Dremel 3D40 Idea Builder

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Slicer-Software

Neben der Software Print Studio von Autodesk hat der Dremel für den 3D40 Idea Builder auch den firmeneigenen Dremel DigiLab 3D Slicer im Programm. Dieser basiert auf der Open-Source-Slicing-Software von Cura und kann zur Vorbereitung von 3D-Objekten genutzt werden. Dabei übersetzt der Slicer die Modelle in einen G-Code, der vom Drucker interpretiert werden kann. Die G-Code Daten können auf drei Wegen übertragen werden: USB-Stick, WLAN oder LAN. Der Dremel DigiLab 3D Slicer funktioniert zuverlässig, ist gleichzeitig aber auch etwas langsam in der Berechnung der einzelnen Schichten. Zudem funktionierte in unserem Test das Post Processing Script „TweakAtZ 5.1.1“ nicht. Die wichtigsten Parameter im 3D-Druck sind Temperatur, Geschwindigkeit und Schichtdicke. Insbesondere die Drucktemperatur ist vom Material und der Umgebungstemperatur abhängig. Um die ideale Temperatur für das jeweilige Filament ermitteln zu können, bieten sich Benchmark Modelle wie der TempTower an. Mithilfe des „TweakAtZ“-Scripts können ab einer bestimmten Schichthöhe bestimmte Parameter angepasst werden, um unter anderem die optimale Drucktemperatur zu ermitteln. In der G-Code-Datei muss sich jedoch beim Slicen ein Fehler eingeschlichen haben, da der Druck unmittelbar nach dem Start beendet wurde. Mit anderen Slicer-Programmen konnten wir diesen Fehler nicht reproduzieren. 

Welchen Einfluss die Slicer-Einstellungen auf die Druckqualität haben können, zeigte sich in einem weiteren Testlauf. Wir haben einige Objekte mit komplexen Geometrien gesliced und festgestellt, dass der Extruder das PLA-Filament vereinzelt nicht einzieht. Während unserer Recherche haben wir herausgefunden, dass auch andere Dremel-Besitzer über Extruderprobleme geklagt haben. Jedoch dürfte das Problem nicht unbedingt auf den Extruder selbst zurückzuführen sein. Vielmehr scheint die Ursache beim Slicer zu liegen, da der Fehler stets an den gleichen Koordinaten auftritt. Deshalb haben wir unser Modell in mehrere Bauteile aufgeteilt und neu ausgerichtet. Der Druckauftrag verlief danach einwandfrei. 

3D-Drucker von Dremel sind übrigens auch mit Simplify3D kompatibel. Die kostenpflichtige Slicer-Software bietet nicht nur deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als die Cura-Software, sondern verarbeitet 3D-Modelle auch wesentlich schneller. Zum Modellieren von 3D-Objekten ist der Slicer jedoch nicht geeignet. Dafür gibt es spezielle Softwarepakete wie Autodesk Fusion 360 oder FreeCAD. 

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1 Gedanke zu „Dremel 3D40 Idea Builder“

  1. Euer Artikel hat mir die Kaufentscheidung etwas erleichtert.hab das Gerät während einer Angebotswoche bei Amazon gekauft und bin sehr zufrieden,auch wenn das Heitbett manchmal fehlt.wlan funktioniert leider auch nicht,aber das Kabel tut es auch.vllt nur ein Firmware Problem

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