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	<title>mosquitohotend Archive - PCPointer.de</title>
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	<description>Das Online-Magazin rund um Videospiele, Hardware, DIY, 3D-Druck, Laser und Astronomie</description>
	<lastBuildDate>Thu, 06 Jun 2024 10:09:38 +0000</lastBuildDate>
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	<title>mosquitohotend Archive - PCPointer.de</title>
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		<title>LDO Voron 2.4 R2 &#8211; Stealthburner Mosquito Magnum Upgrade</title>
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		<dc:creator><![CDATA[TigerClaw]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 10:09:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[3D-Drucker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der chinesische Hersteller LDO liefert mit seinem Voron 2.4 R2 Kit RevC einen qualitativ hochwertigen 3D-Drucker Bausatz, der alle&#160;mechanischen und elektrischen&#160;Komponenten für den Bau eines ... <a title="LDO Voron 2.4 R2 &#8211; Stealthburner Mosquito Magnum Upgrade" class="read-more" href="https://www.pcpointer.de/3ddrucker/ldo-voron-2-4-r2-stealthburner-mosquito-magnum-upgrade/" aria-label="Mehr Informationen über LDO Voron 2.4 R2 &#8211; Stealthburner Mosquito Magnum Upgrade">mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/3ddrucker/ldo-voron-2-4-r2-stealthburner-mosquito-magnum-upgrade/">LDO Voron 2.4 R2 &#8211; Stealthburner Mosquito Magnum Upgrade</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p dir="auto" style="text-align: justify;"><strong>Der chinesische Hersteller LDO liefert mit seinem </strong><strong>Voron 2.4 R2 Kit RevC einen qualitativ hochwertigen 3D-Drucker Bausatz, der alle&nbsp;mechanischen und elektrischen&nbsp;Komponenten für den Bau eines kompletten 3D-Druckers enthält. Um deutlich bessere Druckergebnisse zu erzielen, bietet sich ein Hotend Upgrade an. Wir haben uns für ein hochwertiges <a href="https://www.sliceengineering.com/" target="_blank" rel="noopener">Slice Engineering</a> Mosquito Magnum Hotend mit passender 0,4mm Vanadium Nozzle entschieden und zeigen in diesem Artikel, ob sich der Hochtemperatur-Umbau lohnt. Dieser Artikel wird von <a href="https://www.sliceengineering.com/" target="_blank" rel="noopener">Slice Engineering</a>, <a href="https://ldomotors.com/" target="_blank" rel="noopener">LDO</a> und <a href="https://www.3djake.de/" target="_blank" rel="noopener">3DJake</a> unterstützt. <br />
</strong></p>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">3D-Druck Enthusiasten suchen ständig nach neuen Verbesserungsmöglichkeiten für den eigenen 3D-Drucker. Bei größeren Umbauten werden üblicherweise das Hotend und das Mainboard getauscht. Der Voron ist Open-Source und mit unterschiedlichen Modifikationen (kurz Mods) erweiterbar. Das LDO Voron 2.4 R2 RevC Kit wird standardmäßig mit einem Revo Hotend ausgeliefert. Für einfache Anwendungen reicht das Hotend im Prinzip aus. Aber hinsichtlich Langlebigkeit, Qualität und vor allem der Möglichkeit, industrielle Materialien drucken zu können, geht das mit wenigen Handgriffen deutlich besser. Mit dem <strong>Slice Engineering Mosquito Magnum</strong> Upgrade erzielen Anwender nicht nur bessere Druckergebnisse, sondern sind damit auch gut gerüstet, um Hochtemperaturkunststoffe wie das<a href="https://www.3djake.de/fiberlogy/nylon-pa12cf15" target="_blank" rel="noopener"> <strong>Fiberlogy Nylon PA12+CF15</strong></a> zu drucken.</p>
<h3 dir="auto" style="text-align: justify;">Mosquito Magnum Hotend</h3>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Es gibt einige gängige Markenhotends, die alle identisch aufgebaut sind. Ein ganz bestimmtes Hotend hebt sich aber deutlich von der Konkurrenz ab. Das Mosquito Magnum Hotend von Slice Engineering gehört zu den besten Hotends, die es auf dem Markt gibt. Wir arbeiten seit mehreren Jahren ausschließlich mit Mosquito Hotends, die mittlerweile tausende Betriebsstunden ohne jeglichen Verschleiß hinter sich haben. Deshalb lag es nah, den LDO Voron 2.4 R2 RevC mit einem Mosquito Magnum Hotend auszustatten.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_2.jpg" alt="VoronMosquito_2" width="1280" height="965"></a><figcaption class="wp-caption-text">Slice Engineering Mosquito Magnum Hotend</figcaption></figure>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Leider wird aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen Slice Engineering und dem Voron Team das Mosquito Hotend nicht mehr offiziell unterstützt und nützliche Mods für einen Mosquito Hotend mit dem Stealthburner gibt es kaum, da die meisten Airflow-Probleme haben. Die Position der Nozzle zum Lüfterausgang ist dabei entscheidend. <a href="https://github.com/BondtechAB/Voron/tree/main/Voron_2.4-VT-SW/LGX_lite/STL/SB%20_MOS" target="_blank" rel="noopener">Bondtech hat auf Github</a> einen tollen Mod veröffentlicht, der sowohl das Mosquito Hotend/Magnum als auch die Magnum Plus Edition unterstützt. Zwar ist für die Mod auch das Bondtech LGX Light vorgesehen, aber es funktioniert auch in Kombination mit dem CW2 Extruder. Wer sich für die Mosquito Magnum Plus Mod entscheidet, muss darüber hinaus eine etwas längere <em>Stealthburner_Rapido_Uhf Front</em> drucken. Auch sind beim Magnum Plus Silikonsocken nötig, um thermische Probleme besser in den Griff zu bekommen. Die Komponenten für das Mosquito Upgrade können mit dem Standard-X-Carriage genutzt werden. Es wird allerdings empfohlen, das angepasste X-Carriage zu verwenden, da es uns erlaubt, das Mosquito Hotend umgedreht mit Thermistor und Heizpatrone nach hinten ausgerichtet, anzubringen. Und das mit Socke! Und es ist mit Euclid kompatibel.</p>
