnis nochmals verbessern.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_13.JPG"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/deepskystacker/DSS_13.JPG" alt="DSS_13" width="1280" height="693"></a><figcaption class="wp-caption-text">DeepSkyStacker &#8211; Ergebnis des Stapelvorgangs</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">DeepSkyStacker erstellt ein Summenbild <span style="font-family: courier new, courier, monospace;">XYZ.fit</span>, dass dann mit einem Tool wie Fitswork weiterverarbeitet werden kann.</p>
<p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/astronomie/deepskystacker-fitswork-gimp-tutorial/">DeepSkyStacker, Fitswork und GIMP Tutorial</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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		<title>Astrofotografie &#8211; Sachbücher zu gewinnen!</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 09:26:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Herzlich Willkommen zum aktuellen Gewinnspiel auf PCPointer.de. Diesmal verlosen wir in Zusammenarbeit mit dem dpunkt.verlag folgende Sachbücher zum Thema &#8222;Astrofotografie: &#8222;Astrofotografie für Einsteiger: Der Leitfaden ... <a title="Astrofotografie &#8211; Sachbücher zu gewinnen!" class="read-more" href="https://www.pcpointer.de/news/astrofotografie-sachbuecher-zu-gewinnen/" aria-label="Mehr Informationen über Astrofotografie &#8211; Sachbücher zu gewinnen!">mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich Willkommen zum aktuellen Gewinnspiel auf PCPointer.de. Diesmal verlosen wir in Zusammenarbeit mit dem <a href="https://dpunkt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dpunkt.verlag</a> folgende Sachbücher zum Thema &#8222;Astrofotografie: &#8222;<a href="https://dpunkt.de/produkt/astrofotografie-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Astrofotografie für Einsteiger: Der Leitfaden von den ersten Milchstraßen-Bildern zur Deep-Sky-Fotografie</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://dpunkt.de/produkt/astrofotografie-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Astrofotografie: Von der richtigen Ausrüstung bis zum perfekten Foto</a>&#8222;.</p>
<h3>Astrofotografie mit Sachbüchern vom d.punkt-Fachverlag</h3>
<p>Der <a href="https://dpunkt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dpunkt.verlag</a> hat zwei ausgezeichnete Sachbücher zum Thema &#8222;<em>Astrofotografie</em>&#8220; im Programm, die in keiner Sammlung fehlen dürfen. In &#8222;<em>Astrofotografie für Einsteiger: Der Leitfaden von den ersten Milchstraßen-Bildern zur Deep-Sky-Fotografie</em>&#8220; vermittelt der Hobby-Astronom und Autor <em>Alexander K.</em> auf einfache und verständliche Weise Wissen zum Thema &#8222;<em>Astrofotografie</em>&#8222;. Dabei richtet sich das Buch nicht nur an Einsteiger, sondern auch an Fortgeschrittene Hobby-Astronomen.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/Astrofotografie_8.jpg" alt="Astrofotografie_8"></p>
<p>Im ersten Teil des Buches zeigt der Autor, dass auch mit einer bescheidenen Ausrüstung bestehend aus Kamera und Stativ brauchbare Ergebnisse erzielt werden können. Der zweite Teil behandelt unter anderem die Themen &#8222;Nachführung&#8220; und &#8222;Belichtungszeit&#8220;, wobei der Autor seine <span class="aCOpRe">Leser</span> mit zahlreichen Tipps zur richtigen Kamera, dem richtigen Standort und vieles mehr versorgt. Dabei werden auch die Bild- und Videobearbeitung thematisiert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/Astrofotografie_9.jpg" alt="Astrofotografie_9"></p>
<p>Spannend geht es aber auch mit dem dritten Kapitel weiter, in dem der Fokus auf die Astrofotografie mit einem Teleskop liegt. Es werden verschiedene Möglichkeiten der Bildaufnahme behandelt. Das vierte Kapitel schließt an das dritte Kapitel mit einer wertvollen Kaufberatung an. <span class="aCOpRe">Denn: Wer billig kauft, kauft oft zweimal.</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/astrofotografie/Astrofotografie_10.jpg" alt="Astrofotografie_10"></p>
<p>Das Sachbuch &#8222;<em>Astrofotografie: Von der richtigen Ausrüstung bis zum perfekten Foto</em>&#8220; legt seinen Schwerpunkt ebenfalls auf die Erstellung von perfekten Fotos von Himmelsobjekten. Der Autor <em>Thierry Legault</em>, ein weltbekannter Fotograf, steigt direkt in das Thema &#8222;<em>Astrofotografie</em>&#8220; ein und präsentiert schöne Planeten- und DeepSky-Bilder, deren Aufnahmetechnik im weiteren Buchverlauf auf verständliche Art und Weise vermittelt wird.</p>
<p>Spannend geht es in Kapitel 2 mit der Auswahl der passenden Astrokamera weiter. Dabei geht der Autor vor allem auf Themen wie Sensoraufbau, Belichtungsphasen und Kameratypen ein. In Kapitel 3 geht es um das Stapeln der Bilder, was sich vor allem auf das Signal-Rausch-Verhältnis auswirkt. Dabei werden auch die unterschiedlichen Kombinationsmethoden vorgestellt.</p>
<p>Welche Kamera passt zu welchem Teleskop? Mit dieser Frage setzt sich Kapitel 4 auseinander und präsentiert dem Leser dazu hilfreiche Informationen. In Kapitel 5 wird anschließend die Frage geklärt, wie Planeten aufgenommen werden und welchen Einfluss die Eigenrotation der einzelnen Planeten auf die Belichtungszeit, den ISO-Wert und der Aufnahmelänge hat.</p>
<p>Nach Kapitel 6, in dem es um Sonnenaufnahmen geht, folgt in Kapitel 7 die Königsdisziplin: DeepSky-Fotografie. Der Autor geht zunächst auf die Auswahlkriterien für ein DeepSky-Teleskop sowie dessen Anforderungen ein, denn die DeepSky-Fotografie unterscheidet sich von der Planetenfotografie. <span class="aCOpRe">In diesem Kapitel werden außerdem weitere elementaren Grundlagen und Methoden beschrieben, um schnell große Erfolge zu erzielen. Weitere Themen sind, Kollimation, Auto-Guiding, Filterarten und viele mehr.</span></p>
<h3>Teilnahmebedingungen</h3>
[contact-form-7]
<p><u><strong>Hinweis:</strong></u> Der Gewinner wird von uns per E-Mail kontaktiert. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird der Name des Gewinners nur mit seiner Zustimmung veröffentlicht.</p>
<p>Teilnahmeschluss ist der 10. Februar 2021. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter von PCPointer.de dürfen am Gewinnspiel nicht teilnehmen. Ihre persönlichen Daten werden nicht an dritte weitergegeben und nach dem Gewinnspiel gelöscht.</p>
<h3>Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit:</h3>
<p><a href="https://dpunkt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignnone" src="https://www.pcpointer.de/logos/dpunkt_logo.jpg" alt=""></a></p>
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