Battlefield Hardline

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Mit Battlefield Hardline beschreitet Visceral erstmals neue Wege. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern werden Gefechte nicht zwischen russischen, amerikanischen oder chinesischen Armeen ausgetragen, sondern zwischen Cops und Gangster auf den Straßen von Miami und Los Angeles. Obwohl die Durchschnittswertung aller Reviews eher schlecht ausgefallen ist, haben wir uns selbst ein Bild davon gemacht und den neuen Serienableger genauer unter die Lupe genommen.

 

Einzelspielermodus

Battlefield Hardline katapultiert den Spieler erstmals in einem urban Setting. Dabei liefert man sich als Cop oder Gangster actiongeladene Gefechte auf den Straßen von LA und Miami. Dabei steht erneut ein vielfälltiges Arsenal an Waffen, Fahrzeugen und Gadgets bereit. Im Singleplayer-Modus schlüpft der Spieler in die Rolle von Drogenfahnder Nick Mendoza, der sich einen erbitterten Kampf gegen Verbrecher in einer weitesgehend offenen Spielwelt liefert. Bereits hier wird deutlich, dass es sich erstmals um keinen Militärshooter handelt. Dennoch finden sich zahlreiche Elemente aus den Vorgängern wieder. Sogar das Menü ist nahezu identisch mit dem aus Battlefield 4.

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Die Kampagne ist mit rund 10 Stunden Spielzeit eher Mittelmaß und so richtig in Fahrt kommt der Shooter auch nicht. Die Story, in der ein Cop einer Verschwörung in den eigenen Reihen auf die Spur kommt, hat reichlich Potential. Im weiteren Verlauf des Spiels ist diese aber nicht viel mehr als Mittel zum Zweck. Battlefield Hardline fühlt sich wie eine abgespeckte Version von Battlefield 4 an. Es wurden einige Waffen und Gadgets gestrichen, stattdessen unnützliche Gadgets wie Greifhaken eingeführt. Übrigens fühlen sich alle Waffen gleich an und zwingen uns aufgrund der großen Ähnlichkeit dazu, die beiden Teile der Battlefield-Reihe miteinander zu vergleichen.

Wie schon im Vorgänger ist die KI der Gegner auch diesmal miserabel. Die Kontrahenten agieren nicht sonderlich intelligent und stellen lediglich durch ihre Masse eine Bedrohung dar. Unsere Begleiter im Spiel verhalten sich ebenfalls merkwürdig und scheinen in manchen Situationen überfordert zu sein. Schlecht ist der Shooter dennoch nicht. Diesmal gibt es nämlich die Möglichkeit, Gegner festzunehmen und zu verhören. Ist die Marke erst einmal gezückt, können bis zu drei Gegner in Zaum gehalten werden. Wer es lieber lautlos angehen möchte, der kann einen Großteil der Missionen auch im Schleichmodus absolvieren. Die Feinde können dann abgelenkt oder überwältigt werden, wobei sich die KI ziemlich dämlich verhält. So bekamen die Gegner in vielen Situationen garnicht erst mit, dass wir nur wenige Meter von ihnen entfernt einen anderen Verbrecher verhaftet haben. Aber auch sonst sollte man keine Neuerungen oder Innovationen erwarten, denn Battlefield Hardline ist und bleibt ein Multiplayer-Shooter.

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