<h3 dir="auto" style="text-align: justify;">Thermistor und Heater</h3>
<p style="text-align: justify;">Als Heizpatrone kommt die leistungsstarke 50W/24V Heizpatrone von Slice Engineering zum Einsatz. Beim Thermistor fiel die Wahl bewusst auf den neuen Slice Engineering 300°C Thermistor. Ursprünglich gab es Mal eine 450C HT-Variante, die aber von der Mehrheit der 3D-Drucker nie ausgereizt werden konnte. Um technische Kunststoffe mit derart hohen Temperaturen verarbeiten zu können, bedarf es auch einer höheren Druckbett- und Umgebungstemperatur. Das trifft nur auf die wenigstens 3D-Drucker zu.</p>
<h3 dir="auto" style="text-align: justify;">Spezifikationen</h3>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Bevor neue Hardware verbaut werden kann, sollte man sich mit den technischen Spezifikationen der Komponenten vertraut machen. Der LDO Voron 2.4 R2 nutzt ein Toolhead basierend auf der HartkPCB. Daher sollte man die Spezifikationen der Heizpatrone und die des Thermistors mit denen der mitgelieferten Kabel der Toolhead-PCB abgleichen. Laut <a href="https://docs.ldomotors.com/en/voron/toolhead_harness" target="_blank" rel="noopener">LDO Anleitung</a> liegen am Heizpatronen-Therminal HE0/24V an. Die Slice Engineering 50W Heizpatrone in der Variante 24V nutzt den Kabelquerschnitt 23 AWG. Welchen Kabelquerschnitt die Kabel des Microfit 3.0 14P Steckers haben, steht leider nirgendwo drauf. Zwischen 20 und 24 AWG ist alles möglich. Also bleibt im Prinzip nur das Aufschneiden und Ausmessen oder hoffen, dass die Kabelbeschriftung vorhanden ist.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_8.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_8.jpg" alt="VoronMosquito_9" width="1280" height="960"></a><figcaption class="wp-caption-text">LDO Voron 2.4 R2 CW2 mit Toolhead</figcaption></figure>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Wenn man sich unsicher ist, kann man diesen Anschluss auch getrennt vom restlichen Kabelbaum in der Schleppkette verlegen und mit entsprechendem Stecker als Verlängerungen nutzen. Das bleibt jedem selbst überlassen. In unserem Beispiel nutzen wir die vorhandenen Anschlüsse an der PCB.&nbsp;&nbsp;</p>
<h3 dir="auto" style="text-align: justify;">Installation</h3>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Die Installation des Mosquito Magnum Hotends gestaltet sich sehr einfach. Zunächst wird alte Hotend samt Therimstor und Heizpatrone abgebaut.&nbsp;</p>
<p dir="auto"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_9.jpg" alt="VoronMosquito_9"></p>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Nach dem Download der STLs vom <a href="https://github.com/BondtechAB/Voron/tree/main/Voron_2.4-VT-SW/LGX_lite/STL/SB%20_MOS" target="_blank" rel="noopener">Bondtech Github</a> kann die Installation des Hotends am <em>SB_MOS_Front</em> mittels 2x 2,5mm Innensechskantschrauben erfolgen. Die Länge des PFTE-Schlauchs muss man selbst ermitteln. Wir haben dazu den alten PTFE Schlauch herangezogen und die Differenz zur alten Nozzle ausgemessen. Im Prinzip würden die <em>SB_MOS_Front</em> und das <em>SB_MOS_Rear_CW2</em> für den Umbau ausreichen, wir untenstehendes Bild zeigt.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_3.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_3.jpg" alt="VoronMosquito_3" width="1280" height="949"></a><figcaption class="wp-caption-text">LDO Voron 2.4 R2 SB Front mit Mosquito Magnum Hotend</figcaption></figure>
<p>Das Hotend wird anschließend für die Monate von Thermistor und Heizpatrone vorbereitet. Eine detaillierte Anleitung dazu gibt es <a href="https://support.sliceengineering.com/portal/en/kb/articles/mosquito-installation-instructions" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_5.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_5.jpg" alt="VoronMosquito_5" width="1280" height="903"></a><figcaption class="wp-caption-text">Slice Engineering Mosquito Magnum + Thermistor + Heater</figcaption></figure>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Die Schutzummantelung des Heaters und des Thermistors bekommt man mit einer Abisolierzange ab, indem der Vorgang mehrmals wiederholt wird und die Zange dabei um die eigene Achse gedreht wird.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_6.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_6.jpg" alt="VoronMosquito_6" width="1280" height="866"></a><figcaption class="wp-caption-text">Slice Engineering &#8211; Abisolierung der Ummantelung</figcaption></figure>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Die Heizpatrone wird am Terminal mittels zwei Schlitzschrauben verschraubt. Nach einigen Druckstunden sollten diese Schrauben nachgezogen werden. Für den Thermistor kann ein JST-XH Connector verwendet werden. Diese gibt es als günstiges Set bei Amazon und Co.