3D-Drucker – Professionelles Gehäuse mit Filtersystem bauen

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LED-Technik von Paulmann

Eine sinnvolle Erweiterung im Bereich des 3D-Drucks ist das Ausleuchten des Druckbetts. Denn auch bei gut ausgeleuchteten Räumen wirft je nach Konstruktion zumindest der Extruder einen Schatten auf die Druckerfläche. Die wohl beliebteste und effektivste Lösung sind LED Strips. Der Hersteller Paulmann führt unter anderem die MaxLED 1000 LED-Strips in seinem Sortiment. Die leistungsstarken LEDs sind auf dem Streifen dicht aneinander angebracht und sorgen damit für ein gleichmäßiges Lichtbild. Ausgelegt sind die Strips insbesondere für Profile, wodurch sich diese optimal für den Einsatz in einem 3D-Drucker-Gehäuse und darüber hinaus eignen. Zudem sind die LED-Strips von Paulmann hochflexibel und mit einem doppelseitigen Klebeband von 3M auf der Rückseite ausgestattet. Daher ist für die Verlegung grundsätzlich kein Werkzeug erforderlich. In einem 3D-Drucker-Gehäuse entstehen jedoch hohe Temperaturen, wodurch die LED-Strips zusätzlich mit einer selbstgedruckten Halterung versehen werden sollten.

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Das MaxLED 1000 Basisset in der Ausführung „3m Warmweiß unbeschichtet“ ist ausgesprochen leistungsstark und kann einen Raum fast vollständig ausleuchten. Die hochwertig verarbeiteten LEDs mit einer Gesamtleistung von 40W bei 3 Laufmetern können je nach Bedarf gekürzt werden. Für die vollständige Ausleuchtung eines Druckergehäuses reichen bereits 20-50cmm aus.

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Paulmann MaxLED 1000 LED-Strips – Druckraumausleuchtung

Das warmweiß erzeugt bei indirekter Nutzung wie z.B. in Profilen ein gemütliches und entspanntes Raumlicht, das keine Wünsche offen lässt. Das Basisset beinhalten neben den LED-Strips auch ein ausreichend dimensioniertes Netzteil, wodurch sich das Set um zusätzliche LED Strips erweitern lässt. Darüber hinaus bietet Paulmann in seinem Sortiment auch einen Dimm/Schalt-Controller an, um die Lichtintensität zu erhöhen oder zu verringern. Das Basisset ist hochwertig verarbeitet und bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Zudem lässt sich das leistungsstarke Netzteil auch als Versorgungsspannung für die Gehäuselüfter verwenden.

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Paulmann MaxLED 1000 LED-Strips mit selbstgedruckter Halterung

Um das 3D-Drucker-Gehäuse auch noch schön in Szene zu setzen, bietet sich das MaxLED Flow Basisset 1,5m RGB 13,5 Watt inkl. Funk-Fernbedienung an. Es bietet Licht ohne sichtbare LED-Punkte verpackt in einem flexiblen Profil, dass gerade einmal 13,5Watt verbraucht. Das Komplettset beinhaltet neben den MaxLED Flow auch ein Netzteil, eine Fernbedienung und dezentes Montagezubehör. Der IP67 zertifizierte Schutz erlaubt sogar das Anbringen des Strips in feuchten Räumen. Das Set ist zwar nicht erweiterbar, kann je nach Bedarf aber gekürzt werden. Zudem lässt es sich perfekt in die MISUMI Aluprofile 40×40 einführen, ohne dabei verklebt zu werden.

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Paulmann MaxLED Flow Basisset 1,5m RGB

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9 Gedanken zu „3D-Drucker – Professionelles Gehäuse mit Filtersystem bauen“

  1. Respekt!Ein sehr umfangreicher Bericht,der endlich mal alles beinhaltet. Normalerweise muss man sich zu vielen Themen wie Elektronik alles im Internet zusammensuchen. Das Gehäuse fantastisch.Misumi kannte ich bisher nicht. Schade, dass es nur für gewerbliche Kunden ist.Die Haben richtig klasse Komponenten.

    Weiter so!

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  2. Wow, das ist ja mal ein Artikel. Werd mir wohl vor dem Lesen eine Pizza machen müssen.Finde es ebenfalls gut, das sich jemand die Arbeit macht und alle wichtigen Fakten zusammenträgt und zeigt, was mit Aluminium und ein paar gedruckten Teilen alles möglich ist.Ich kannte die Seite hier nicht,finde die Entwicklung in Richtung 3D-Druck super. Immerhin setzen Hersteller wie ASUS bei den ROG Mainboards ebenfalls auf Selfmade Komponenten.3D-Druck sollte daher viel öfters ein Thema sein.Bleibt alle gesund!

