Dremel DigiLab 3D45 – 3D-Drucker im Test

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Slicer-Software

Dremel hat neben der Software Print Studio von Autodesk auch den firmeneigenen Dremel DigiLab 3D Slicer im Programm. Dieser basiert auf der Open-Source-Slicing-Software von Cura und kann zur Vorbereitung von 3D-Objekten genutzt werden. Der Slicer übersetzt die Modelle in einen G-Code, der vom DigiLab 3D45 entsprechend interpretiert werden kann. Die G-Code Daten können per USB-Stick, WLAN oder LAN übertragen werden. Der Dremel DigiLab 3D Slicer funktioniert grundsätzlich sehr zuverlässig, ist jedoch auch sehr ungenau in der Berechnung der voraussichtlichen Druckzeit. Zudem funktionierte in unserem Test das Post Processing Script „TweakAtZ 5.1.1“ nich, um Benchmark-Modelle wie den TempTower drucken zu können. Der TempTower eignet sich hervorragend, um die optimale Drucktemperatur ermitteln zu können. Mit dem „TweakAtZ“-Scripts können ab einer bestimmten Schichthöhe die Parameter angepasst werden, um unter anderem die optimale Drucktemperatur zu setzen. In der G-Code-Datei muss sich jedoch beim Slicen ein Fehler eingeschlichen haben, da der Druck unmittelbar nach dem Start beendet wurde.

Eine Alternative zur hauseigenen Slicer-Software ist Simplify3D. Die kostenpflichtige Slicer-Software bietet nicht nur deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als die Cura-Software, sondern verarbeitet 3D-Modelle auch wesentlich schneller. Zum Modellieren von 3D-Objekten ist der Slicer jedoch nicht geeignet. Dafür gibt es spezielle Softwarepakete wie Autodesk Fusion 360, FreeCAD oder die Online-Plattform Tinkercad. 

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