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1093px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_10.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_10.jpg" alt="VoronMosquito_10" width="1103" height="1024"></a><figcaption class="wp-caption-text">LDO Hartk basiertes PCB</figcaption></figure>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Leider sind beide Kabel durch die Ummantelung sehr steif und sollten vorsichtig geknickt werden.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1192px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_19.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_19.jpg" alt="VoronMosquito_19" width="1202" height="1024"></a><figcaption class="wp-caption-text">LDO Voron 2.4 mit Mosquito Magnum Hotend Verkabelung</figcaption></figure>
<h3 dir="auto" style="text-align: justify;">Software</h3>
<p style="text-align: justify;">Der Thermistor von Slice Engineering ist ein 100K Thermistor. In Marlin ist dieser als <code class="sty__zw31sv__cls"><span class="size sty__kcu6y2__cls">ATC Semitec 104NT-4-R025H42G</span></code> <span class="size sty__kcu6y2__cls">zu finden. Unter </span>Duet/RepRapFirmware kann dieser sowohl mit als auch ohne Konfigurator implementiert werde. Ohne Konfigurator sollte folgender Wert verwendet werden: <code class="sty__zw31sv__cls"><span class="size sty__kcu6y2__cls">T100000 B4680 C6.455513e-8</span></code></p>
<div style="text-align: justify;">In Klipper wird einfach die <em>printer.cfg</em> bearbeitet und der Sensortyp <code class="sty__zw31sv__cls">sensor_type: ATC Semitec 104GT-2</code> gesetzt.</div>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Bevor der 3D-Drucker neu gestartet wird, sollte die Druckdüse unbedingt über das Z-Adjustment etwas angehoben werden. Danach sollte man überprüfen, ob alle Temperaturen korrekt angezeigt werden. Ein PID Tuning ist nach einem Thermistorwechsel unbedingt zu empfehlen. Der Bauteilkühler wird auf 25% eingestellt (<code class="language-plaintext highlighter-rouge">M106 S64</code>) und das PID Tuning ausgeführt:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 40px;"><code class="language-plaintext highlighter-rouge">PID_CALIBRATE HEATER=extruder TARGET=245</code></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem das PID Tuning abgeschlossen wurde, müssen die Parameter mittels <code class="language-plaintext highlighter-rouge">SAVE_CONFIG</code> in der Konfigurationsdatei gespeichert werden.</p>
<h3 dir="auto" style="text-align: justify;">First Layer Calibration</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Kalibrierung der ersten Schicht ist essenziell für eine erfolgreiche Inbetriebnahme des LDO Voron 2.4 R2 mit einem Slice Engineering Mosquito Magnum Hotend. Vorher muss sichergestellt sein, dass das Material auch vernünftig gefördert wird. Dazu werden die Einstellschraube für die Filamentförderung komplett gelöst und 50mm Filament bei 5mm/s gefördert. Am besten macht man sich ein paar Markierungen mit einem Edding auf dem Filament, um zu prüfen, ob auch gleichmäßig gefördert wird. Wird das Material gar nicht oder kaum gefördert, muss die Klemmschraube um 1/2 Umdrehung angezogen werden. Wird das Material ungleichmäßig mal langsamer und mal schneller in einem Durchgang gefördert, muss die Stellschraube weiter angezogen werden, bis das Material gleichmäßig extrudiert wird. Nun noch 1/4 Umdrehung weiterdrehen und fertig.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_7.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_7.jpg" alt="VoronMosquito_7" width="1280" height="889"></a><figcaption class="wp-caption-text">Extruder Kalibrierung</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Der Clou: Im nächsten Schritt kann man das genau ermitteln. Der Druck kann so eingestellt werden, dass gerade so sauber Filament gefördert wird. Danach führt man den unten beschriebenen Extruder Kalibrierungsvorgang durch. Hat man z.B. noch einen Rest von 21,58mm wurde zu wenig Material gefördert. Die Stellschraube 1/2 Umdrehung fester ziehen und erneut fördern. Beträgt nun der Restabstand 19,6mm, wird weiter festgezogen, bis sich dieser Wert erst einmal nicht mehr ändert. Erst dann führt man die Kalibrierung anhand des Parameters in der <em>printer.cfg</em> aus. In unserem Fall waren es 21,58mm, 20,14mm, 19,5mm und danach 18,78mm. Nach mehrmaligen Drehen des Nobs änderte sich der Wert von 18,78mm nicht mehr, so dass wir wieder leicht zurückgedreht haben und den korrekten Druck und Wert ermittelt haben. Nun kann man den Parameter in der <em>printer.cfg</em> vernünftig ermitteln.</p>