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  3. Ich habe fast einen ganzen Tage gebraucht, um den Artikel vollständig durchzulesen.

    Sieht nach einem ganzen Haufen voll Arbeit aus und hat mir bei einigen Ideen weitergeholfen. Leider verkauft Misumi nur an gewerbliche Kunden, schade. Der Elektronik-Teil ist ebenfalls gut gelungen. Weiter so!

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  4. Als Biologe bin ich ziemlich besorgt, wenn ich mir wissenschaftliche Studien zu Emissionen von FDM 3D Druckern anschaue. Unglaublich, dass dazu noch kein Qualitätsstandard eingehalten werden muss. Erinnert mich daran wie vor 100 Jahren die Leute fröhlich Röntgenfilme gedreht haben, weil ihnen die Gefahren nicht bewusst waren. Es sollte klar sein, dass diese Gehäuse kaum die bedenkliche UFP/Feinstaubbelastung reduzieren.

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    • Einen Hochleistungs-Schwebstofffilter, der für den industriellen Zweck ausgelegt sind, wird sich aber auch kaum jemand leisten können, zumindest nicht in Kombination mit einem geschlossenen Belüftungs- und Filtersystem. Es gibt zwar Hersteller, die solide Gehäuse anbieten, aber auch da sind die Filter das billigste Teil am Gerät. Zumal Endverbraucher für private Zwecke kaum an professionelle Filter herankommen.
      Auch ist es so, dass viele Materialien kaum noch Gerüche abgeben, wodurch die Wirksamkeit eines Filters zumindest über die Nase nicht einmal ansatzweise geprüft werden kann.

      Ich habe erst kürzlich eine sehr alte ABS Rolle gedruckt und musste nach 12 Stunden Druckzeit feststellen, dass trotz Filter das Zimmer nach dem Material roch. Die einzige Möglichkeit war nun, das Zimmer mal für 1-2 Stunden zu lüften. Dennoch werden diese giftigen Partikel in der Umgebung freigesetzt und mit der Zeit vom Körper dennoch aufgenommen. Ein Gehäuse mit einem einfachen HEPA Filter und und ausreichendem Lüften des Zimmers ist jedoch ein Anfangt. Ich persönlich merke das von beginn an, dass der Hals beim Drucken stets gereizt ist. Mit Gehäuse ist das aber deutlich besser geworden.

      Aber wir du schon erwähnt hattest, gibt es dafür keine Standards und man weiß nicht wirklich, was die Hersteller da zusammenmischen.

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  5. Guten Tag,

    ich interessiere mich total für das 3D-Drucker Gehäuse aus den Misumi Profilen. Meine Frage ist, ob es für dieses Projekt so wie es ist eine 3D-Konstruktion gibt?
    Wäre wirklich toll und falls ja, dürfte ich die haben?

    Vielen Dank schon mal 🙂

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  6. Hallo Dennis,

    zum Projekt gab es mal Handskizzen, die von mir erstellt worden sind. Diese habe ich aber leider nicht mehr, da das Projekt eher als Anregung gedacht war.

    Wenn man sich jedoch an die Einkaufsliste für die Profillängen hält, ist es anhand der Bilder absolut kein Problem, die Profile zusammenzuschrauben. In der Einkaufsliste sind auch Kommentare hinterlegt. An den Stellen, wo die Türen eingesetzt werden, kommen z.B. Innenliegende Winkelverbinder zum Einsatz, da durch den Einsatz der Eckverbinder die Türen nicht geschlossen werden können.

    Die STLs zu den Griffen, etc. kann ich aber gerne zum Download zur Verfügung stellen, wenn es soweit sein sollte.

    Weitere Fragen sind gerne willkommen.

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    • Hallo TigerClaw,

      danke für die Antwort. Ich nun schon etwas dabei das Gehäuse ins CAD zu übertragen. Hast du für die Filamentrollen im oberen Bereich zufällig Step/STL Dateien?

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  7. Hi,

    ausgerechnet diese STL-Files habe ich nicht mehr vollständig.

    Hier mal ein Link zu den Armen, die vom Zaribo 3D Drucker stammen und lediglich modifiziert wurden:

    Diese sind kompatibel mit den Zaribo Filamentrollenhaltern. Es wird dsaher noch folgendes benötigt:

    https://github.com/Caribou3d/Caribou-MK2/blob/master/STL/Frame/Spoolholder/Spool-1x-2.0.stl (Die Breite kann dann entsprechend dem Platz im Inneren des Gehäuses angepasst werden)

    https://github.com/Caribou3d/Caribou-MK2/blob/master/STL/Frame/Spoolholder/SpoolMount-2x-2.0.stl

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