<p style="text-align: justify;">Als zweiten Schritt werden 50mm Material mit 3mm/s extrudiert. Währenddessen hält man mit etwas Druck das Filament vor dem Extruder fest. Rutscht es gefühlt durch, muss der Druck auf das Filament durch Anziehen der Schraub weiter erhöht werden. Es darf ruhig langsamer durchlaufen, aber nicht durchrutschen!</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_8.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_8.jpg" alt="VoronMosquito_8" width="1280" height="960"></a><figcaption class="wp-caption-text">CW2 Knob für Zahnräder</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Anschließend erfolgt die <em>First Layer Calibration</em>. Wenn das Z-Adjustment über das Display oder der GUI durchgeführt wird, muss der neue Wert nach erfolgreichem Tuning der ersten Schicht unbedingt gespeichert werden. Grundsätzlich sollte man sich angewöhnen, nach jedem Tuning wie PID oder First Layer ein <em>Save_Config</em> auszuführen. Bei einem Duet 3 Mainboard mit RepRapFirmware erfolgt dieser Schritt automatisch. Bei Klipper leider nicht.&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">So sehen bei uns die Werte in Klipper aus:</p>
<div style="text-align: justify;">
<div>
<p><code>#*# &lt;---------------------- SAVE_CONFIG ----------------------&gt;</code></p>
<div>
<div><code>#*# DO NOT EDIT THIS BLOCK OR BELOW. The contents are auto-generated.</code></div>
<div><code>#*#</code></div>
<div><code>#*# [heater_bed]</code></div>
<div><code>#*# control = pid</code></div>
<div><code>#*# pid_kp = 40.173</code></div>
<div><code>#*# pid_ki = 2.126</code></div>
<div><code>#*# pid_kd = 189.816</code></div>
<div><code>#*#</code></div>
<div><code>#*# [extruder]</code></div>
<div><code>#*# control = pid</code></div>
<div><code>#*# pid_kp = 26.161</code></div>
<div><code>#*# pid_ki = 1.600</code></div>
<div><code>#*# pid_kd = 106.931</code></div>
<div><code>#*#</code></div>
<div><code>#*# [stepper_z]</code></div>
<div><code>#*# position_endstop = -0.652</code></div>
</div>
</div>
</div>
<div style="text-align: justify;">
Wichtig zu wissen ist, dass Klipper das vollständig auskommentiert und das auch so beabsichtigt ist. Die Software schaut nämlich auf den Header dazu und holt sich dann die Werte. Was aber zumindest beim Einstellen der ersten Schicht vorteilhaft wäre, ist das z-Adjustment mittels Drehpoti statt mit einem Papier. Das ist zwar so auch möglich, allerdings nur über das Touchscreen.</div>
<div style="text-align: justify;"><strong>Alle Werte</strong>, die in Echtzeit über das Display oder den Webbrowser durchgeführt werden, <strong>gehen beim Neustart</strong> des 3D-Druckers <strong>verloren</strong> und müssen deshalb gespeichert werden. Entweder ändert man den Wert in der <em>printer.cfg</em> oder man speichert diesen mit&nbsp;<code class="language-plaintext highlighter-rouge">Z_OFFSET_APPLY_ENDSTOP</code> gefolgt von <code class="language-plaintext highlighter-rouge">SAVE_CONFIG</code> ab.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
<div>
<div class="vue-recycle-scroller__item-view">
<div data-v-32f7335a="" data-index="241">
<div data-v-cb373e4b="" data-v-32f7335a="">&nbsp;</div>
<div class="layout console-item console-item" data-v-cb373e4b="" data-v-32f7335a=""><code><span class="secondary--text mr-3 d-none d-sm-block" data-v-cb373e4b=""> 10:46:24&nbsp; </span><span class="primary--text" data-v-cb373e4b="">$ <strong><a class="primary--text text--lighten-1">Z_OFFSET_APPLY_ENDSTOP</a></strong></span></code></div>
</div>
</div>
<div class="vue-recycle-scroller__item-view">
<div data-v-32f7335a="" data-index="242">
<div class="layout console-item console-item" data-v-cb373e4b="" data-v-32f7335a=""><code><span class="secondary--text mr-3 d-none d-sm-block" data-v-cb373e4b=""> 10:46:26&nbsp; </span><span class="secondary--text" data-v-cb373e4b="">// <span data-v-b2138683="">stepper_z: position_endstop: -0.732</span><br />
// The <strong><a class="primary--text text--lighten-1">SAVE_CONFIG</a> </strong>command will update the printer config file</span></code><code></code></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p dir="auto" style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Tipp</strong></span>: Bei einem Hotend-Tausch ändert sich der Extruder Parameter für die Förderung des Materials nicht. Dennoch haben wir den Extruder Kalibrierungstest gemacht und dabei Abweichungen festgestellt, die mit den Zahnrädern im Getriebe des Extruders zutun haben. Der Druck zwischen den Getriebeschrauben war nicht ausreichend, wodurch der Extruder nicht durchgehend konstant förderte. Erst nach langem testen haben wir das obige Verfahren angewandt, indem wir solange an der Stellschraube gedreht haben, bis konstant Material derselben Länge gefördert wurde. Im Anschluss daran erfolgt die Parameteranpassung.</p>
<h3 dir="auto" style="text-align: justify;">Temperatur</h3>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Temperatur ist alles. Üblicherweise beginnt man bei dem ersten Testdruck mit der Verarbeitung von PLA. Was viele aber nicht berücksichtigen, ist die Umgebungstemperatur. Es macht einen großen Unterschied, ob PLA mit 215°C/55° bei 30°C oder bei 20° Umgebungstemperatur verarbeitet wird. Eine Umhausung beeinflusst das Ganze nochmal um ein Vielfaches.</p>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Wird der Voron 2.4 in einem Raum mit einer Umgebungstemperatur von 25°C aufgestellt, steigt die Innentemperatur der Einhausung trotz geöffneter Türen auf rund 35-40°C. Dadurch ergeben sich große Probleme bei Überhängen und in Form von Stringing. Da diese Problem auch mit dem Revo Hotend auftreten, kann das nur an den Profileinstellungen oder an einem unzureichenden Luftstrom am Hotend liegen. Apropos Luftstrom: Bauartbedingt stört die Form des Mosquito Magnum Heizblocks den Luftstrom hinter der Druckdüse. Das Stealthburner Extruder Design ist für diesen großen Heizblock nichts konzipiert. Genau aus diesem Grund können Objekte, die damit gedruckt werden, auf der Rückseite mehr Defekte aufweisen als auf der Forderseite.&nbsp;</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_16.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_16.jpg" alt="VoronMosquito_16" width="1280" height="931"></a><figcaption class="wp-caption-text">Voron mit Mosquito Magnum Hotend und Defekte am Buck</figcaption></figure>
<h3 dir="auto" style="text-align: justify;">Stringing bzw. feine Fäde</h3>
<p style="text-align: justify;">Objekte, die mit PLA in einem geschlossenen Gehäuse gedruckt werden, neigen oftmals zu Stringing. Die feinen Fäden und Äste entstehen aufgrund eines nicht optimalen Rückzug des Extruders. Darüber hinaus spielt die Umgebungstemperatur eine entscheidende Rolle. In einer Einhausung herrschen oft 35°C und mehr und PLA hat eine Glasübergangstemperatur von rund 55°C. Dann neigt das Material ebenfalls zur Fädenbildung. Bei einem eingehausten 3D-Drucker ist es deshalb ratsam, die Türen zu öffnen, die Extrudertemperatur um rund 5-10°C zu reduzieren und die Druckbetttemperatur von 60° auf rund 55°C zu setzen. Manchmal hilft auch ein kleiner Ventilator, der kalte Luft ins Gehäuse bläst. Eine zu niedrige Extrudertemperatur kann die einzelnen Schichten aber brüchig machen oder ebenfalls zum Stringing beitragen. Optimal wäre eine effizientere Kühlung des Stealthburner, aber die scheint ihre Grenzen zu haben.&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Während unserem Aufbau haben wir mit verschiedenen Druckern und Druckdüsen experimentiert und festgestellt, dass bei Verwendung einer gehärteten Druckdüse PLA stärker zu Stringing neigt. Hier entstehen sehr viel feinere Fäden, die zwar mit einem Feuerzeug oder Heißluftföhn entfernt werden können, aber einem beim Ermitteln der Paramater den letzten Nerv rauben können. Wer seinen Voron einhaust und überwiegend ABS, ASA, PA12 oder ein Filament mit Kohlefasern verarbeiten möchte, sollte unbedingt zu einer gehärteten Düse wie die von Slice Engineering greifen. Wer überwiegend PLA druckt, sollte seine Einhausung zusätzlich belüften oder diese komplett entfernen und eine Druckdüse aus Messing verwenden.&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben es uns dennoch nicht nehmen lassen und das gut getrocknete Filament mit bestmöglich ermittelten Parametern fast fädenfrei drucken können. Angepasst wurden verschieden Parameter wie Retraction sowie Pressure Advanced und die Drucktemperatur. Vergleicht man das Standard Voron Profil in den Slicern mit dem von uns erarbeiteten Profil, liegen Welten dazwischen. Man hätte annehmen können, etwas wäre am Hotend oder Extruder defekt, den eigentlich haben wir nach über 2 Wochen Tests das Ganze bereits aufgegeben. Aber tatsächlich war es das Profil, das uns Probleme bereit hat. Wir haben aufgrund identischer Bauteile zwar ziemlich ähnliche Parameter zu denen vom Prusa MK3/Mk4 gewählt, aber die Konstruktion des Vorons sowie die Firmware ändern einiges. Daher passen identische Parameter nicht zu jedem Druckertyp.&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Die Slice Engineer Vanadium Druckdüse ist ein echter Allrounder und qualitativ kaum mit der <em>E3D ObsidianX</em> zu vergleichen.</p>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Interessant zu beobachten ist, dass der Prusa MK4 beim Stringing Test mehr Fäden zieht als der Voron mit Mosquito Hotend, beim Benchy es aber genau andersherum ist. Eventuell liegt es an der Temperatur, denn das Benchy aus dem Prusa mit 215°C/60°C glänzt, während das des Voron mit Mosquito Hotend erst ab 220°C/60°C glänzt, und bei 215°C matt ist. Die Oberflächenbeschaffenheit ist nämlich abhängig von Temperatur und Geschwindigkeit. Der Voron druckt Konture nämlich mit 100mm/s und der Prusa mit 60mm/s. Demnach benötigt dieser auch eine etwas höhere Temperatur.</p>
<figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_13.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_13.jpg" alt="VoronMosquito_13" width="1280" height="423"></a><figcaption class="wp-caption-text">Stringing Test (Links: Voron mit Mosquito Magnum Hotend; Rechts: Prusa MK4 mit ObsidianX Nozzle)</figcaption></figure>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Also druckt man entweder mit dem Standard Voron Profil und 100mm/s Perimeter mit ~225°C oder mit 60mm/s und 215°C und erhält dann eine schöne glänzende Außenhaut. Natürlich werden Überhänge aufgrund der hohen Druckdüsentemperatur nicht korrekt gedruckt. Hier heißt es entweder die Umhausung abzubauen oder aber die Temperatur zu senken, was allerdings in einer matten Außenschicht resultiert.</p>
<h3 dir="auto" style="text-align: justify;">Slicer Parameter</h3>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Die Standard Slicer Einstellungen führen sogar mit dem Revo Hotend zu schlechten Ergebnissen. Zumindest bei PLA ist noch viel Luft nach oben. Es gibt einen Parameter, der links am Bug vom Benchy deutliche Probleme verursacht. Mit einigen Optimierungen lässt sich das aber sehr gut in den Griff bekommen.</p>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Hier aktuell funktionierende Parameter:</p>
<p dir="auto" style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_14.jpg" alt="VoronMosquito_14"></p>
<p dir="auto">Folgendes Bild zeigt das ursprüngliche Benchy mit Standard Slicer Profil. Die Parameter wurden optimiert, bis ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht wurde.&nbsp;</p>
<p><figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_17.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_17.jpg" alt="VoronMosquito_17" width="1280" height="691"></a><figcaption class="wp-caption-text">3DBenchy Drucktemperatur, Geschwindigkeit und Stringing optimiert</figcaption></figure> <figure style="width: 1270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_18.jpg"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/voron-mosquito-upgrade/VoronMosquito_18.jpg" alt="VoronMosquito_18" width="1280" height="792"></a><figcaption class="wp-caption-text">3DBenchy Slicer Parameter optimiert</figcaption></figure></p>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Neben einem Slice Engineering Mosquito Magnum Hotend lassen sich auch andere Upgrades wie mit einem Duet 3 Mainboard umsetzen. Den passenden Artikel dazu gibt es hier: <a href="https://www.pcpointer.de/3ddrucker/voron-2-4-r2-duet-3-6hc-3hc-upgrade/">Voron 2.4 R2 &#8211; Duet 3 6HC + 3HC Upgrade &#8211; PCPointer.de</a></p>
<h3 dir="auto" style="text-align: justify;">Fazit</h3>
<p dir="auto" style="text-align: justify;">Das Mosquito Magnum Hotend von Slice Engineering gehört für uns bis heute zu den besten High-End Hotends, die es auf dem Markt gibt. Es besticht durch ein innovatives Design und einer einfachen Handhabung. Es gibt aber noch weitere Gründe, um seinen Voron 2.4 mit einem Mosquito Magnum Hotend zu modifizieren. Von dem einfachen Düsenwechsel über die hohe Temperaturbeständigkeit bis hin zur geringen Wärmeverlustrate lässt das Hotend keine Wünsche offen. Unsere 3D-Drucker werden alle mit Mosquito Hotends betrieben und sind auch nach über 4 Jahren ohne Wartung in einem einwandfreien Zustand. Von uns gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/3ddrucker/ldo-voron-2-4-r2-stealthburner-mosquito-magnum-upgrade/">LDO Voron 2.4 R2 &#8211; Stealthburner Mosquito Magnum Upgrade</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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		<title>Prusa i3 MK3S Mod &#8211; Mosquito Upgrade</title>
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		<dc:creator><![CDATA[TigerClaw]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 09:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[3D-Drucker]]></category>
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		<category><![CDATA[freeform4u]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Original Prusa i3 MK3S ersetzte Anfang 2019 das Modell MK3 und gehört zu den wohl besten 3D-Drucker-Bausätzen, die es derzeit auf dem Markt gibt. ... <a title="Prusa i3 MK3S Mod &#8211; Mosquito Upgrade" class="read-more" href="https://www.pcpointer.de/3ddrucker/prusa-i3-mk3s-mod-mosquito-upgrade/" aria-label="Mehr Informationen über Prusa i3 MK3S Mod &#8211; Mosquito Upgrade">mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/3ddrucker/prusa-i3-mk3s-mod-mosquito-upgrade/">Prusa i3 MK3S Mod &#8211; Mosquito Upgrade</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Der Original Prusa i3 MK3S ersetzte Anfang 2019 das Modell MK3 und gehört zu den wohl besten 3D-Drucker-Bausätzen, die es derzeit auf dem Markt gibt. Standardmäßig wird der Bausatz mit einem E3D V6 Vollmetall-Hotend ausgeliefert, für den der Hersteller eine maximale Drucktemperatur von 285°C empfiehlt. Damit lassen sich Kunststoffe für den technischen Bereich wie das PA6-GF oder das CoPa von Polymaker gerade so noch verarbeiten. <span class="st">Hochleistungsthermoplaste wie </span>PEI Filament aus Ultem <span class="st">oder PEEK können damit nicht verarbeitet werden. Zudem sollte das E3D V6 Hotend Drucktemperaturen von über 300°C keinesfalls ausgesetzt werden, da der Heater Block aus Aluminium besteht. Eine echte Alternative ist das Mosquito Hotend von <a href="https://www.sliceengineering.com/shop/the-mosquito-hotend" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Slice Engineering</a>, das in Deutschland über den gut aufgestellten und kompetenten Shop <a href="https://www.freeform4u.de/mosquito-hotend-hochtemperatur-universal-3d-drucker-druckkopf.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FreeForm4U</a> bezogen werden kann. Ob sich das Hochtemperatur-Upgrade für einen 3D-Drucker lohnt, erfahren Sie in unserem Bericht. </span><span class="st"><br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei dem Original Prusa i3 MK3S handelt es sich um einen vollwertigen 3D-Drucker, der mit zahlreichen Innovationen überzeugt. In unserem Artikel&nbsp;<a href="https://www.pcpointer.de/news/prusa-i3-mk3s-mod-3d-drucker-selber-bauen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prusa i3 MK3S Mod: 3D-Drucker selber bauen</a> wurde das Modell von Grund auf als modifizierte Version zusammengebaut. Mit dem Standard E3D V6 Vollmetall-Hotend lassen sich Materialien wie Polycarbonat oder Nylon für technische Anwendungen gerade so noch verarbeiten. Dennoch gibt es gute Gründe, das E3D V6 Hotend durch ein <a href="https://www.sliceengineering.com/shop/the-mosquito-hotend">Mosquito Hotend</a> von <a href="https://sliceengineering.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Slice Engineering</a> aus den USA zu ersetzen. Dabei handelt es sich um ein Hotend, das von Grund auf neu konzipiert und umgesetzt worden ist. Das Mosquito Hotend bietet unter anderem einen Druckkopf mit minimalen Aussenmaßen, ein geringes Gewicht und hohe Drucktemperaturen für den professionellen Einsatz. Das Mosquito Hotend gibt es derzeit in den Ausführungen <em>Standard</em> und <em>Magnum</em> und lässt sich mit <a href="https://www.sliceengineering.com/documentation">selbstgedruckten Kunststoffadaptern</a>, die es mittlerweile für diverse 3D-Drucker gibt, einfach montieren. Mit einem Mosquito Upgrade für den Prusa i3 MK3S und anderen 3D-Drucker-Modellen erzielen Anwender nicht nur bessere Druckergebnisse, sondern sind damit auch gut gerüstet, um Hochtemperaturkunststoffe wie das PEEK von <a href="http://www.w2polymer.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">W2 Filaments</a> zu drucken. Für die Verarbeitung von Hochtemperaturmaterialien sollten insbesondere die Extruder- und Heizbettbauteile aus Polycarbonat bestehen. Materialien wie PETG oder ABS würden aufgrund der geringen Glasübergangstemperatur derart hohe Drucktemperaturen nicht standhalten und schmelzen. Hierfür empfehlen wir entweder das <a href="https://polymaker.com/product/polymax-pc/">Polymaker PolyMax PC Filament</a> oder aber das <a href="https://www.filamentworld.de/shop/special-filament/pc-filament/3dxtech-carbonx-1-75-mm-carbon-pc-filament/">3DXTech CarbonX Carbon-PC Filament</a>, das mit einer Glasübergangstemperatur von Tg=143°C besticht.</p>
<h3>Lieferumfang (Mosquito Hotend)</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://sliceengineering.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Slice Engineering</a> liefert den Mosquito Hotend <em>Standard</em>/<em>Magnum</em> in einer einfache Kunststoffbox aus. Darin befindet sich das Hotend, ein Montage-Kit bestehend aus Imbusschlüsseln, Schrauben, Unterlegscheiben und einem Kabelbinder sowie zwei leckeren Lutschern mit Orange-Geschmack aus den USA. Zusätzlich gibt es optional einen Hotend-Lüfter in der Ausführung 12V und 24V. Die Heizpatrone mit 24V und 50W Leistung, der einzigartige Thermistor für Temperaturen bis zu 450°C, die Vanadium-Druckdüse sowie die Bornitrid-Wärmeleitpaste sind nicht im Lieferumfang enthalten und können optional erworben werden.</p>
<p><figure style="width: 1790px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/mosquito-hotend-upgrade/20190910_111506.jpg" alt="20190910_111506" width="1800" height="1165"><figcaption class="wp-caption-text">Slice Engineering Mosquito Magnum Hotend mit Zubehör, 450°C Thermistor, Heizpatrone 50W 24V und Vanadium-Nozzle mit 0.4 und 0.8 mm Düsendurchmesser</figcaption></figure><br />
 [<a href="https://www.pcpointer.de/3ddrucker/prusa-i3-mk3s-mod-mosquito-upgrade/">See image gallery at pcpointer.de</a>] </p>
<h3>Kompatibilität</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Mosquito Hotend ist prinzipiell mit den Komponenten von E3D kompatibel. Lediglich das Thermistorloch des Mosquito Hotends ist etwas länger als das des E3D Hotends und erfordert einen Adapter, der dem Slice Engineering Thermistor beiliegt. Demnach können Komponenten wie Thermistor und Heater beider Hersteller miteinander kombiniert werden. Die einfachste und kostengünstigste Lösung für ein Hochtemperatur-Upgrade des Hotends besteht zunächst darin, den E3D V6 Heatblock gegen einen E3D v6 Plated Copper Heater Block zu ersetzen und beim Thermistor und Heater auf die Komponenten von Slice Engineering zurückzugreifen. Für ein zukunftssicheres und vernünftiges Upgrade empfehlen wir jedoch ein vollständiges Mosquito Hotend Upgrade.</p>
<h3>Mosquito Hotend</h3>
<p style="text-align: justify;">Das amerikanische Unternehmen <a href="https://sliceengineering.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Slice Engineering</a> bietet mit dem Mosquito ein Hotend an, dass nicht nur komplett neu konzipiert und umgesetzt worden ist, sondern auch viele Vorteile mit sich bringt. Das Hotend gibt es derzeit in der Variante <em>Standard</em> für hochpräzise und feine 3D-Drucke und in einer <em>Magnum</em>-Edition, die für einen erhöhten Materialdurchsatz genutzt werden kann. Mit dem Druckkopf können Drucktemperaturen von bis zu 450°C erreicht werden. Damit lassen sich nicht nur Einsteigermaterialien wie PLA, PETG, ABS, ASA und HIPS drucken, sondern auch industrielle Kunststoffe wie Ultem und PEEK. Darüber hinaus ist das Hotend im Vergleich zur Konkurrenz sehr wartungsfreundlich. Die Druckdüse lässt sich mit nur einem Handgriff entfernen. Ein weiterer Vorteil ist die geringere Hitze am Ende des Druckkopfes, wodurch das Hotend kompatibel mit selbstgedruckten Komponenten ist. Mittlerweile gibt es die zu druckenden Adapter für die Montage des Hotends für diverse 3D-Drucker-Modelle wie den Prusa i3 MK3(S), den Ultimaker und viele mehr.</p>
<p><figure style="width: 1681px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/mosquito-hotend-upgrade/20190910_111253.jpg" alt="20190910_111253" width="1691" height="1200"><figcaption class="wp-caption-text">Slice Engineering Mosquito Magnum Hotend</figcaption></figure><br />
 [<a href="https://www.pcpointer.de/3ddrucker/prusa-i3-mk3s-mod-mosquito-upgrade/">See image gallery at pcpointer.de</a>] </p>
<p style="text-align: justify;">Der Heizblock besticht durch eine spezielle Kupferlegierung und einer ausgezeichneten Wärmeleitfähigkeit und hält damit Temperaturen bis 550° C stand. Eine Nickelschicht verhindert dabei, dass es zu großen Temperaturverlusten kommt. Zudem verhindert diese Schicht das Festsetzen der Druckdüse am Gewinde.</p>
<h4>Mosquito Thermistor</h4>
<p style="text-align: justify;">Der Mosquito Thermistor von <a href="https://sliceengineering.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Slice Engineering</a> kann Temperaturen von bis zu 450°C messen und ist damit der leistungsfähigste Thermistor auf dem Markt. Standard-Thermistoren schaffen gerade einmal Temperaturen von bis zu 300°C. Die nächste Stufe wäre ein Upgrade auf PT100, wobei hierfür je nach Mainboard auch ein PT100-Verstärker erforderlich ist. Damit können Temperaturen von bis zu 500°C gemessen werden. Der Aufwand für ein Aufrüsten auf PT100 ist wesentlich höher als die Nutzung des Slice Engineering Thermistors.</p>
<figure style="width: 1790px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/mosquito-hotend-upgrade/20190910_111240.jpg" alt="20190910_111240" width="1800" height="1123"><figcaption class="wp-caption-text">Slice Engineering Hochleistungsthermistor für Temperaturen bis 450°C</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">In der aktuellen Marlin-Version wird der Mosquito Thermistor noch nicht nativ unterstützt. Deshalb ist das Importieren der ADC-Tabelle von Slice Engineering notwendig. Alternativ bietet sich an, den bereits implementierten Semitec 104 auszuwählen, der in der Prusa i3 MK3S Firmware bereits vordefiniert ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Der <strong>Thermistor</strong> ist ab sofort auf <a href="https://www.freeform4u.de/mosquito-high-temp-thermistor-cartridge-temperatursensor.html">Freeform4U</a> erhältlich.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Mosquito Hotend 24V 50W</h4>
<p style="text-align: justify;">Die handelsüblichen 3D-Drucker setzen auf Heizpatronen mit einer Leistung von 30-40 Watt und können damit Kunststoffe wie PLA, PETG, ABS, ASA und TPU problemslos verarbeiten. Die 50W Heizpatrone von Slice Engineering ist für eine Heizleistung von bis zu 450°C ausgelegt und ermöglicht das Verarbeiten von völlig neuen Materialien, die üblicherweise im industriellen Umfeld Verwendung finden. Mit der neuen Hochleistungsheizpatrone von Slice Engineering können in Kombination mit dem passenden Mosquito Hotend Hochleistungskunststoffe wie Nylon (Polyamid 6), Ultem PEI und PEEK verarbeitet werden. Diese Kunststoffe finden unter anderem in der Automobilindustrie und in der Luft- und Raumfahrttechnik Verwendung. Vorausgesetzt, die Firmware wird angepasst, indem der Parameter für die Temperaturbegrenzung erhöht wird. Das Hotend sollte für die gesetzte Temperatur ausgelegt sein. Das E3D V6 Hotend mit seinem Aluminium-Heizblock wird über kurz oder lang keine 350-400°C standhalten.</p>
<figure style="width: 1576px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://www.pcpointer.de/wp-content/gallery/mosquito-hotend-upgrade/20190910_111216.jpg" alt="20190910_111216" width="1586" height="1200"><figcaption class="wp-caption-text">Slice Engineering Heizpatrone 50W 24V</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Slice Engineering Heizpatrone wird mit einem 1m langen Kabel geliefert und kann via original Molex Micro-Fit 3.0-Steckverbinder am 3D-Drucker angeschlossen werden. Die Heizpatrone ist aber auch mit anderen Hotend-Systemen wie das von E3D kompatibel. Zu beachten ist, dass die Heipatrone in den Ausführungen 12V und 24V angeboten wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Slice Engineering Heizpatrone 24V 50W</strong> ist ab sofort auf <a href="https://www.freeform4u.de/50w-heater-cartridge-heizpatrone-fuer-mosquito-hotends.html">Freeform4U</a> erhältlich.</p>
<h3 style="text-align: justify;">E3D V6 vs. Mosquito</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Mosquito Hotend in der Standardausführung übertrifft das E3D V6 Hotend bei Weitem. Der Heatsink und der Heater-Block des E3D V6 bestehen aus Aluminium. Das Material beginnt demnach bei etwa 300-350°C langsam zu erweichen. Zudem ist der Heatsink von den Dimensionen her wesentlich größer als der des Mosquito Hotends und nimmt daher auch wesentlich mehr Platz im Extruder ein. Das Heatbreak des E3D V6 besteht aus S/S 303 und hält wesentlich höheren Temperaturen stand als die Aluminiumbauteile. Das Mosquito Hotend setzt dagegen auf hochwertige Materialien für Temperaturen jenseits von 300°C.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pcpointer.de/3ddrucker/prusa-i3-mk3s-mod-mosquito-upgrade/">Prusa i3 MK3S Mod &#8211; Mosquito Upgrade</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pcpointer.de">PCPointer.de</a>.</p>
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